Freitag, 20. Juli 2012

Outfits für die Hitze

Die unerträgliche Hitzewelle ist ja zum Glück schon seit mehr als einer Woche vorbei und wir haben jetzt endlich wieder angenehme Temperaturen (ich bin da ja empfindlich, ich halte es weder zu warm noch zu kalt aus), aber trotzdem möchte ich euch gerne meine Outfits von der Zeit zeigen, wo das Thermometer bei uns sogar die 35 Grad Marke gebrochen hat (und ich den Platz neben meinem Ventilator verlassen musste).

Wie ihr seht, unterscheiden sie sich nämlich ziemlich von dem, was ich sonst so trage - hell, luftig und leicht. Und Kleider trage ich normal auch nur äußerst selten. MU hab ich auch keines getragen (einer der Gründe, wieso es keine Tragefotos gibt, der andere ist, weil ich so und so wie tot vor der Kamera gehangen wäre) - mir wäre das eh binnen 5 Minuten wieder runterlaufen (und es ist bei der Hitze auch unangenehm auf der Haut), zudem haben die Temperaturen meine Haut schon genug gestresst (so langsam hat sie sich fast wieder herholt, intensiver Pflege sei Dank...). Auch zu Lack musste ich mich überwinden, aber zumindest auf den Fußnägeln war immer einer - die Haare hatte ich auch nur hochgesteckt.

Und, was zieht ihr so an, wenn ihr am Liebsten gar nichts anziehen würdet? ;-)
Ändert sich da auch so euer Kleidungstil? Oder lässt euch die Hitze kalt? Gehört ihr vielleicht sogar zu den Sonnenanbetern? Share it! :-)

P.s.: Bis auf die Hotpan (die ist vom Kik) und die zwei China Glaze Nagellacke (von der "On Safari" LE) sind alle Sachen schon etwas älter, teilweise weiß ich auch gar nimmer, wo ich die her habe, also gibt es dieses Mal keine Auflistung. :-)

