Montag, 30. Dezember 2013

Paris, Andalusien und New York!

Was haben diese drei Orte gemeinsam? Ganz genau, alle drei habe ich dieses Jahr bereist und möchte euch jetzt als Jahresrückblick ein paar meiner Lieblingsfotos zeigen. :-)

Paris - In die Stadt der Liebe bin ich Anfang Juni mit meiner besten Freundin gefahren - unser Hauptziel war jedoch nicht die Stadt selbst (wo wir nur einen Tag verbracht haben) sonder Disneyland. Damit haben wir zwei uns einen Kinheitstraum erfüllt und ja, das war's wert. ;-)

Andalusien - Mitte Oktober waren mein Freund und ich dann auf einer Andalusien-Rundreise - wir haben uns da für eine geführte Reise entschieden, weil man dort ohne Auto aufgeschmissen wäre. Wir haben so viel gesehen, nur leider sind wir etwas durchgehetzt worden. Trotzdem war es wunderschön und ich muss sagen, Andalusien ist der schönste Fleck Erde, den ich bis jetzt gesehen habe (auch wenn ich im Sommer nicht dort sein wollen würde).

New York - Wie ja schon angekündigt habe ich Weihnachten dieses Jahr zusammen mit meinem Bruder in New York verbracht. Für mich war es das erste Mal, dass ich Europa verlassen habe und so weit gereist bin - eine sehr interessante Erfahrung auch, diese Stadt im Winter zu sehen, vor allem der Central Park am Weihnachtsmorgen hatte trotz fehlendem Schnee seine ganz eigene Magie.

Wo seid ihr dieses Jahr überall gewesen? :-)

Und natürlich einen guten Rutsch und ein frohes Jahr 2014!!!

Dienstag, 24. Dezember 2013

3. Das unbekannte Land

Behutsam versuchte ich die Augen zu öffnen und spuckte sofort heftig Salzwasser aus. Mühsam rollte ich mich auf eine Seite, während ich innerlich wegen der Prellungen, die ich mir zugezogen hatte, fluchte.
Ich versuchte die Schmerzen zu ignorieren und mich auf meine anderen Sinne zu konzentrieren. Verschwommen erkannte ich, dass ich auf etwas Weichen und Hellem lag. Ich blinzelte ein paar Mal und schließlich begriff ich, dass es sich dabei um Sand handelte.
Langsam kehrte auch mein Gehör zurück und ich vernahm das leise Rauschen von Wellen. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob es an meinen eingeschränkten Sinnen lag, aber dann wurde mir bewusst, dass es nicht dieselben Wellen waren, die mich verschlungen hatten, sondern nur ein sanftes Brausen, das am Ufer leckte.
Erst da wurde mir das Wunder, das mir gerade zu Teil wurde, wirklich bewusst – ich hatte überlebt und noch besser, wir hatten Land gefunden! Und mit einem Schlag wurde mir bewusst, dass ich keine Ahnung hatte, was aus Sei geworden war. Mühsam versuchte ich mich aufzurichten und sah mich um.
Tatsächlich, ein paar Meter entfernt sah ich eine Gestalt im Sand liegen, deren langes Haar mir verdächtig bekannt vorkam.
Langsam robbte ich in seine Richtung und als ich schließlich bei ihm war, schüttelte ich ihn.
„Sei!“ krächzte ich und merkte wie wund mein Hals durch das Salzwasser geworden war. Aber noch immer rührte er sich nicht. Er war doch nicht etwa…? Nein, das durfte nicht sein, das konnte nicht sein! Wenn sogar ich, ein gewöhnlicher Mensch, das überlebt hatte, so sollte das für einen Halbdämon doch nicht der Rede wert sein, oder?
Ich schüttelte ihn verzweifelt weiter und wimmerte nun schon: „Sei!
Was soll ich nun tun? Ganz alleine in der Fremde?
Endlich vernahm ich eine Bewegung seiner Hand und schließlich öffnete er blinzelnd die Augen.
„Herrin?“ krächzte er und hörte sich genauso schlimm an wie ich es von mir vermutete.
„Ja.“ antwortete ich erleichtert während er sich langsam aufrichtete.
Nun hatte ich endlich Nerven dafür meine Umgebung wahr zu nehmen. Ich blickte über das türkisblaue, offene Meer, das nun friedlich und ruhig wirkte, ganz anders als die dunkle, stürmische See, die uns in der vergangenen Nacht fast verschlungen hatte. Der feine Sand, auf dem wir saßen, glitzerte wie Juwelen in der Sonne und spiegelte sich in dem Wasser, das immer wieder sanft gegen den Strand klatschte.
Vorsichtig drehte ich mich um und erkannte, dass sich hinter uns eine blühende Wiese befand. Lauter verschiedene, exotische Pflanzen reihten sich nebeneinander und bildeten ein buntes, duftendes Meer. Der Wind, der die Düfte zu mir trug, fühlte sich warm auf meiner Haut an und ich hatte das Gefühl, als würde er mich sanft streicheln.
Plötzlich merkte ich, wie Sei neben mir aufstand und misstrauisch in die Ferne hinter der Wiese schaute. Behutsam folgte ich seinem Beispiel, aber ich konnte die Quelle für eine Beunruhigung nicht erkennen. Im Gegenteil, es ging genauso wunderschön weiter, wie es begonnen hatte – am Ende der Wiese war ein kleines Wäldchen. Hell und in sattem, lebensfreundlichem Grün und nicht so düster und bedrohlich wie die, die ich aus meiner Heimat kannte.
Langsam begann ich durch die Wiese zu wandern und Sei folgte mir zögerlich. Auf einmal hörte ich ein sanftes Plätschern, dass sich von dem der Wellen unterschied und ich wusste sofort, was das bedeutete: Ein Bach! Und damit Trinkwasser!
Obwohl mein Körper so ausgezerrt war begann ich zu Laufen und wirklich, aus dem Wäldchen trat ein kleines Flüsschen hervor. Ich stürzte mich an sein Ufer, tauchte begierig meine Hände hinein und trank. Sei war hinter mir aufgetaucht und tat das Gleiche, allerdings viel zögerlicher.
Was war bloß los mit ihm? Wieso freute er sich nicht? Wir waren beide noch am Leben und noch viel besser, wir hatten Land gefunden – ein Land, das wie das Paradies aussah! Mit einem Mal fuhr mir ein Schreck durch die Knochen. Ich sah mich nochmal genau um – das friedvolle Wäldchen, die blühende Wiese, der kristallene Sand, die ruhige See… ich kannte diese Fauna und Flora!
Einst, nach meinem Tod, als ich in den Himmel auffuhr… dort sah es genauso aus! Die gleichen Blumen, dieselbe, friedliche Stille… waren wir also am Ende doch Tod?!
