Donnerstag, 31. Dezember 2015

Guten Rutsch!

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in neue Jahr!

Prosit 2016!

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Epilog

Sanft spürte ich den weichen, dunklen Teppich unter meinen Füßen als ich unser Schlafgemach betrat. Ich blinzelte ein paar Mal bis sich meine Augen an das schummrige Licht gewohnt hatten und strich inzwischen haltsuchend mit meiner Hand über die edel verzierten Kommoden.
Langsam näherte ich mich unserem mit aufwendigen Schnitzereien, Samt und Spitze geschmückten Himmelbett und mein Herz hüpfte als ich sah, das Alon mich schon erwartete. Er hatte nur mehr seine Hose an und machte den Eindruck als würde es schon einige Zeit hier so sitzen.
„Du hast ganz schön lange gebraucht...“ lächelte er mich herausfordernd an als er bemerkte wie ich näher kam.
„Nun, hat sich das Warten nicht gelohnt?“ fragte ich während ich mich ihm in meinem schwarzem Seidennachtkleid präsentierte.
„Das Warten auf dich lohnt sich immer, Esmeralda!“ gab er mit einem verheißungsvollem Blick in den Augen zurück und ergriff dann meine Hand um mich sanft zu ihm ins Bett zu ziehen.
Meine freie Hand stütze sich zuerst auf seiner Schulter ab und begann dann über seinen Körper zu wandern. Vorsichtig fuhr ich mit meinen Fingern durch seine langen, schwarzen Haare und betrachte dabei, wie sie im Kerzenlicht edel glänzten. Aber nicht nur sie – auch der Ring an meinem Finger – schimmerten in der wohligen Halbdunkelheit.
Die Erinnerung dran wie wir uns erneut einen Schwur für die Ewigkeit geben hatten und uns gegenseitig unsere neuen Eheringe angesteckt hatte flammte in meiner Erinnerung auf.
Noch weiter wanderten meine Gedanken zurück – bis nach Lotus, das nun ein Teil des Kaiserreichs Satos war. Ich unterdrückte ein Lachen – sie hatten wahrlich den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Viele würden sich nun ob Alons Herrschaft Angelos wohl zutiefst zurückwünschen, aber diese Chance war für sie verspielt, ihr Land war endgültig der Finsternis anheimgefallen.
Und doch konnte ich mich dafür nicht mehr hassen, obwohl ich wusste, dass dies meine Schuld war – ich hatte Alons Wunsch folgegeleistet und mich meiner dunklen Seite hingegeben – und ihm!
Am Ende hatte mein Herz wieder über meinen Vernunft gesiegt und ich wusste, wie oft ich es auch versuchen mochte, das Ergebnis blieb immer das Gleiche – ich würde immer und immer wieder in Alons Arme zurückkehren. Zu stark waren die Gefühle, dass ich für ihn empfand – und ich hatte endlich aufgehört den sinnlosen Kampf gegen sie zu führen! Nun war ich wirklich befreit – von meinen eigenen Zwängen! „Worüber denkst du nach?“ fragte Alon mich schließlich und riss mich damit aus meinen Gedanken. Er sah mir tief in die Augen und musterte mich leicht besorgt.
„Nichts Wichtiges...“ antwortete ich lächelnd und verband meine Hände mit seinen, so dass ich auch seinen Ehering betrachten konnte.
Es war nur die Wahrheit – denn nichts von all dem war nun mehr wichtig. Alon hatte Recht behalten – nichts von all dem war noch von Bedeutung. Nur die unzerstörbare Liebe, die uns auf ewig verband. Meine Augen wanderten sanft über seine Lippen, bevor ich mich zu ihm hinter beugte und ihn zärtlich küsste.
„Esmeralda...“ hauchte er schließlich während er mich näher an sich heranzog und ich mich bereitwillig in seine Arme fallen ließ.
„...was auch immer es ist, ich werde dafür sorgen, dass du es vergisst...“ versprach er verheißungsvoll während er mir sanft über meinen Rücken strich.
„Ist das ein Versprechen?“ fragte ich ihn neckend während meine Fingerspitzen über seine Lippen glitten.
„Ja!“ antwortete er und küsste mich dann plötzlich leidenschaftlich.
Meine Gedanken lösten sich endgültig auf und es gab nur noch eine Sachen, die ich wusste – er würde dieses Versprechen auf jeden Fall halten!