Sonntag, 15. Juli 2012

10. Future and Past

Langsam schlich Kira den Gang entlang, ihr ehemaliger Boss nur ein paar Schritte hinter ihr. Der Plan war klar: Sie würden Peterson stellen und ihm nur eine Wahl lassen – ihnen zu sagen, wo Mokuba war oder sterben. Nicht, dass sie ihn nicht im Anschluss trotzdem töten würde, aber das musste er ja nicht wissen.
Sie warf vorsichtig einen Blick um die Ecke und entdeckte ihr Opfer umgeben von zwei Wachen – lächerlich, das war so einfach, dass es ihr Können beleidigte. Sie deutete ihrem Ex-Chef, dass er hier stehen bleiben sollte und ohne auf eine Antwort oder Reaktion zu warten preschte sie auch schon vor. Zwei gezielte Schüsse und die Bodyguards lagen tot am Boden, ein Tritt mit ihrem Fuß und Peterson lag ebenfalls am Boden, allerdings lebendig – noch zumindest.
Sie hielt ihm eine ihrer Pistolen direkt ins Gesicht und konnte sich ein sadistisches Lächeln nicht verkneifen, als sie ihn so hilflos sah. Aber… irgendetwas stimmte nicht! Er sah kein bisschen verängstigt aus, im Gegenteil auch in seinem Gesicht fand sich ein dickes Grinsen. Und im nächsten Augenblick wusste sie auch, wieso: In seiner Hand hielt er eine kleine Fernbedienung, die er im selben Moment drückte.
Sofort wurde der ganze Raum in rotes, blinkendes Licht getaucht und Peterson lachte verrückt: „You may kill me but I‘ll drag you down to hell with me!“
„What have you done?!“ pfauchte Kira und hielt ihm ihre Waffe direkt an den Kopf.
„I activated the self-destruction mode... even you won’t manage it to save his brother and get out of here in time!” warf er ihr sadistisch grinsend entgegen.
„Turn it off!“ forderte sie wütend. Dieser Mistkerl, solche schmutzigen Tricks waren nur etwas Feiglinge, die nicht verlieren können!
„Do you take me for a foul?“ lachte er bitter. “You gonna kill me immediately if I do… but as a sign of friendship, you find his brother in the inner circle… try to safe him, if you dare!”
“You will talk…” setzte sie an und überlegte sich, mit welchen Foltermethoden sie im am schnellsten zum Reden brachte, doch dann brach sie erschrocken ab, als sie sah, wie weißer Schaum aus seinem Mund trat. Sie sprang reflexartig auf, jedoch nicht, ohne ihre Waffe auf ihn gerichtet zu lassen.
Poison! Such a coward!
Sie sah, wie er ein paar Mal zuckte und dann wurden seine Augen glasig.
Damn! What now?
Sie drehte sich reflexartig um und sah ihren ehemaligen Boss, der sich an einer Steuerkonsole zu schaffen machte. Nun fiel es ihr wieder ein, er war ja so ein Computergenie – vielleicht konnte er das System hacken?
Dann ging sie zu ihm hinüber, blieb ein Stück hinter ihm stehen und betrachtete den Bildschirm und wie seine Finger zielsicher über die Tastatur glitten.
„Your plan didn’t quit work out as you planed, didn’t it?“ fragte er höhnisch als er sie bemerkte, jedoch ohne sich bei seiner Arbeit stören zu lassen.
Shut up…
Aber obwohl ihr die Worte auf der Zunge lagen, lenkte sie das Thema auf die Frage, die sie noch mehr interessierte: „Can you stopp it?“
„Of course.“ antworterte er konzentiert. „The only question is if I have enough time - the security system is very good…”
Ihr Blick fiel auf den kleinen Counter am oberen Ende des Bildschirms und sie sah, dass die Zeit eindeutig gegen sie arbeitete. Gerade mal 25 Minuten hatten sie noch – das würde zwar reichen um sie beide hier raus und in sichere Entfernung zu bringen, aber nie und nimmer auch Mokuba zu retten!
„How does it exactly work?” fragte sie nun.
“Well…” antwortete er, während er immer schneller tippte. „…there are bombs in the outer four buttress and one in the middle, where the main computer handles the whole thing.”
“So if the main computer would be destroyed what would happen then?” fragte sie nun.
“Only the bomb in the middle would explode… but I can’t do this from here!” antwortete er jetzt schon genervt – er hatte jetzt wirklich anderes im Kopf als ihre blöden Fragen zu beantworten.
Für einige Momente legte sich Stille über die Zwei, nur das angestrengte Tippen seiner Finger war zu hören, dann begann sie wieder zu sprechen: „Remember when I told you I wouldn’t know why I’m helping you? It was a lie…“
Als er nichts antwortete sprach sie weiter: „When I was 10 years old a civil war did break out in my home country. Some of the rebels came into our house and killed everyone the found – one of our butlers managed to safe me and get me to a secret tunnel, but my brothers hadn’t this luck. I saw how my old brother was shoot in front of my eyes and heard how the silent my baby brother who was sleeping in his room. Only my younger sister, how was saved by a maid, and I could escape. But this was only the beginning…”
Sie atmete tief durch, als ihre Gedanken in eine längst vergangene Zeit reisten.
„…in this hard times no one would take in a little family of refugees, so we had to wander a long time until we reached our maidens hometown, where we could stay. We had to be careful to don’t blow our cover because most people sympathize with the rebels and hated the rich. After some time life had a little bit normalized even if it was hard, we had to work on the field all day long to have enough to eat and my little sister work up every night from her nightmares. Until the day, we lost our family again…”
Sie betrachtete ihn für einen Moment, aber er tippe unablässig weiter, als wäre sie gar nicht da. Ob er ihr zuhörte? Sie wusste es nicht, aber es machte keinen großen Unterschied…
„…a group of rebels came into the town, the killed all adults and kidnapped us children. They did needed new solders, no matter what. The training was hard, many died… but I had a reason to live. I had my sister to protect, I did swear her, we would get out of this mess. Even when they urge us over a mine field and I saw other children explode, I just hold her hand and told her, we would survive, that I would protect her. Again and again, a thousand times…”