Nein, das konnte nicht sein – nach allem, was ich getan hatte, wäre ich nie in den Himmel gelangt. Und Sei als Halbdämon erst recht nicht – zudem wurde man nicht an die Ufer des Himmels geschwemmt. Und Schmerzen hatte man auch keine mehr! Wieso also sah es hier dann so ähnlich auf? Und war das etwa der Grund, wieso Sei so misstrauisch war? Nein, das konnte nicht sein, woher sollte er auch wissen wie der Himmel aussah? Dämonen würde er für immer verwehrt bleiben, das hatte mir Alon einst deutlich erklärt!
Trotzdem, ich beschloss auch etwas vorsichtiger zu sein und so tasteten wir uns nach einer kurzen Rast unter einem Baum weiter durch den Wald. Zu trinken hatten wir zwar genug gehabt, aber meine letzte Mahlzeit schien eine Ewigkeit her und ich merkte, wie der Hunger an meinen Kräften zerrte.
Sicherheitshalber blieben wir trotzdem in Hörweite des Baches – schließlich hatten wir all unsere Ausrüstung, wenn man von Hevshire, das ich niemals ablegte, absah im Schiff zurückgelassen. Auch Sei hatte nur ein Schwert bei sich, aber nichts, womit man hätte Wasser transportieren können.
Langsam begann sich der Wald zu lichten und in der Ferne erkannten wir so etwas wie Häuser! Ich war so erleichtert, dass ich all meine Vorsicht vergaß und sofort los gelaufen wäre, wenn Sei mich nicht zurückgehalten hätte.
„Wartet!“ zischte er. „Wir haben keine Ahnung, was das für Leute sind und ob sie uns gegenüber Wohlwollen zeigen würden!“
Ausnahmsweise musste ich mir eingestehen, dass er Recht hatte. Wir waren in der Fremde und wussten nichts über die Gebräuche der Leute und die Gefahren, die hier lauerten. Zudem würde es wahrscheinlich eher einen bedrohlichen Eindruck machen, wenn eine Fremde mit einem Schwert an ihrer Hüfte auf sie zugelaufen kam.
Also schlichen wir uns bis zum Rand des Waldes und hielten von dort Aussicht. Auf einem Feld vor einem der Bauernhäuser sahen wir einen älteren Mann und seine Frau emsig arbeiten. Er zog mit seinem Esel, der einen Pflug zog, Rinnen in die Erde und sie streute danach Samen hinein. Mit anderen Worten: Ganz normale Bauersleute, die ihre Ernte bestellten. Nichts, vor dem wir hätten Angst haben müssen!
Doch plötzlich hörten wir Hufgetrampel und sahen, wie zwei Reiter den Weg hinunter kamen. Sie waren in schwere, goldene Rüstung gekleidet und das weiße Fell ihrer Pferde schimmerte fast im Sonenlicht. Ich spürte, wie Sei sich neben mir verkrampfte als würde er Schmerzen leiden, aber er sagte nichts. Und ich wagte es nicht ihn anzusprechen, zu groß war meine Befürchtung entdeckt zu werden.
Die berittenen Soldaten hielten vor den Bauersleuten, die im selben Moment total verschreckt wirkten. Es wurden ein paar Worte gewechselt, die ich jedoch nicht verstand, da sie zu weit weg waren. Ich sah nur, dass die Frau eifrig den Kopf schüttelte und der Mann sich keinen Zentimeter rührte. Dann ritten die Soldaten weiter den Weg entlang und ich sah, wie erleichtert das Pärchen war, als sie verschwanden.
Ich jedoch war ganz und gar nicht erleichtert – denn der Weg führte direkt in unsere Richtung! Und wenn schon die Einwohner hier offensichtlich Angst vor diesen Gestalten hatten, dann wäre es für uns beide sicher ganz und gar nicht gut von ihnen entdeckt zu werden.
Sei hatte offensichtlich den gleichen Gedanken und wir duckten uns tiefer, auch wenn das Wäldchen leider kaum Bodenwuchs hatte, aber was blieb uns über als zu hoffen, dass es ausreichen würde?
Und wie es aussah hatten wir Glück, denn sie ritten direkt an uns vorüber, bis einer der beiden plötzlich stehen bleib und sich zurück in unsere Richtung wandte. Reflexartig hielt ich die Luft an, aber es war zu spät.
„Wer ist da?“ schrie der Ritter. „Zeig dich, Feigling!“
Geistesgegenwärtig packte mich Sei am Handgelenk und begann in Richtung des Dorfes zu laufen. So lange wir uns noch im Wald hielten, würden sie uns schwerer folgen können, doch ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie uns erwischten. Trotzdem würde ich nicht aufgeben – ich hatte auch gar keine andere Wahl, denn Sei ließ nicht locker und gab ein strenges Tempo vor und ich musste alle Kraft, die in meinem geschunden Körper noch über war, dazu einsetzten mit ihm mithalten zu können.
Das Hufgetrampel hinter uns wurde immer lauter und ich machte mich drauf gefasst, jeden Moment gepackt zu werden, als Sei eine scharfe Kurze machte und direkt in das Dorf hineinlief. Wir sausten zwischen zwei Karren hindurch und verschwanden zwischen eng zusammenstehenden Häusern. Immer wieder bog Sei im Zickzack um Häuserecken und versuchte so unsere Verfolger abzuschütteln.
Doch so leicht gaben sie nicht auf – ich riskierte einen Blick über meine Schulter und sah, dass sie uns noch immer folgten. Es war aussichtlos, denn lang würden wir – besonders ich – dieses Tempo nicht mehr durchhalten können. Ich war kurz davor einfach nur mehr zu Boden zu fallen und mich meinem Schicksal zu ergeben, als wir aus einer Gasse eine leise Stimme hörten.
„Schnell, hier her!“ rief sie und eine Hand winke uns zu.
Sei zögerte eine Sekunde, weil er der Sache nicht traute, aber was für eine Wahl hatten wir? Er folgte der Stimme und sah, dass die Gestalt, die uns gerufen hatte, in einem Keller verschwand. Sofort folgten wir und im nächsten Moment wurde die Tür hinter uns zugeschlagen.
Keuchend brach ich am Boden zusammen und hoffte einfach, dass wir nun in Sicherheit wären. Sei hielt immer noch mein Handgelenk und ich sah ihm an, dass er sich nicht sicher war, ob er mich gegen das, was draußen auf uns wartete oder gegen das, was im Keller lauerte, verteidigen sollte, also stelle er sich möglichst nah neben mich.
Langsam war ich wieder etwas zu Atem gekommen und sah mich in dem Keller um, in der Hoffnung unseren Retter zu entdecken. Aber ich entdecke noch viel mehr, einen ganzen Haufen von Leuten, die uns genauso gespannt ansahen wie wir sie.
Wo, in aller Welt, waren wir da nur hineingeraten?