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen ein schönes Fest...

...und natürlich ganz viele Geschenke! ;-)

Dienstag, 1. Dezember 2015

14. Die dunkle Armee

Langsam rieb ich mir mit meiner Hand über meine linke Schulter. Die Wunde tat immer noch weh, doch ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen – ich war nun die Kaiserin von Lotus und als diese durfte ich mir keine Schwäche leisten. Also hatte ich meine Wunden selbst genäht und verbunden und verbarg sie nun unter meiner neuen Harnisch, der an den Ärmel mit schwarzen Federn besetzt war. Im Brustbereich bestand er nun aus mit dornenbesetzten Rosen und Totenköpfen verzierten Metall und natürlich aus dunklem Leder bestand. Der Rest meiner Kleidung war bis auf einen langen Umhang und einer Stirnkette, die meine Krone ersetzte, ziemlich gleich geblieben.
Und so saß ich nun auf meinem Thron und fragte mich, was ich nun tun sollte – meine Rache für Seis Tod hatte ich bekommen... aber es war nichts als Leere zurückgeblieben. Ich hätte mir gewünscht, dass er mich so hätte sehen können – als wahre Herrscherin, die er schon immer in mir gesehen hatte. Doch ich wusste, dass sich dieser Wunsch nie verwirklichen hätte können...
...und selbst wenn, es fühlte sich ohnehin falsch an. Am Ende war dies nicht mein Land, auch wenn es durch die Finsternis, die ich hierher gebracht hatte, ein wenig mehr nach Zuhause anfühlte, so war es doch nur ein fader Abklatsch des Originals. So sehr ich mich auch bemühte, es würde niemals Sato werden...
Doch mir blieb keine Wahl – ich war nun Herrscherin und ich würde herrschen. Meinen ersten Schritt hatte ich schon getan indem ich alle Rebellen festnehmen und einen nach dem anderen hinrichten ließ. Die alte Grete hatte ich mit sehr viel Vergnügen sogar selbst getötet - für sie war ich nur ein Mittel zum Zweck gewesen von dem sie dachte, sie könnte mich leicht manipuliere. Aber ich hatte den Spieß umgedreht und ich würde nicht zulassen, dass je wieder jemand in Versuchung kam mich zu seiner Marionette zu machen!
Plötzlich hörte ich ein Horn ertönen und im nächsten Moment stürmte einer meiner Wachen zur Tür hinein.
„Meine Königin – wir werden angegriffen!“ schrie er und ich sah die Fassungslosigkeit in seinen Augen glänzen. „Von einer riesigen Armee!“
„Versetzt alle Truppen in Kampfbereitschaft und schickt die Generäle zu mir!“ befahl ich ihm reflexartig und als er aus der Tür hinaus war eilte ich zu meinem Balkon.
Mir stockte der Atem als ich sah, dass der ganze Horizont voller dunkler Gestalten war, die immer schneller auf meine Stadt zumarschierten. Wie konnten sie schon so nah sein? Und wer um alles in der Welt konnte das sein? Soweit ich wusste war der ganze Kontinent von Angelos – und nun von mir – beherrscht worden!
Plötzlich konnte ich einzelne Banner ausmachen und meine Beine gaben fast nach als ich das Wappen erkannte: Alon!
Doch bevor ich einen weiteren Gedanken fassen konnte hörte ich Drachen über die Spitze des Schlosses hinwegfegen und im nächsten Augenblick sah ich wie ein Feuer Teile der Stadt erfasste. Die Erde bebte und wusste, dass ein paar der Tiere gelandet waren.
Auf einmal hörte ich ein Krachen hinter mir und sah wie die Türe meines Thronsaals barst und meine Wachen gegen die Seitenwände geschleudert wurden, an denen sie tot herunterrutschten.
