Montag, 31. Dezember 2012

Guten Rutsch!

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch und eine wunderbares Jahr 2013!!!




Augen:
Geschenk-Set Make-up-Palette mit 54 Farben
Loreal Super Liner Carbon Gloss "Carbon Black"
Lash Architect carbon Gloss "Carbon Black"
s-he Glitter Eyeliner "669/02"

Nägel:
Essence Colour&Go Nail Polish "82 Rich & Pretty"
Clair's Glitter Nail Polish "No Name"

Freitag, 28. Dezember 2012

A Dream of Spring

Ich weiß, ich bin viel zu früh dran, schließlich hat der Winter gerade erst begonnen - aber ich freu mich schon wenns wieder wärmer wird, Kälte ist nicht mein Freund. Die ersten Ankündungen für Frühlings-LEs gibts auch schon und die Tage beginnen ja auch schon wieder länger zu werden. ;-)

Verwendet:
Margaret Astor Eyeshadow "45 Velvet Love"
M.A.C Eyeshadow "Aquavert"
Dianne Brill Eye Lingerie Eyeshadow "Peekaboo Lace"
Catrice Soft Eye Shadow Mono "220 Blue Lagoon"
Bourjois Liner Pinceau Gold

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!

Auch wenn ich selbst grinchig unterwegs bin, wünsche ich euch trotzdem ein schönes Fest und viel Freunde und tolle Geschenke heute! ;-)

Ach ja, falls sich wer fragt, was das auf dem Bild ist - es ist eine andere Version dieser Köstlichkeit, nur dieses Mal mit weißer Schokolade, weißem Rum und Puderzucker - passt so besser zu Weihnachten und schmeckt sehr lecker! :-)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Oh, du Schreckliche - die Zweite!

Erinnert ihr auch noch an das LMU vom letzten Jahr? Es ist wieder mal so weit und Weihnachten steht unübersehbar vor der Tür, zusammen mit seinem ganzen Horror - ich kann es ehrlich gesagt schon nicht mehr erwarten, bis der ganze Zirkus wieder vorbei ist. Passend zu meiner grinchigen Stimmung und dem LMU vom letzten Jahr hab ich nun ein passendes Nail-Art gemacht. Und ja, jetzt fühl ich mich besser. ;-)

Verwendet:
Chinda's Franky "S3 Absinth"
s-he Crackling Top Coat "109/002"
Ninja Polish Unique Nail Lacquers "Geeks"

P.s.: Aus Protest hab ich statt einem Weihnachtsbaum jetzt die Büropalme behängt, ja, es heißt es wirklich "Oh, Palmenbaum!" - auch wenn's mit der Karibik wieder nicht geworden ist. :-/