Frohes Nicht-Weihnachten!

Hallo meine Lieben, wenn ihr das lest bin ich gerade in New York um dort Weihnachten zu verbringen! Ja, ich habe endlich meinen Traum wahr gemacht und bin über Weihnachten weg gefahren - und noch dazu nach NY, wo ich schon seit ich als Kind "Kevin allein in New York" gesehen habe, immer zu Weihnachten hin wollte!

Trotzdem wollte ich es nicht versäumen euch schöne Nicht-Weihnachtsgrüße da zu lassen und wir lesen uns noch im alten Jahr, weil am 28.12. bin ich wieder da!

P.s.: Ist es eigentlich DAS Nicht-Weihnachten (von DAS Nichts) oder DIE Nicht-Weihnachten, ich hab mich für Ersteres entschieden, das hört sich besser an, finde ich. *grübel*

P.p.s.: Heute um 12 Uhr geht auch noch der Weihnachts-Extra-Teil von "Durch die Finsternis" online! Viel Spaß! :-)

Sonntag, 1. Dezember 2013

2. Der schwere Sturm

Die kleine Lampe, die an der Decke meiner Kabine befestigt war, schaukelte unruhig hin und her und ich hatte das Gefühl, als würde sie versuchen mich zu hypnotisieren. Ich wand meinen Blick seufzend ab und stand von dem Stuhl, der bei meinem kleinen Tischchen stand, auf.
Es waren schon mehrere Wochen vergangen seitdem wir aufgebrochen waren und es war immer noch kein Land in Sicht. Sei wurde mit jedem Tag, der verging unruhiger und ich wusste, dass er sich überlegte um zu drehen, doch er würde es nicht wagen, so offen gegen meinen Befehl – und damit auch gegen seinen Schwur – zu verstoßen.
Aber es würde nicht mehr lange dauern, bis er seine Gedanken offen ansprach, schließlich waren unsere Vorräte schon fast zur Hälfte aufgebraucht und bald wäre es zu spät noch kehrt zu machen. Das war auch der Grund, wieso ich mich in den letzten Tagen in meine Kajüte zurückgezogen hatte, obwohl ich die braunen Balken, die in dem Dämmerlicht aussahen wie Ungeheuer, schon gar nicht mehr sehen konnte. Zu groß war meine Befürchtung, dass er sich ein Herz fassen und mich offen auf unsere schlechte Situation ansprechen würde.
Doch es half nichts, ich konnte ihm nicht ewig aus dem Weg gehen und außerdem hatte ich langsam Hunger. Also machte ich mich durch die schaukelnden Gänge auf zur Schiffsküche, wo ich hoffte, noch etwas vom Eintopf des Vortags zu finden. Ich öffnete die quietschende Tür, nahm mir etwas von dem dicklichem Gebräu und dazu ein Stückchen Brot, das inzwischen schon recht hart geworden war. Ich seufzte erneut als ich das geschmacklose Zeug herunterwürgte und musste kurz an die fabelhaften Tafel in Yasha denken, die immer so über und über mit Köstlichkeiten beladen waren, dass ich gar nicht wusste, wo ich anfangen sollte zu essen. Ich nahm an, dass es auch nur an Alons Magie gelegen hatte, dass ich nicht auseinander gegangen bin wie ein Germteig.
Schnell schüttelte ich den Kopf um diese Gedanken zu vertreiben – ich hatte jetzt wirklich andere Probleme als der Vergangenheit nach zu weinen, besonders dann, wenn es nur ums Essen ging!
Ich wusch meine Schale und mein Besteck in etwas bereitgestelltem Salzwasser und machte mich dann auf den Weg an Deck um mich Sei zu stellen. Das würde kein angenehmes Gespräch werden, soviel war sicher – aber umso eher ich es hinter mich brachte umso besser.
Ich fand ihn – wie immer hinter dem Steuerrad und seine eiserne Miene war gegen den Horizont gewandt, wo wir schon seit Tagen hofften Land zu sehen.
„Sei…“ begann ich, nachdem ich mich neben ihn gestellt hatte. „…ich weiß, was du denkst, aber ich glaube immer noch, dass wir den Kontinent finden werden, wir dürfen bloß die Hoffnung nicht aufgeben!“
Sei rührte keine Miene und die Stille wurde nur durch das Rauschen der Wellen und das Flattern der Segel durchbrochen. Fast hätte ich gedacht, er hatte mich gar nicht und wollte ihn erneut ansprechen, als er schließlich schnaufte: „Hoffnung?
Er sah mich grantig an und setzte fort: „Worauf? Dass uns ein Sturm versenkt bevor wir hier draußen elendig verhungern?“
„Sei!“ pfauchte ich ihn an und stemmte wütend die Hände in die Hüfte. „Wie kannst du so was sagen? Das ist nicht lustig!“
„Nun, das war auch nicht lustig gemeint! Das ist die bittere…“ setzte er an, aber weiter kam er nicht, denn plötzlich wurden wir von einem heftigem Ruck fast umgeworfen.
„Was war das…?“ fragte ich und im nächsten Moment kam ein zweiter Ruck, wenn auch nicht ganz so fest.
Ich schaute über das Geländer und fand sofort den Grund für das Geschüttelte: Große Wellen brachen an der Schiffswand und schubsten uns hin und her wie ein kleines Stöckchen. Reflexartig sahen Sei und ich hinter uns und rissen beide entsetzt die Augen auf: Der Himmel hinter uns war schwarz - aber nicht, weil langsam die Nacht herein brach, sondern weil sich dort tatsächlich ein Sturm zusammen braute!
Blitze schossen dort ins Wasser und ich spürte, wie der Wind langsam stärker wurde – das Unwetter kam direkt auf uns zu! Hilfesuchen sah ich zu Sei auf – normal hätte ich es nicht lassen können, ihm um die Ohren zu schmieren, dass er es verschrien hatte, aber die Worte blieben mir in Anbetracht der Gefahr im Hals stecken.
„Geht unter Deck!“ befahl Sei. „Und macht alle Feuer aus!“
Er scherte sich überhaupt nicht darum, dass es eigentlich ich bin, die ihm Befehle erteilen konnte und genau das zeigte mir, wie ernst die Lage wirklich war. Ohne Widerworte folgte ich seinen Worten und begab mich zuerst in die Küche, wo ich das Kochfeuer mit dem Kübel Salzwasser löschte.
Dann erinnerte ich mich an meine kleine Lampe, die vergessen hatte aus zu machen, als ich meine Kabine verließ und stolperte in diese Richtung. Immer wieder und immer stärkere wurde ich gegen eine Seite der Gänge gestoßen und merkte so, dass der Sturm schnell näher kam – viel zu schnell.
Endlich erreichte ich meine Kajüte und sah, dass meine Lampe bedrohlich hin und her schaukelte und kurz davor war hinunter zu fallen. Schnell griff ich nach ihr und hätte mir dabei um ein Haar die Hand verbrannt. Gerade noch rechtzeitig konnte ich sie ausmachen, als ein noch viel stärkerer Stoß kam und mich und die Lampe zu Boden beförderte, die daraufhin in tausend Teile zerbrach.
Verzweifelt rappelte ich mich auf und versuchte irgendwie auf die Füße zu kommen, doch die Wellen kamen immer schneller und stärker. Endlich schaffte ich es irgendwie auf zu stehen und machte mich weiter auf den Suche nach evtl. noch übersehen Brandgefahren, wurde jedoch nach ein paar Metern wieder nieder geschleudert.
Ich wollte mich wieder hochhangeln, als ich plötzlich Feuchtigkeit um meine Füße spürte. Entsetzt drehte ich mich um und sah, dass aus der anderen Richtung des Gangs langsamer aber sicher immer mehr Wasser in meine Richtung schwappte. Das Schiff war leck!
Sofort sprang ich auf und ignorierte die Schmerzen, als es mich immer wieder gegen die Wände und auf den Boden schleuderte – ich musste zu Sei, koste es was es wolle! Ich machte einen kurzen Seufzer der Erleichterung als ich endlich wieder bei der Küche angekommen war, denn von hier aus war es nur noch eine kurze Strecke bis an Deck.
„Sei!“ rief ich, aber meine Stimme ging in den Knacken der Holzbalken und dem hereinströmenden Heulen des Windes unter.
Also kämpfte ich mich weiter vor, hielt mich am Geländer der Treppe fest und zog mich so in Freie. Der Wind riss augenblicklich an mir und ich musste mich mit all meiner Kraft fest klammern um nicht davon und in die wütende See getragen zu werden. Der Regen und die spritzenden Wellen durchnässten mich in Sekunden als ich den ersten Schritt an Deck setzte und ließen meine tiefschwarze Kleidung an meinem Körper kleben. Einen Augenblick verschwendete ich drauf, dankbar dafür zu sein, eine Hose, Stiefel, eine Bluse und ein Korsett zu tragen und nicht die weite, ausladende Kleidung, die man bei Hof trug. Dann suchte ich durch zusammengekniffene Augen das Deck nach Sei ab und war über die Lage hier oben noch mehr geschockt als über das Leck unten. Riesige Wellen türmten sich auf und fegten immer und immer wieder über uns hinweg. Ein Blitz nach dem anderen schoss ins Meer und erleuchtete so den tiefschwarze, schwer bewölkte Himmel. Das Tosen der See dröhnte in meinen Ohren und vermischte sich mit dem Heulen des Windes und dem Prasseln des Regens.
„Sei!“ schrie ich erneut so laut ich konnte da ich ihn nirgends entdeckt hatte und nahm hinter mir eine Bewegung war. Er war immer noch auf der Brücke und klammerte sich an das Steuerrad, während er verzweifelt mit all seiner Magie versuchte das Schiff irgendwie unter Kontrolle zu halten, als er mich schließlich entdeckte.
„Herrin!“ schrie er geschockt durch den Sturm. „Was macht ihr hier oben?!“
„Das Schiff…“ brüllte ich ihm verzweifelt zu während mir Gicht ins Gesicht spritzte. „…es …es ist leck!“
Ich hätte nicht geglaubt, dass sein Gesichtsausdruck noch verzweifelter sein konnte, aber er wurde es tatsächlich, dann versuchte er sich wieder zu fassen.
„Wo?“ fragte er nur und hangelte sich zu mir hinunter.
„Ich weiß es nicht genau!“ antwortete ich panisch. „Auf einmal schwappte Wasser durch die Gänge…“
Sei versuchte es zu verbergen, aber ich merkte, wie ihn das traf – wenn schon Wasser durch die Gänge lief, dann war das Leck wahrscheinlich viel zu groß um es noch zu reparieren – selbst mit Magie! Plötzlich erstarrte Sei und ich wanderte seinem entsetzten Blick nach – direkt zum dem Abgang hinter mir, wo das Wasser langsam zu steigen begann.
„Sei!“ schrie ich entsetzt und spürte in nächsten Moment, wie er mich am Arm packte.
„Zu dem Rettungsboot!“ brüllte er und schleppte sich mit einer Hand an einem Geländer fest haltend, das andere um mein Handgelenk geschlossen zu dem Rettungsboot.
Wir hatten es fast erreicht, als auf einmal eine noch viel riesigere Welle über uns hinwegbrach und uns mit schleuderte als wären wir Blätter im Wind.
Ich spürte, wie ich umhergewirbelt wurde und schließlich ins tosende Meer eintauchte. Der Aufprall drückte mir sämtliche Luft aus den Lungen und ich versuchte verzweifelt an die Oberfläche zu gelangen, aber die Strudel drückten mich immer tiefer.
Plötzlich wurde ich mit einem Ruck in die Höhe gehoben und mein Kopf brach durch die Wasseroberfläche und ich holte tief Luft. Danach wurde mir bewusst, was – oder besser gesagt – wer mich gerettet hatte: Sie hielt immer noch mein Handgelenk und versuchte verzweifelt uns ober Wasser zu halten.
Doch im nächsten Moment schon kam die nächste große Welle, noch größer als zuvor und drückte uns unter Wasser, immer tiefer und tiefer, bis ich schließlich nicht mehr wusste wo unten und wo oben war. Verzweifelt versuchte ich in irgendeine Richtung zu strampeln, aber die See zog mich in die Tiefe und beschwerte meine Glieder schließlich so sehr, dass ich ihr nichts mehr entgegen setzen konnte.
Das ist es also, mein Ende? Dafür hatte ich all das durchgestanden? Dafür hatte ich Alon verlassen? Wie sinnlos…
Doch es war zu spät, meine Lider fielen mir zu und schließlich wurde alles schwarz…