Im nächsten Moment betrat ihr Mörder den Raum – mir stockte der Atem als ich erkannte, dass er sich kein bisschen verändert hatte – er war genauso wunderschön wie in meiner Errinnerung! Seine prunkvolle, schwarz-silber Rüstung glänzte im Dämmerlicht, sein rabenschwarzes, langes Haar war wie immer in seinem Nacken zusammengebunden und seine weiße Haut was matt wie feiner Samt. Er hielt sein tiefschwarzes Schwert in seiner rechten Hand und es glühte dunkel ob der Tatsache, dass es gerade zwei Seelen verschlungen hatte und ich konnte in Alons Blick erkennen, dass er gedachte, es weiter zu füttern.
Noch hatte er mich nicht entdeckt, seine Augen suchten den Thronsaal ab - offensichtlich in der Hoffnung einen Engelslord töten zu können. Ich wagte es nicht, mich zu rühren – noch nicht mal zu atmen. Wie oft hatte ich davon geträumt in wiederzusehen und doch war es gleichzeitig das, was mir am Meisten Angst machte!
Schließlich wand er sich in meine Richtung und seine glänzenden Augen wurden spielten alle Emotionen als er mich erkannte.
„Esmeralda...?“ fragte er schließlich unsicher und ließ dabei sein Schwert sinken. „Wie...? Bist etwa du die Herrscherin dieses Landes...?“
Ich war leicht beleidigt ob seiner Überraschung und so war es mir leichter meine Gefühle unter Kontrolle zu bringen – obwohl ich trotzdem all meine innere Kraft dafür brauchte - und antwortete so kühl wie möglich: „Ja – ich bin die Zwielichtkönigin!“
Er musterte mich kurz immer noch überrascht, doch dann schüttelte er den Kopf. „Sieht so aus, als hätte der Halbdämon dich unterschätzt...“
Nun war ich baff – was hatte Alon mit Sei – zumindest konnte ich mir keinen anderen Halbdämon vorstellen, den Alon meinen konnte – zu tun gehabt? Vor allem, da Sei tot war...
Er sah mir meine Verwirrung offensichtlich an und erklärte schließlich: „Jeder Dämon – und auch Halbdämon – kehrt nach seinem Tod in die Hölle zurück... über die immer noch ich herrsche.“
„Als seine Seele zurückkehrte, wusste ich, dass etwas Schreckliches geschehen sein musste und suchte ihn auf – er hatte offensichtlich genau drauf spekuliert und flehte mich an, hierher zu kommen und dich zu retten!“ erläuterte er. „Aber wie es aussieht, braucht du meine Rettung nicht...“
Nun machte alles einen Sinn – Sei hatte sich in Wirklichkeit absichtlich töten lassen! Er tat es um von Alon Hilfe zu holen und so Angelos zu besiegen – er hatte sich selbst geopfert um mich zu retten!
Ich schluckte und kämpfte schwer damit meine abgeklärte Maske aufrecht zu erhalten. Ich wollte mir auf keinen Fall eine Blöße geben, so schwer es auch war!
„Nein, brauche ich nicht – ich habe mein Land sehr gut unter Kontrolle!“ setzte ich so hart ich konnte entgegen und versuchte zum Gegenangriff über zu gehen. „Zumindest bevor du mit deiner Invasion begonnen hast!“
Er betrachte mich einige Zeit eindringlich, dann schloss er schließlich: „So, das ist es also was du dir immer gewünscht hast...“ schloss er. „Nicht Liebe, nicht Freiheit... sondern Macht! Wahre Macht!“
„Pff...“ machte ich und drehte mich zur Brüstung um während ich eine Hand auf selbige legte. „Du machst es dir sehr einfach, Alon... wieder einmal!“
Ich drehte mich wieder zu ihm um damit ich die Wirkung meiner nächsten Worte in seinem Gesicht lesen konnte.