Samstag, 1. Dezember 2012

Epilog

„Ahhhh!“ erklang der Schmerzensschrei aus seinem Mund als er gegen den Baum geschleudert wurde, auch wenn er ihm selbst wie aus weiter Ferne vorkam. Sein Schwert war bei dem Versuch, den gegnerischen Schlag zu blocken in tausend Teile zerbrochen und nun sah er seinem Tod direkt in die Augen.
Nicht, dass er etwas anderes erwartet hatte – er wusste schon, als der Kampf begonnen hatte, dass er niemals eine Chance haben würde – das er solange durchgehalten hatte lag nur dran, dass sein Gegner mit ihm spielte.
Dennoch, er mag als Halbdämon geboren worden sein, aber er würde wie ein Dämon sterben – auch wenn er sich nicht gewünscht hätte, dass es gerade sein Vater sein würde, der ihm den Todesstoß verpasst - die Genugtuung vergönnte er ihm eigentlich nicht. Aber das Einzige, was er wirklich bereute, war, dass er seine Herrin nicht noch ein letztes Mal gesehen hatte – er wäre gerne gestorben, als er sie verteidigte, vielleicht sogar in ihren Armen – nicht auf einer erfolglosen Suche nach ihr.
Er hatte gesehen, wie man sie aus dem Kerker schleppte und auch den riesigen Drachen hatte er bemerkt – danach setze er alles dran zu entkommen und seine Chance war gekommen, als Alons Leute Eres Lager stürmten. Er erwischte einen Wächter, als der in seiner Panik zu nah an seiner Zelle vorbeilief und mit seinen Schlüsseln konnte er sich befreien. Zu blöd, dass er kurz drauf seinem Vater in die Arme lief, der höchst erfreut davon war, den Hochverräter, der sich mit der Kaiserin vergnügt hatte äußerst schmerzhaft ins Jenseits zu befördern.
Ein Teil von ihm wünschte sich, er hätte wirklich getan, wofür er angeklagt war, dann hätte es sich wenigstens gelohnt so zu sterben und in der Hölle ewige Qualen zu erleiden. Sie wäre all das wert gewesen, aber trotzdem hätte er es nie gewagt sie zu berühren. Sie war eine Kaiserin und er nur ihr Diener, niemals hätte er ihr würdig sein können – wie sehr er es sich auch wünschte.
Er sah Laures über sich und erkannte verschwommen sein sadistisches Grinsen: „Nun, mein Sohn… so endet es also!“
Dann hob sein Vater sein Schwert und er machte sich auf sein Ende gefasst, als er plötzlich einen starken Wind spürte und etwas Goldenes aufblitzen sah. Im nächste Moment wurde sein Vater von ihm weg geschleudert und prallte selbst gegen den nächsten Baum, worauf dieser in zwei Teile brach.
Dann versperrte ihm eine Hand das Sichtfeld und von weiter oben drang eine vertraute Stimme zu ihm durch: „Sei, beeil dich, wir haben nicht viel Zeit!“
Er sah auf und erkannte die Person, dass er sich mehr als alles andere zu sehen gewünscht hatte – seine Herrin, Kaiserin Esmeralda.
Angestrengt hob er seine Hand und ergriff ihre, worauf sie ihn auf ihr schwarzes Ross zog und diesem in nächste Moment die Sporen gab. Fest umklammerte er ihre Taille, damit ihr bei ihrem schnellen Ritt durch den Wald trotz seiner Verletzungen nicht vom Pferd fiel, auch wenn es ihm mit jeder Sekunde besser ging – was nicht nur an der übermenschlichen Regerationskraft eines Dämonen lag sondern sicher auch an ihr.
Dann entdeckte er Hevshire an ihrem Gürtel und im nächsten Moment war ihm klar, woher das goldene Leuchten kam und was ihn gerettet hatte.
„Ihr habt es gefunden, Herrin?!“ fragte er erstaunt und freudig zugleich.
„Nein…“ antwortet sie bitter. „Eres hat es gefunden – Alon hat ihn direkt drauf geschleudert.“
„Hat er euch trotzdem nicht geglaubt?!“ fragte er schockiert. Das durfte nicht wahr sein – das war ihre einzige Chance gewesen, was sollten sie nun machen?
„Doch…“ erklärte sie und es hörte sich so an als ob sie weinte, auch wenn er ihr Gesicht nicht sehen konnte. „…er hat mich sogar um Verzeihung gebeten… aber… aber ich kann nicht, nicht nach dem er mir so misstraut hatte!“
Er wollte den Mund aufmachen um etwas zu erwidern, doch sie kam ihm zuvor: „Du kannst natürlich zu Alon zurückkehren, aber ich glaube, dass deine Unschuld in der Sache für ihn wenig Unterschied machen wird, schließlich hast du es zugelassen, dass ich in die ganze Sache verstrickt werde und Alons Wut war noch nie sehr rational…“
„Herrin…“ setze er an. „…ich habe euch einen Schwur geleistet!“
„Du hast der Kaiserin einen Schwur geleistet und die bin ich nicht mehr!“ stelle sie trocken fest.
„Für mich werdet ihr immer meine Kaiserin sein – wo auch immer ihr hin geht, ich werde euch folgen!“ hielt er dagegen.
„Nun, wenn es das ist, was du willst, dann sei gewarnt – es liegt eine weite Reise vor uns!“ verkündete sie schließlich.
„Wohin?“ fragte er neugierig und mit einem Mal brachen sie durch den Wald um an der Spitze einer Klippe zu stehen, vor ihnen ersteckte sich der scheinbar endlose Ozean.
Ihr Blick wanderte gerade aus und er folgte ihm während sich ein warmes Gefühl in seiner Brust ausbreite. Schließlich atmete sie tief durch und sagte: „Über das Meeres!“