Samstag, 30. November 2013

Hier kommt Kuro!

Nachdem wir vor 2 Wochen Tommy mit 15 1/2 Jahren wegen einem zentralen Versagen einschläfern haben müssen, waren nicht nur wir sondern auch Luna sehr traurig. Also haben wir uns entschlossen und eine neue Katze zu nehmen. Für uns war gleich klar, dass wir eine Notfallkatze haben wollen, weil es ja so viele Katzen gibt, die dringend ein neues Zuhause suchen! Außerdem wollten wir ein Männchen, damit Luna nicht zu eifersüchtig wird und kein Babykätzchen, weil diese eh leichter einen Platz bekommen und Luna ja schon 4 Jahre ist und so der Altersunterschied nicht so groß ist. Ach ja und ich wollte endlich mal eine schwarze Katze (:-D). So wurde es also Kuro (ursprünglich Bruno), ein ca. 9 Monate alter, ehemalicher serbischer Straßenkater.

Trotz allem, was er wohl schon erlebt hat, ist er trotzdem eine ganz süße, verschmuste Seidenraupe - ich hab selten eine Katze mit so weichen, seidigen Fell gesehen. Noch außergewöhnlicher sind nur seine golden Augen, er sieht damit super-edel aus, da können Rassekatzen dagegen einpacken gehen. ;-)

Außerdem ist er sehr verspielt und tobt durch die Wohnung, er genießt die Aufmerksamkeit und die ganzen Möglichkeiten schlimm zu sein. Azßerdem ist er ziemlich verfressen, er könnte den ganzen Tag durchfuttern. :-D

Luna ist noch etwas vorsichtig mit ihm (er hat da keine Scheu :-D), aber es sind auch grade mal 2 Tage, dass sich die zwei kennen und dafür kommen sie sich schon recht nah, ich bin sicher, in ein ein paar Tagen sind sie ein Herz und eine Seele. ;-)

Ich hab mich jedenfalls schon sehr in unseren kleinen Familienzuwachs verliebt und freue mich schon drauf, wenn er dann in unsere neue Wohnung mitzieht. ;-)

Donnerstag, 21. November 2013

Astor "Heidi loves Hot Christmas" LE - Nagellacke

Schon als ich die Ankündigung für die Astor "Heidi loves Hot Christmas" LE gelesen habe, wusste ich, dass ich die Lacke haben muss - als ich sie also heute beim Bipa entdeckt habe, haben ich sie natürlich gleich alle mitgenommen. ;-)

VLNR "609 Fire up!", "610 Sensual Candle", "611 Devile in me"

Und ich habe es nicht bereut! Sie haben ein ähnliches Finish wie die Suede Lacke von OPI und nicht, wie ich gedacht hatte, wie Catrice "Rocking Royals" Lacke. Die Astor Lacke sind also matte Schimmerlacke, was diesen "Velvet"-Effekt erzeugen soll. Durchaus gelungen, ich mag sowas sehr gerne!

VLNR "609 Fire up!", "610 Sensual Candle", "611 Devile in me"

Zu der Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen, allerdings halten matte Lacke in der Regel eher schlecht - ich kann damit allerdings gut leben, weil sie wirklich ruck-zuck trocken sind und zwei Schichten mehr als ausreichen. Der Auftrag ist aber sehr angenehm - es verteilt sich gleichmäßig und hat einen guten, abgerundeten Pinsel.


Fazit: Alles in allem find ich die Lacke sehr schön - mit 7,50 Euro nicht gerade besonders billig, aber das war es mir wert.