„Also ob du nichts mit meiner Verwandlung in ein Monster zu tun hättest!“ warf ich ihm entgegen. „Wer hat denn zugelassen, dass Kantos meine Seele in die Hölle zog?!“
Ich genoss es zu sehen wie der Schmerz sein Gesicht zerfraß.
„Das ist unfair, Esmeralda!“ stieß er schließlich hervor. „Du weißt, dass es nicht so gewesen ist! Ja, es war mein Fehler – der größte, den ich je begangen habe – aber ich habe ihn bereut! Und ich habe gebüßt! Jahrtausende lang!“
„Und trotzdem... war es der Anfang von Ende, nicht wahr? Der Beginn des Falls meiner unschuldigen Seele...“ setzte ich fort und genoss dabei sein Pein. Ich wollte ihn leiden sehen... so wie ich gelitten hatte.
„Ich habe alles in meiner Macht stehende getan, damit du vergessen und mit mir glücklich werden kannst...“ wehrte er sich weiter.
„Ist das so? Das letzte Mal, als ich in Yasha war, saß ich in einem Kerker!“ schrie ich ihn an. „Ich habe alles aufgegeben um zu dir zurückzukehren – meine einzige Chance auf Erlösung und du hast mir so misstraut!“
„Das wäre nie passiert, wenn du mir gehorcht und Yasha geblieben wärst!“ schnauzte er zurück. „Und ich habe auch das bereut!“
„Bereuen alleine ist nicht genug!“ gab ich zurück und zog Hevshire.
Ich sah kurz Erstaunen in seinem Gesicht aufflackern, doch dann wurden seine Züge hart.
„Ist das wirklich was du willst, Esmeralda?“ fragte er gespenstig ruhig. „Dir ist klar, dass es keine wahre Macht ist, wenn ich sie dir aufgrund meines Schwurs einfach machen würde, oder?“ Ich wusste, was diese Worte zu bedeuten hatten – wenn ich mich auf diesen Kampf einlassen würde, dann entband ich ihn damit von seinem Versprechen mir gegenüber. Doch ich hatte keine Angst! Ich machte einen Schritt auf ihn zu und sah im fest in die Augen.
„Gut, wie du willst...“ sagte er selbstgefällig während er sein Schwert hob. „Aber in diesem Kampf hast du weit mehr zu verlieren, als nur dein Leben – wenn du verlierst, wird deine Seele auf alle Ewigkeit mir gehören und dieses Mal gibt es nichts, was dich je daraus befreien könnte!“
Ich antworte ihm indem ich ihn mit Hevshire angriff - doch er wich mir geschickt aus. Im nächsten Moment drehte ich mich wieder nach ihm um aber auch dieses Mal erwischte ich ihn nicht – dafür spürte ich wie seine Hand über meinen Rücken glitt.
„Hmm... du bist immer noch so geschmeidig wie eh und je...“ bemerkte er süffisant und wich meinen Angriffen weiter aus – ohne jedoch selbst einen zu setzten. Er spielte mit mir wie eine Katze mit einer Maus!
Voller wut griff ich ihn weiter an – immer schneller und fester, aber es gelang mir noch nicht mal ihn auch nur zu streifen! Er war einfach viel zu schnell und meine Schulter begann unerträglich zu schmerzen.
Mein Atem ging stoßweise und mir wurde bewusst, dass ich nicht ewig so weiter machen konnte.
Also beschloss ich , alles auf eine Karte zu setzen – ich lud Hevshire mit dunkler Energie auf so dass sogar Funken und Blitze um seine Klinge sprühten. Dann stürzte ich mich auf Alon und feuerte ihm alles entgegen, was ich hatte.
Die Kraft entlud sich in einer Explosion und ich spürte wie der Boden unter mir brach und die dabei entstehende Kristallwolke raubte mir Sicht und Atem gleichermaßen. Als sich der Staub wieder zu legen begann verschlug es mir erneut den Atem. Alon stand immer noch an genau der gleichen Stelle wie zuvor. Seine Rüstung hatte zwar ein paar Schrammen anbekommen, aber seine Haut war vollkommen unverletzt! Heshires Macht war praktisch an ihm abgeprallt!.