Epilog

Erneut zupfte sie an ihrem Rock, damit auch die letzte Falte sauber lag und betrachtete sich im Spiegel. Die Frau, die ihr da entgegenblickte schien ihr fremd, auch wenn sie doch wusste, dass sie es selbst war.
Ihre Haare, die sie normal streng nach hinten gebunden hatte, fielen ihr offen über die Schulter und hatten sich ab dem Kinn in sanften Locken verwandelt. Auch ihre Kleidung unterschied sich vollkommen von zuvor – ihre schwarze Lederuniform war einem grauen Kostüm mit passenden Pumps gewichen, auch ihr Make-Up war dezent und lieblich. Mit anderen Worten: Nicht an ihr erinnerte mehr als die Attentäterin, die sie vor noch so kurzer Zeit gewesen war.
„Kira-san! Kira-san!“ hörte sie plötzlich ihren Namen und drehte sich zur Tür um, durch die im nächsten Moment Mokuba gestürzt kam.
„Is it true that…?“ setze er an, doch als er sie sah brach er abrupt ab und flüsterte er mit großen Augen mehr zu sich selbst als zu irgendwen anderen: „Wow…!“
Es dauerte ein paar Sekunden, bis er sich gefangen hatte, dann setzte er ausdruckvoll nach: „You‘re looking amazing!“
Sie konnte nicht anders, als leicht rot zu werden – es passt nicht zu ihr, aber ihr neues Aussehnen und ihre neue Rolle, begannen auf sie abzufärben.
„Thank you!“ sagte sie ehrlich und mit einem weichen Lächeln.
Einige Sekunden starrte Mokuba sie noch mit aufgerissen Augen an, dann schüttelte er den Kopf, als wollte er wieder zu Sinnen kommen.
„So… why are here?“ fragte sie freundlich, als er sich wieder gefasst hatte.
„I…“ begann er, als hätte er ganz vergessen, wieso er hergekommen war, dann riss er seine Augen auf und schrie: „Is it true that Nii-sama and you are marrying?!“
„Yes, it is.“ bestätigte sie ruhig und gelassen, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.
„That’s amazing!“ rief er und hüpfte vor Freunde. „You’re the best sister in law I could ever dreamed of!“
Kira war etwas verwundert, dass er sich ganz so sehr freut – auch wenn sie es nicht zeigte. Natürlich, sie hatte gewusst, dass Mokuba sie mochte, vor allem nachdem sie auch maßgeblich an seiner Rettung beteiligt war. Aber so sehr? Das hatte sie nicht erwartet.
„Oh, oh, we have so much to do – hiring a wedding planner, finding the perfect dress…” zählte er auf und die Begeisterung spiegelte sich in seinen Augen. Nun, wenn er seinen Spaß dran hatte, dann würde sie ihn ihm gönnen.
„Let’s go, we start right now… Nee-san!“ rief er ihr zu und war schon bei der Tür. Kira sah ihn überrascht an – nicht, weil er sofort anfangen wollte, alles andere hätte sie nach seiner Euphorie auch gewundert, nein – es war die Anrede, die er ihr zugedacht hatte und ihr plötzlich ganz deutlich bewusst machte: Sie hatte nicht nur einen Verlobten gewonnen, sondern eine Familie.
Während sie hinter Mokuba den Gang entlang ging wanderte ihr Blick durch die großen Fenster Richtung Himmel, der ihr strahlend blau entgegen lächelte.