Freitag, 1. November 2013

1. Das gekaperte Schiff

Mein Blick huschte zu Sei hinüber, der neben mir in den Büschen kauerte und ich sah ihm an, dass ihm die Sache ganz und gar nicht gefiel. Er hatte zwar nichts mehr dagegen eingewandt nachdem wir die Diskussion auf der Klippe beendet hatten, aber ich spürte seine Abneigung gegen die ganze Aktion in seiner Ausstrahlung und Körperhaltung mehr als nur deutlich. Zudem war er seitdem noch schlechter gelaunt gewesen, als er meist ohnehin war.
Aber ich würde mich davon nicht abbringen lassen – ich hielt es für einen tollen Plan und vor allem: Im Gegensatz zu Sei hatte ich zumindest einen! Schließlich hatte ich mich nicht von Alon los gesagt nur um nun an solch einem kleinen Hindernis zu scheitern und ihm am Ende bei einer sinnlosen Flucht über dieses Land erst Recht wieder in die Arme zu laufen! Er hatte mich in der Schlucht zwar gehen lassen, aber das hieß noch lange nicht, dass er aufgegeben hatte!
Als ich an meinen Abschied von Alon dachte, spürte ich, wie sich die Luft in meiner Brust zusammen zog und ich schob den Gedanken an ihn bei Seite. Ich war hier um uns ein Schiff zu verschaffen, nicht um der Vergangenheit nachzuhängen! Ich würde mich nicht von Seis Zweifeln anstecken lassen!
Mein Blick wandte sich den Männern unter uns zu, die eifrig ein Schiff beluden. Fässer mit Wasser, Essensvorräten und edlen Waren wurden an Board geschafft, bestimmt für ein Ziel, dass sie nie erreichen würden. Das Gefährt selbst war groß, aber nicht zu groß. Ein typisches Handelsschiff, seetauglich, aber viel wendiger als große, schwere Kriegsschiffe und sicher auch mit wenigen Leuten – zum Beispiel zwei – steuerbar. Mit anderen Worten: Perfekt für unsere Bedürfnisse!
Die Mannschafft selbst bestand nur aus ein paar Soldaten zum Schutz, einigen Seemannsleuten und ein oder zwei Händlern. Also auch nichts, worüber man sich hätte Gedanken machen müssen, im Gegenteil, es juckte mir in den Fingern endlich etwas zu tun!
„Die dürften uns keine Schwierigkeiten machen…“ flüsterte ich Sei zu. „…also, gehen wir es an!“
„Noch nicht!“ antwortete er ebenso leise aber trotzdem mit Nachdruck in seiner Stimme. „Wir haben sie noch nicht sorgfältig genug beobachtet, wer weiß, ob da nicht noch mehr Leute sind oder sie nicht noch versteckte Waffen…“
Doch ich hörte schon nicht mehr richtig zu – seine neue Übervorsicht ging mir nun langsam aber sicher auf die Nerven! Er hörte sich an wie ein verängstigtes Rehkitz – das passte nun wirklich nicht zu dem Sei, den ich kannte!
Also preschte ich einfach drauf los – wenn er nicht wollte, dann würde ich mit den paar Gegnern auch ohne seine Hilfe fertig werden!
Während ich den Abhang hinunter stürzte zog ich Hevshire und verwandelte damit die ersten Soldaten, die sich überrascht in meine Richtung drehten, zu Staub. Daraufhin sprang einer der Handelsleute hinter einen Seemänner, um dort Schutz zu suchen.
Von der anderen Seite kamen weitere Milizen auf mich zugelaufen, die sich von dem ersten Schrecken herholt hatte. Sie zogen ihre Schwerter, aber ich war schneller – ein Hieb mit meinem Schwert genügte um gleich beide zu Asche zerfallen zu lassen. Ihre unnatürlichen Todesschreie ließen den Händler und zwei der Seemänner schreiend die Flucht ergreifen, wie ich mit einem zufriedenen Grinsen feststellte.
Doch die Dämonen kannten keine Angst – sie stürmten weiter auf mich ein, obwohl sie zusehen mussten, wie ihre Kumpanen alle zu Staub wurden. Immer wieder ließ ich mein Schwert niedersausen und mähte damit einen nach dem anderen nieder – bis es plötzlich auf harten Stahl traf.
Ich wich reflexartig zurück und starrte die Gestalt vor mir verwundert an als mir mit Schrecken bewusst wurde, was passiert war: Der Ritter vor mir war kein Dämon, er war ein Mensch! Und das bedeutete, dass Hevshire gegen ihn nicht mehr brachte als ein gewöhnliches Schwert – seine heilige Macht war nur für Dämonen tödlich, Menschen jedoch verschonte sie.
Mein Gegner hatte wohl auch bemerkt, dass der Zauber gegen ihn wirkungslos war und grinste finster, als er siegessicher sein Schwert anhob um mich anzugreifen. Was er jedoch nicht wusste, war, dass ich ihm auch ohne magische Kräfte genug entgegen zu setzen hatte - so schwach, wie ich aussah, war ich bei weitem nicht! Ich hob Hevshire an um mich gegen die Wucht seines Schlags zu verteidigen, als im nächsten Moment eine Schwertspitze aus der Brust meines Feindes ragte und er nach vorne und damit direkt vor meine Füße stürzte.
Hinter ihm stand Sei, dessen Schwert mit dem Blut des Ritters getränkt war und wütend schnaufte: „Musste das sein?“
Doch ich ignorierte ihn und drehte mich den restlichen Soldaten zu. Eigentlich hätte ich mich bei ihm für seine Hilfe bedanken sollen, aber seine miesmuffelige Laune hatte es mir wirklich verdorben. Mit ein paar gezielten Schlägen setzte ich auch noch die letzten Soldaten außer Gefecht während sich Sei zielstrebig um die Seeleute und den verbliebenen Händler kümmerte.
Als alle Gegner besiegt waren und die Bucht mit der Asche und dem Blut unserer Feinde bedeckt waren, wischte ich mir den Schweiß von der Stirn und richtete den hohen Pferdeschwanz, der meine lange, schwarze Haare zusammen hielt.
Dann drehte ich mich nach Sei um und sah, dass er sich schon über ein Steigbrett zum Schiff auf gemacht hatte. Ein letztes Mal ließ ich meinen Blick über das Schlachtfeld wandern um mich zum einen zu vergewissern, dass wir wirklich alle Gegner ausgeschaltet hatten und zum anderen um sicher zu gehen, dass nicht noch etwas herumlag, das wir auf unserer Reise würden gebrauchen können.
Dann folgte ich Sei auf das Schiff und genoss die Sonne, deren wärmende Strahlen sich durch anbrechenden Winter kämpften. Wir waren zwar ein gutes Stück südlich geritten, aber immer noch im Norden des Reiches und hier konnte es wirklich kalt werden. Spontan frage ich mich, wie wohl die Witterung auf diesem fremden Kontinent sein würde. Ich hatte zwar vor Sei so getan, als wüsste ich perfekt über dieses Land Bescheid, aber das entsprach nicht ganz der Wahrheit.
In Wirklichkeit wusste ich nur ein Hand voll Dinge, die ich erfahren hatte, als ich die nächtlichen Gespräche zwischen meinem Vater und seinen Botschaftern belauscht hatte und selbst die waren bruchstückhaft, denn sie bemühten sich meist sehr leise zu sprechen. Ich konnte also nicht mal genau sagen, wo dieses Land lag und wie lange wir reisen mussten. Nur, dass wir westlich mussten – aber wie weit wäre ich je gekommen, hätte ich mich von solch winzigen Schwierigkeiten aufhalten lassen? Eben!
Schließlich hatte auch ich das Schiff erklommen und verschaffte mir zufrieden einen Überblick – alles schien an dem richtigen Ort zu sein, als ob unser Gefährt nur drauf wartete in See zu stechen. „Und nun, Herrin?“ fragte Sei, der neben mir aufgetaucht war und ich musste blinzeln, weil mich sein silbernes Haar in der Sonne blendete.
„Ist doch klar, wir stechen in See!“ sagte ich voller Tatendrang.
„Und wie genau sollen wir das machen?“ fragte er.
Mist, erwischt!
Entgegen dem, was meine Selbstsicherheit hätte vermuten lassen, hatte ich nämlich nicht die geringste Ahnung davon wie man ein Schiff steuerte!
Woher auch? In meinem ersten Leben war ich eine Prinzessin in einem goldenen Käfig gewesen und das Maximum an Freiheit, was ich mir hatte herausnehmen können, war nächtlich durch den Palast und manchmal auch bis kurz vor die Tore zu schleichen. Und in meinem zweiten Leben war ich ein Bauernmädchen, das in einem kleinen Dorf in einem Wald weit weg vom Meer lebte. Als Kaiserin an Alons Seite hätte es mir auch sicher niemand beigebracht, soviel stand fest. Was also nun?
Als ich ihn, anstatt ihm zu antworten nur verdutzt ansah, huschte ein kurzer Ausdruck von bösartiger Zufriedenheit über Sei’s Gesicht.
„Ihr habt keine Ahnung, nicht wahr?“ stelle er genüsslich fest.
Ich machte den Mund auf und wollte ihn schon irgendeine Beschimpfung um die Ohren schmeißen, als er fortfuhr: „Was für ein Glück, dass zumindest ich mich mit der Seefahrt auskenne!“
Mit diesen Worten stieß er die Planke, die uns mit dem Festland verband, von Board und machte mit seiner Hand eine Bewegung, wodurch sich die Seile bewegte und das Segel herunter gelassen wurde, das sich durch den Wind sofort spannte. Dann sprang er zum Steuerrad und begann wild zu drehen, worauf wir uns von der Küste weg zu bewegen begannen.
Staunend sah ich dem Ganzen zu – zum einen, weil es das erste Mal war, dass ich Sei wirklich Magie hatte einsetzen sehen, zum anderen, weil er offensichtlich wirklich genau wusste, was er tat. Langsam spürte ich, wie sich der Boden unter meinen Füßen leicht zu bewegen begann und machte mich dann vorsichtig auf Erkundungstour.
Es mag unglaublich klingen, aber obwohl ich schon mein zweites Leben lebte und das nun schon sehr lange, war ich noch nie auf einem Schiff gewesen. Mein Vater, der König, hatte mich nie auf eine Reise mitgenommen und so hatte ich die Schiffe immer nur vom Schloss aus unseren Hafen verlassen sehen, aber nie eines betreten.
Mein Blick wanderte über die Segel, die sich unaufhörlich bewegten und ich lauschte dem Rauschen der Wellen. Ich schritt die Brüstung ab und sah über das weite, offene Meer, vermied es jedoch, mich in Richtung der Küste zu drehen.
Dann erklomm ich die Treppen zur Brücke und lehnte mich neben Sei auf ein Geländern.
„Sag mal…“ fragte ich ihn schließlich, was mir seit vorhin durch den Kopf ging. „… wieso kennst du dich damit eigentlich aus?“
Er lachte bevor er antwortete und langsam hatte ich das Gefühl, dass ich den alten, spöttischen Sei wieder hatte: „Das gehört zur normalen Soldatenausbildung, besonders bei hochrangigen Mitgliedern des Heers!“
„Ach so…“ flüsterte ich und wand meinen Blick wieder dem Meer zu. Also konnte Alon selbst wahrscheinlich auch ein Schiff lenken? Das war mehr als nur wahrscheinlich, ich glaubte auch nicht, dass es etwas gab, das er nicht konnte. Trotz all der Zeit, die ich mit ihm verbracht hatte, wusste ich eigentlich nur sehr wenig über ihn und seine ganze Macht, die größer schien, als ich es mir vorstellen konnte.
Hmm, was macht er wohl jetzt gerade?
Wieder einmal – wie so oft in den vergangenen Tagen und Wochen – wanderten meine Gedanken zu der Schlucht zurück, wo ich ihn zuletzt gesehen hatte. Innerlich schüttelte ich den Kopf um den Gedanken an ihn zu verdrängen und dem heftigen Trieb, mich zur Küste umzudrehen, zu widerstehen.
Ich musste ihn vergessen! Meine Zukunft lag direkt vor mir, weit weg von Alon! Egal, wie sehr ich es mir gewünscht hatte, nichts würde jemals wieder so werden, wie es einmal war! Nicht nachdem er mich wie eine gemeine Verbrecherin behandelt hatte und mir trotz allem, was ich für ihn geopfert hatte, so misstraute!
Nein, das war endgültig vorbei! Ich war endlich frei meinen eigenen Weg zu gehen – etwas, das ich mir schon gewünscht hatte, als ich noch das Vögelchen im goldenen Käfig meines Vaters war! Nur wieso musste es dann so schmerzhaft sein, das alles hinter mir zu lassen…?