Meine Beine gaben unter mir nach und ich sank zu Boden – ich hatte meine ganze Kraft verbraucht und das Ergebnis war... nichts! Ich konnte Alon nicht besiegen – ich hatte nicht die leiseste Chance! Noch schlimmer, ich hatte nie eine besessen!
Ich ließ meinen Kopf hängen und spürte wie mir Tränen in meine brennenden Augen schossen. Das Geräusch von Alons langsam auf mich zu kommenden Schritte drang an mein Ohr und als es verstummte sah ich zu ihm auf.
Das war es also - mein Ende. Er würde mich dafür bestrafen, dass ich ihn herausgefordert hatte und meine Seele verschlingen!
Plötzlich ging er vor mir in die Knie und sah mir tief in die Augen.
„Du bist eine verdammt schlechte Lügnerin, weißt du das?“ fragte er schließlich und sein Blick wirkte unendlich traurig. „Ich weiß, nach was du in Wirklichkeit sehnst...“ Ich sah in nur perplex an während er fortfuhr: „Du wünscht dir weder Freiheit noch Macht – du wünscht dir Frieden! Du hattest nie vor, Angelos zu besiegen - du wusstest, dass auch sein Schwert die Macht hat, eine Seele zu zerstören! Der absolute Frieden, den nur der endgültige Tod schenken kann... das ist es, was du von Angelos wolltest... und da er versagt hat, hoffst du nun, es von mir zu bekommen, nicht wahr?“
Ein Zittern ergriff meinen ganzen Körper und ich spürte, wie mir weitere Tränen über die Wangen liefen.
„Ich... ich...“ stammelte ich. „...ich kann einfach nicht mehr!“
„Ich kann nicht zu dir zurück, aber ich kann auch ohne dir nicht glücklich sein!“ purzelte es aus meinem Mund. „Ich bin ein Monster geworden, das alle ins Verderben gestürzt und nur Unglück gebracht hat! Ich will das nicht mehr ertragen... es wäre für alle besser, wenn ich verschwinde!“
Plötzlich spürte ich Alons Lippen auf meinen - sein leidenschaftlicher Kuss nahm mich gefangen und raubte mir den Atem.
„Hör auf, deine dunkle Seite zu bekämpfen, Esmeralda...“ flüsterte er schließlich nachdem er den Kuss gelöst hatte. „...nimm sie an... gibt dich ihr hin... und genieße sie!“
Er sah mir tief in die Augen. „Vergiss was war oder was sein wird – nichts davon hat Bedeutung außer der Tatsache, dass ich dich immer lieben werde!“
„Trotz allem...?“ fragte ich schließlich und hörte mich selbst kaum so leise war meine Stimme. Der Blick in seinen Augen sagte mehr als tausend Wort und mir wurde bewusst, wie ungerecht auch ich die ganze Zeit gewesen war – ich hatte mehr als einmal geglaubt, Alon würde mich töten für das, was ich getan hatte. Aber er hatte nie aufgehört mich zu lieben - selbst als er geglaubt hatte, ich hätte ihn betrogen und nachdem ich ihn verlassen! Er war trotzdem immer gekommen um mich zu retten!
„Alon...“ seufzte ich und sank in seine Arme.
„...ich liebe dich auch, ich habe dich immer geliebt und ich werde dich immer lieben.“ gestand ich ihm schließlich als ich mich an seine Brust drückte. Es war, als wäre alle Last von mir genommen worden, als hätte sich alles Leid und all die Verzweiflung mit einem Mal in Luft aufgelöst.
Ich spürte wie er mich zärtlich auf die Stirn küsste, dann hob er mich hoch und sagte: „Dann lass uns Nachhause zurückkehren...“