Ihr wurde leicht ums Herz, wusste sie doch, dass ihre Familie von dort oben über sie wachte – und eines Tages, wenn ihre Zeit gekommen war, würde sie sie wieder sehen. Aber dieser Tag war weit entfernt, denn ihr Leben hatte gerade erst angefangen – nach einem so langen Pfad in der finsteren Einsamkeit und Verzweiflung hatte sie endlich wieder einen Sinn in ihrem Leben gefunden.
„What are you thinking?“ riss sie ihr neugewonnener Bruder aus den Gedanken und ihr wurde bewusst, dass sie wohl sehr verträumt ausgesehen haben musste.
„I’m thinking about my family… I have the feeling they are happy for me…” erklärte sie.
Unmöglich hätte sie ihm von ihrer Nahtoderfahrung erzählen können – die meisten Menschen hätten es für einen Traum gehalten, aber sie wusste, dass es Wirklichkeit gewesen war. Es war ihr kleines Geheimnis, das sie in ihrem Herzen trug und was ihr niemand mehr nehmen konnte – dieses Wissen gab ihr Kraft, sich ihrer noch so fremd anfühlenden Zukunft zu stellen und Zuversicht breitete sich in ihr aus.
„Nii-sama told me about them…“ sagte er nach einer Weile und klang plötzlich sehr traurig. „…I so sorry for you, it must be so hard to lose your whole family at once.”
Kira sah ihn für ein paar Sekunden durchdringend an, als wollte sie ihn seinen Augen lesen wie viel er wusste, aber ihr wurde sofort klar, dass Seto ihm nur einen groben Überblick über ihre Vergangenheit gewährt hatte.
Schließlich sagte sie mit einer weichen und doch zuversichtlichen Stimme: “It’s okay – I have a new family now!”
Seine Laune hob sich sofort wieder und mit einem Lächeln auf dem Gesicht erreichte er das Ende des Ganges und sauste die Treppe hinunter.
„Nii-sama!“ hörte Kira ihn rufen und als sie das obere Ende der Stufen erreicht hatte sah sie, dass ihr Verlobter gerade nach Hause gekommen war.
Ihre Blicke trafen sich und obwohl er genauso distanziert und kühl wie immer war, nahm sie eine leichte Veränderung war als er sie ansah. Außer ihr hätte das wohl kaum einer bemerkt, aber sie spürte, dass etwas anderes war.
Langsam und elegant kam sie die Treppe herunter und nahm Mokuba, der gerade seinen Bruder begrüßt hatte, kaum mehr wahr – ihre Gedanken gehörten nur Seto alleine. Er war der Grund gewesen, wieso sie in dieses Leben zurückgekehrt war und er war mehr, als sie sich je zu wünschen getraut hätte. Er war wie sie durch den Abgrund gegangen und hatte sich trotzdem sein Licht bewahrt während sie bis zum Grund gefallen war. Im Gegensatz zu all diesen Gutmenschen hätte er das Recht gehabt, sie zu verurteilen – aber stattdessen hatte er sie angenommen, trotz des Blutes, das an ihren Händen klebte.
Und in einem war sie sich absolut sicher: Um nichts in der Welt würde sie ihn je wieder hergeben und was auch immer geschehen würde, sie würde ihn bis zu ihrem letzten Atemzug beschützen. Doch all diese Worte mussten nicht gesagt, sie wusste, dass er es auch so wusste – er konnte es in ihren Augen lesen wie in einem Buch.
Schließlich brach sie den Blickkontakt, verbeugte sich wie man es in Setos Heimatland Japan zur Begrüßung tat und sagte schlicht: „Welcome home!“