Catrice "Rocking Royals" LE

Ich muss sagen, ich habe mich schon lange nicht mehr so auf eine Catrice LE gefreut wie auf die aktuelle "Rocking Royals" - da passte schon bei den Promo-Bildern alles: Das Packing, die Farben, das Motto und so bin ich natürlich regelmäßig zum Müller gepilgert, bis ich sie schließlich entdeckt habe. ;-)

Um gleich im ersten Moment die GRÖSSTE Enttäuschung zu erleben: Auf den Promobilder hatten alle Lacke das gleiche Finish, so stand es auch im Pressetext - nämlich mit Glitzer und Schimmer. Ich habe mich also auf einen tollen, metallischen roten Lack gefreut. Und was erblicken meine Augen da? Einen stinknormalen, roten Cremelack, wie es ihn schon x-mal gibt. Ehrlich Catrice, was soll DAS bitte? Vor allem, nachdem die zwei Lacke, die das metallische Finish bekommen haben, nämlich einfach umwerfend sind (dazu aber mehr unten)! Ehrlich, ich verstehe es nicht!

VLNR Velvet Black Liner "C01 Velvet Black", Liplocking Base,
Scented Highlighting Powder "C01 Rock It Science", Nail Lacquer "C04 Emerald Queen"

Aber zurück zu den Produkten, die ich schließlich gekauft habe - nämlich den grünen (metallischen) Lack, den Eyeliner, die Liplocking Base und das Highlighter Puder. Von den ersten beiden bin ich begeistert, die anderen zwei Sachen hätte ich mir sparen können. Von der Base habe ich auch gar keinen Swatch gemacht, sie ist durchsichtig und sieht aufgetragen aus wie Lippenpflege. Wirkung konnte ich kaum feststellen, ich hatte nur das Gefühl, dass der Lippenstift drüber etwas "klebriger" wurde. Alles in allem glaube ich, dass sie im Prinzip nicht viel anders ist als diese unsichtbaren Lipliner, nur dass die Base nun auf die ganzen Lippen aufgetragen wird.

Scented Highlighting Powder "C01 Rock It Science"

Am Meisten enttäuscht bin ich aber vom Puder, gerade auch weil es über 5 Euro kostet und es nur matt mit ein paar goldenen Glitzerflankerl ist. Und seltsam beerig riecht - meine Nase sagt dazu einfach nur "Nein". Ich mag den Geruch einfach nicht, da ist irgendein seltsamer Unterton, der mir gar nicht zusagt. Aber kommen wir zu den guten Sachen - den Eyeliner finde ich klasse, er hat gestern den ganzen Tag bis in die Nacht gut gehalten und ist nur im Innenwinkel leicht verwischt (nach 16 Stunden!) und das, wo er nicht wasserfest ist und sich auch gut und einfach abschminken lässt. Außerdem deckt er sehr gut und trocknet sehr schnell - und wirklich absolut matt, der Effekt gefällt mir sehr gut, erinnert wirklich etwas an Samt!

Nail Lacquer "C04 Emerald Queen"

Das Juwel der LE ist aber meiner Meinung nach der grüne Nagellack. Der blaue, der die gleiche Textur hat, ist auch toll, allerdings hab ich schon einige ähnliche Jeanslacke - in Rot wäre ich vor Entzückung aber wohl umgefallen, naja, aber das sollte wohl nicht sein. Er hat ein wunderschönes, feines Metallic-Finish und trocknet semi-matt. Er fühlt sich auch weich, fast samtig, an und erinnert mich ein bisschen an die Suede-Lacke vom OPI, nur dass das die Textur viel feiner und weniger matt ist. Absolute Kaufempfehlung von meiner Seite! Ach und Catrice, überlegt euch bitte, noch ein paar Lacke mit dem Finish raus zu bringen... z.B. in Rot. ;-)

VLNR Velvet Black Liner "C01 Velvet Black", Scented Highlighting Powder "C01 Rock It Science"

Fazit: Alles in allem find ich die LE sehr schön, meine Liebste von Catrice seit Langem! Der Eyeliner ist toll, aber vor allem die zwei metallischen Lacke sind ganz großes Kino und ich hoffe wirklich, dass wir dieses Finish bald wiedersehen!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Galaxy French

Heute hab ich mal ein Nail Art für euch, dass ich ausschießlich mit Essence-Sachen aus dem aktuellem Standard-Sortiment gemacht habe, allerdings rein zufällig (:-D). Allerdings muss ich sagen, dass der schwarze Lack für den French-Pinsel nur bedingt geeignet ist, er ist mir dauernd beim Auftrag weggetrocknet (-.-), trotzdem gefällt mir das Ergebnis sehr gut! :-)

Verwendet:
Essence "Colour & Go" Nail Polish "144 Black is Back"
Essence "Nail Art Special Effect" Topper "15 Glitter on me"
Essence French Manicure Brush

Dienstag, 1. Oktober 2013

Prolog

„Was?“ schrie Sei mir fast ins Ohr. „Das ist nicht euer Ernst, oder?“
Das Pferd, auf dem wir saßen, wurde von seinem Gebrüll ganz unruhig und ich musste die Zügel etwas anziehen, damit es nicht mit uns über die Klippe direkt ins Meer sprang.
Mit einer hochgezogen Braue drehte ich mich zu Sei um und sah ihn mit meinen smaragdgrünen Augen herausfordernd an. „Hast du nicht gerade noch behauptet, du würdest mir überall hin folgen?“ fragte ich arrogant. „Ihr Halbdämonen seid wohl doch wankelmütig…“
„Das hat nichts damit zu tun, Herrin!“ schnaufte er beleidigt. „Aber… wer weiß, was auf der anderen Seite des Meeres – wenn es denn eine andere Seite überhaupt gibt – liegt? Niemand, der versucht hat es herauszufinden, ist je zurückgekehrt!“
„Ich weiß es.“ antwortete ich schlicht und kühl, während ich meinen Blick wieder auf das Meer richtete.
„Mein Vater, der König, wusste, dass er auch mit Hevshire nur geringe Chancen hatte, dauerhaft gegen Alon zu gewinnen, also machte er einen Notfallplan. Er schickte seine Boten über das Meer und ging eine Allianz mit dem dortigen Herrscher ein, der uns dann Hilfe schicken oder zumindest Zuflucht gewähren sollte.“
Einige Zeit schwieg Sei bevor er – nun deutlich ruhiger – fortfuhr: „Ich verstehe… aber, bei allem Respekt, Herrin, glaubt ihr, nach über 2000 Jahren erinnert sich dort jemand noch an eure Allianz? Und wenn ja, wie wollt ihr erklären, dass ihr… nun, immer noch… lebt? Die Lebenspanne eines Menschen habt ihr bei Weitem überschritten.“
Ich lachte kurz auf und antwortete ihm dann, während ich ihm neckend in die Augen sah: „Natürlich nicht! Das würde ich auch gar nicht wollen, schließlich war ein Teil des Paktes zwischen unseren Reichen, dass ich den Herrscher dort – wahrscheinlich irgendein alter Knacker – hätte heiraten sollen. Aber es heißt, dass dort ein Land ist, auf das Alon keinen Einfluss hat, ja, noch nicht mal ahnt, dass es existiert – ein Land, wo wir uns in Frieden niederlassen können!“
„Hmm…“ machte Sei und ich sah ihm an, dass er immer noch nicht ganz überzeugt war. „Aber was, wenn der Kontinent inzwischen untergangen ist? Man hat seit damals nichts mehr von dort gehört…“
„Ich nehme an, sie waren schlau genug, ihre Existenz zu vertuschen, nachdem sie mitbekommen hatte, was Alon uns angetan hatte. Schlafende Hunde weckt man ja besser nicht…“ antwortete ich ihm kühn.
„Trotzdem, ein solches Risiko…“ setzte er dagegen.
„Pff.“ Machte ich mit einer wegwerfenden Handbewegung. „Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass du solch ein Feigling bist!“
„Ich bin kein Feigling!“ brauste er erneut auf. „Ich mache mir nur Sorgen um euch! Ich kann nicht zulassen, dass ihr euch auf solch eine Selbstmordaktion begebt!“
„Wenn es die Leute meines Vater hin und wieder Retour geschafft haben, dann schaffen wir das aber locker!“ erwiderte ich. „Davon abgesehen, was für Alternativen haben wir sonst? Wenn wir hier bleiben, wird uns Alon auf ewig jagen, wir werden niemals Frieden finden! Und wer auch immer so lebensmüde sein sollte, uns Zuflucht zu gewähren, wird unter seinem Zorn leiden müssen! Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche!“
Ich atmete ein paar Mal tief durch um mich zu beruhigen und wieder verging einige Zeit der Stille. Dabei sah ich die verschiedensten Emotionen über Seis Gesicht wandern: Von Wut, Sorge und Verzweiflung war alles dabei und jede davon spiegelte sich auch in seinen violetten Augen wieder. Schließlich seufzte er und sah mich resigniert an.
„Und wie gedenkt ihr eigentlich, dort hin zu kommen?“ fragte er nun abgeschlagen und gestand damit seine Niederlage ein.
„Mit einem Schiff natürlich.“ antwortete ich als wäre es das natürlichste auf der Welt.
Er zog eine beleidigte Schnute und fragte: „Ja, und wo sollen wir eines herbekommen?“
„Na, wir kapern eines.“ schlug ich vor und zuckte dabei mit den Schultern.
„Wenn sich nur Menschen auf dem Schiff befinden, sollte das für dich kein Problem sein.“ erläuterte ich weiter. „Und wenn es Dämonen sind…“ – reflexartig strich ich über mein Engelschwert Hevshire und grinste bösartig – „…noch besser!“
Damit gab ich unserem Pferd die Sporen und ließ die schwarze See, über der sich nicht mal die Sterne spiegelten, hinter uns. Leise verschwanden wir im Wald und machten damit die ersten Schritte auf einer Reise, deren Ende wir nicht einmal in unseren Albträumen hätten erahnen können…

Durch die Finsternis - Vorschau

Titel: Durch die Finsternis
Genre: Dark Fantasy
Altersempfehlung: 14+
Claimer: Die Story, die Charaktere, alle Orte usw. sind mein Eigentum und unterliegen meinem Copyright.
Zusammenfassung: Erschüttert von Alons Misstrauen beschließt Esmeralda schweren Herzens ihn zu verlassen und ihr Glück auf einem fernen Kontinent zu suchen. Begleitet wird sie dabei von ihrem treuen, aber launischen Versallen, dem Halbsämon Sei. Und was wird Esmeralda tun, wenn sie einmal mehr mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird?

Anmerkung:
Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung von „In die Finsternis“, „Aus der Finsternis“ und „Inmitten der Finsternis“, allerdings kann man diese Geschichte auch lesen, ohne vorigen Teil zu kennen. Ich würde aber zumindest „Inmitten der Finsternis“ empfehlen, weil dieser Teil gleich danach anschließt. ;-)

Freitag, 27. September 2013

Guns 'n Roses

Irgendwie bin ich im Moment total im French-Fieber. Ich denke, das liegt an dem genial French Manicure Pinsel von Essence. Und so hab ich jetzt ein Design umgesetzt, das ich schon lange machen wollte: Zartes Pastellrose, das auf hartes Metalsilber trifft. Nur leider ist der Mirror-Lack nicht wirklich geignet um ihn über andere Lacke zu tragen, er beginnt langsam sich abzulösen, ähnlich wie Rubbelfolie. :-/

Verwendet:
P2 Grow Power Nail Polish "100 Juicy Grapefruit"
Maybelline "Mirror Image" Nail Polish

Montag, 23. September 2013

Let it snow!

Ja, ich weiß, ich bin damit viel zu früh dran und rechne jetzt schon mit erzürnten Aufschreien jener, die sich noch den Sommer zurückwünschen, aber ich konnte es nicht lassen. Ein weißer Sandlack eignet sich einfach zu gut für ein Schnee-Nail-Art (gerade in der Sonne sieht er wirklich wie Neuschnee aus) und auf den Fingern ist immer noch besser als draußen am Boden. Aber vielleicht hab ich auch nur leicht reden, weil ich bald in den Süden fliege. ;-)

Verwendet:
Skindfood Nail Kit "Winter Snow" 1 & 3
No-Name Nagelsticker
OPI Liquid Sand Nail Polish "Solitaire"

Montag, 16. September 2013

Misslyn Velvet Diamond "36 Champagne" VS P2 Sand Style "070 Pretty"

Nachdem mir eine ganz liebe Beauty aus Deutschland die verbliebenen, neuen Sandlacke von p2 besorgt hat, kam mir einer davon sehr bekannt vor. Und was soll ich sagen? Ich hatte Recht. ;-)

VLNR Misslyn Velvet Diamond Nail Polish "36 Champagne", P2 Sand Style Nagellack "070 Pretty"

Schon in der Flasche sieht man, dass die zwei Lacke praktisch gleich sind ...

VLNR Misslyn Velvet Diamond Nail Polish "36 Champagne", P2 Sand Style Nagellack "070 Pretty"

...späterstens bei den Swatches ist jeder Zweifel ausgeräumt. Von der Trockenzeit her ist der p2 etwas schneller, zudem auch günstiger (p2: 1,99 Euro, Misslyn: 5,99 Euro) - wenn man muss natürlich an das Teil ran kommt, sonst reicht der Misslyn auch. ;-)

Fazit: Beide braucht man nicht. :-)

Dienstag, 3. September 2013

End of the Night

Nachdem bei uns am WE das neue p2-Sortiment aufgeschlagen ist (Wenn auch nur die Hälfte, nachdem wir in Ö beim Palmers ja nicht alles bekommen. Echt, wieso schmeißen die nicht etwas von dieser Oma-Unterwäsche raus? Oder von mir aus auch welche von den alten Sandlacken, die hat eh schon jeder, der sie haben wollte? Aber von 5 neuen nur 2 zu bringen, schönen Dank auch! -.-), hab ich gleich mit dem, was ich bekommen habe, ein Nail Art gemacht. Für "Before Sunrise" kann ich nur eine klare Kaufempfehlung abgeben, der ist einfach nur toll - so ein hübscher Duochrome, trotz meiner großen Sammlung von solchen Lacken, so einen hatte ich noch nicht. Der Sandlack ist auch toll, einen schwarzen mit verschiedenfärbigen Glitter hatte ich auch noch nicht! *-*

Verwendet:
p2 Color Victim Nail Polish "996 Before Sunrise"
p2 Sand Style Nail Polish "110 Classy"
2. Bild: Essence Gel Nails at Home

Mittwoch, 10. Juli 2013

Misslyn Velvet Diamonds "Sugar Baby"

Das ich Sandlacke liebe, ist ja nichts Neues. Vor allem glitzernde und schimmernde Töne - und pastellig ist das Ganze noch hübscher. Kein Wunder also, dass ich mich nicht zusammenreißen konnte und die neue Misslyn Velvet Diamonds Sugar Baby Kollektion komlett bestellt habe. ;-)

VOIK 27 "Goody bag", 30 "Pink lollipop", 32 "Sugary", 51 "Rock candy", 54 "Sunshine reggae", 56 "Honey-sweet", 72 "Spring break", 75 "Bubble bath"

Und ich muss sagen, sie gefallen mir auch live sehr gut - ich hab es keinen Moment bereut, sie mir gekauft zu haben, auch wenn sie leider 3 Schichten brauchen (aber ok, es sind auch sehr helle Lacke) um zu decken. Trocknungszeit ist ok, auch wenn es schnellere Sandlacke gibt. Haltbarkeit ist auch gut, den Pinken trag ich schon den 2. Tag.

VLNR (Schatten) 27 "Goody bag", 30 "Pink lollipop", 32 "Sugary", 51 "Rock candy", 54 "Sunshine reggae", 56 "Honey-sweet", 72 "Spring break", 75 "Bubble bath"

VLNR (Sonne) 27 "Goody bag", 30 "Pink lollipop", 32 "Sugary", 51 "Rock candy", 54 "Sunshine reggae", 56 "Honey-sweet", 72 "Spring break", 75 "Bubble bath"

Fazit: Ich bin begeistert. Wer auch gerne mehre Lacke möchte, dem kann ich empfehlen sie bei parfumdreams.de zu bestellen, dort kosten sie nur 4,95 Euro per Stück (statt 5,95 Euro). :-)

Montag, 8. Juli 2013

Claire's Denim Look Nail Polish

Erinnert ihr euch noch an die Leather Look Nail Polish von Claires? Nun ziehen sie mit den nächsten Trend mit und haben Denim Look Nail Polish herausgebracht.

Im Gegensatz zu den Lederlacken besitze ich hier das "Original" von Nails Inc. und haben mir deswegen auch nur den hellen Lack mitgenomme - und: Gut war es, die Lacke von Claires sind nämlich ganz anders!

Während der Nails Inc. Lack ein mattes Finish auf Basis eines Metall-Lack mit Glitter (ähnlich wie das Suede Finish von OPI) und dazu ein paar vereinzelte Sandpartikel hat, ist der Claires ein einfacher blauer Glitzerlack mit einem Semi-Matten Finish. Ziemlich fad und von der Optik kann er um Welten nicht mit seinem Vorbild mithalten.

VLNR Nails Inc. "Denim Effect", Claire's Denim Look Nail Polish "Pale Blue"

Fazit: Nicht das, was ich erwartet habe und außerdem gibts für 4,99 Euro (sie sind damit auch noch um 4 Cent teurer als die Lederlacke) definitiv schönere Lacke...

Samstag, 29. Juni 2013

French Hearts

Eigentlich ist es ja überhaupt nicht die Jahreszeit für so eine Mani, aber mir war einfach danach - und so ganz fehl am Platz ist es dann doch nicht, wenn man bedenkt, dass ich Anfang Juni in Paris war. ;-)

Verwendet:
Beautybird "Yes, I do!" Nagellack
Disney Villan Varnish "Cruella de Vil"
Etude House Pink Prism "05 Heart to Heart"

Freitag, 28. Juni 2013

Essence "Me & My Ice Cream" LE

Schon als ich die Pressebilder gesehen habe, wusste ich, dass die Essence "Me & my Ice Cream" die erste LE seit Langem wird, wir mir richtig gut gefällt. Und dementsprechend habe ich auch zugeschlagen. ;-)

Gekauft hab ich die drei Lippenbalm und die drei Lidschatten. Außerdem muss ich sagen, dass ich den Aufsteller mal wieder zuckersüß finde, er macht wirklich was her. *-*

VLNR "01 Ice, Ice Baby", "03 Ben & Cherries", "02 Icylicious"

VLNR "01 Ice, Ice Baby", "03 Ben & Cherries", "02 Icylicious"

Die drei Lippenbalm richen sehr lecker, nämlich nach Beeren ("01 Ice, Ice Baby"), nach Hagebuttentee ("03 Ben & Cherries") - was mich ein wenig verwundert hat - und nach Vanille ("02 Icylicious"). Wie man auf den Swatches gut sehen kann, geben sie nicht wirklich Farbe ab ("01 Ice, Ice Baby" ist leicht gelblich), aber es sind auch Balm - die Pflegewirkung ist dafür ok, auch wenn ich finde, dass sie sich etwas schmierig auf den Lippen anfühlen.

VLNR "02 Icylicious", "01 Cone head", "03 Always in my mint"

VLNR "01 Cone head", "02 Icylicious", "03 Always in my mint"

Besonders begeistert bin ich aber von den Lidschatten. Nicht nur wegen ihrer wunderschönen Mamor-Optik ("01 Cone head" erinnert mich stark an die M.A.C MSF "Perfekt Topping" - wenn ihr Vergleichswatches wollt, bitte schreien! ;-)), nein, ich finde die Töne auch sehr hünsch. Die Farbabgabe ist auch ok, die Swatches sind ohne Base und dafür sind die sehr gut. Nur Schimmer muss man halt mögen. ;-)

Fazit: Die LE ist genau mein Fall. Und besonders die Lidschatten kann ich auf jeden Fall empfehlen. :-)