Sie spürte, die Schuld an ihr zog und versuchte, sie in die Finsternis zu ziehen – aber sie ignorierte das Gefühl und redete weiter.
„…until one day, the imperial force was about to win the war and the rebels where on the run, and so were we. The younger and the weak children couldn’t move so fast and food was short, so in the rebels’ eyes the where just a bother and they decide to get rid of them… and my sister was one of them. They told us other children, as a last prove of loyalty we should kill them. A few refused and they where kill too. Sadistic as they were, they did pick me to kill my sister. I knew, if I didn’t, I would be dead meat too… well, there were many times when I thought this would have been the better choice... a few days later I managed to escape and after of traveling alone for some time, I was found by a helping force. Later joined them as a recruit and they taught me how to fight. Finally I could take revenge on the rebels how did this to my sister and me and I swear their death didn’t come easy. But still, it didn’t take away my sins… when you told me, you would rather die with your brother then to live without him… well, you were everything I wish I could have been.”
“Why are you telling me this?” fragte er schließlich während er aufstand und sie mit seinem Blick durchbohrte.
„Confessing my sins, I guess…?“ antwortete sie mit einem Schulterzucken.
Dann hüpfte sie leichtfüßig auf das Geländer, das in Richtung der Mitte des Gebäudes lag, und wand sich ihm zu.
„…I will destroy the main computer.“ erläuterte sie ihren Plan.
„The middle bombe will still explode!“ pfauchte er wütend über ihren undurchdachten Plan. „You will die if you try…“
Im nächsten Moment riss er die Augen auf, als ihm die Bedeutung all dessen klar wurde, doch bevor er noch etwas sagen konnte, hatte Kira ihn an seiner Krawatte geschnappt, zog ihn zu sich heran und küsste ihn leidenschaftlich.
„I’ll take this kiss as an exchange for my life…“ flüsterte sie während sie ihm tief in die Augen sah, dann ließ sie ihn los und machte einen Salto in die Tiefe, wo sie nach ein Abstößen schließlich in einem Gang, der direkt ins Zentrum führte, landete während sie hörte, wie seine Stimme, die ihren Namen gerufen hatte, in der Ferne verhallte.
Sie zog ihre Waffen und machte sich auf den Weg - sie spürte den Thrill und genoss ihn. Obwohl sie auf einer Kamikaze-Mission war, bemerkte sie eine gewisse Vorfreude auf den Kampf… vielleicht auch gerade deswegen? Sie konnte ihn genießen, ohne Rücksicht auf Verluste – ohne sich Gedanken über den Rückweg oder Verletzungen machen zu müssen. Gab es etwas Schöneres?
Doch zuvor hatte sie noch eine andere Mission: Sie musste Mokuba befreien – seine Zelle war zu nah an der mittleren Bombe und würde durch die Erschütterung wahrscheinlich einstürzen.
Ein paar bewaffnete Männer kamen ihr entgegen, aber sie hatte sie schon erledigt, bevor sie überhaupt wussten, wie ihnen geschah.
Dann bog sie um eine Ecke und sah, wie zwei Soldaten eine Tür bewachten – Bingo!
Sie erledigte auch diese mit zwei gezielten Schüssen, schnappte sich den Schlüssel aus ihrer Tasche und im nächsten Moment war die Zelle auch schon offen, wo ihr ein etwas müder und verzweifelt aussehender, aber unverletzter Mokuba entgegenblickte.
„Kira-san?“ fragte er überrascht.
„I’m here to save you!“ erklärte sie. “Move! Your brother is waiting!”
Das ließ sich der Junge nicht zwei Mal sagen und stürmte heraus.
„In which direction?“ fragte er nur und sah, als er am Ende des Ganges, von dem Kira gekommen war, nach links und rechts.
„Right!“ sagte sie und er stürmte schon los, blieb aber stehen und drehte sich um, als er merkte, dass sie ihm nicht folgte, ja, sich gar der anderen Richtung zugewandt hatte.
„Kira-san?“ fragte er überrascht.
„ I have something to finish. Go, I’ll catch up with you later!” rief sie ihm zu und sah wie er zuerst verunsichert wirkte, aber dann entschlossen nickte und sich auf den Weg machte.
Eine Lüge, wie sie in ihrem Leben so viele erzählt hatte – aber diese war notwendig gewesen, er wäre nie gegangen, hätte sie ihm die Wahrheit gesagt!
Sie schüttelte sie Beklommenheit ab und machte sich weiter auf dem Weg – sie hatte nicht mehr viel Zeit, gerade mal 5 Minuten. Aber es würde ausreichen!
Am Ende des Ganges entdeckte sie eine geöffnete Tür, die zu einer Brücke hin führte, die wiederrum auf der anderen Seite an einem großen Plateau endete, dazwischen nur ein tiefer Schacht. Außer ihrer Brücke gab es nur noch 3 andere, aber deren Türen waren geschlossen.
In der Mitte des Raumes stand der Hauptrechner, auf den sie es abgezogen hatte – doch bevor sie schießen konnte, hatte sie seine Bewacher gesehen und eröffneten das Feuer.
Sie sprang seitlich von der Brücke, zielte und schoss. Ihre Kugel traf die große Maschine an genau der richtigen Stellen und mit einem großen Knall explodierte sie, das Feuer verschlang ihre Bewacher und breitete sich rasend schnell aus.
Sie spürte, wie die Druckwelle der Detonation sie erfasst und gegen die Wand hinter ihr schleuderte. Ihre Knochen knirschten und knackten als sie brachen und sie fühlte den salzigen Geschmack von Blut auf ihrer Zunge bevor sie in die Tiefe des Schachtes fiel.
Das ist es also… mein Ende.
Aber trotz all dem war sie seltsam ruhig – sie bereute nichts, sie hatte das Richtige getan! Sie hatte die zwei – ihn - davor bewahrt, ihr Schicksal zu teilen.
Nein, das stimmte nicht ganz – etwas gab es, das sie bereute! Denn selbst nachdem sie ihm diesen leidenschaftlichen Kuss geschenkt hatte, obwohl sie gewusst hatte, dass dies ihre letzte Chance sein würde, hatte sie es nicht geschafft, ihm die drei Worte zu sagen, die in ihrem Herzen brannten: I love you…

Mittwoch, 4. Juli 2012

IQ Cosmetics "Perfect Nail Care" LE + Top&Base Coat Review

Beim Bipa hab ich von IQ Cosmetics eine neue LE mit dem Name "Perfect Nail Care" entdeckt. Wie der Name schon sagt, geht es da um Nagelpflege und auch Rillenfüller, Nagelweißer ect. sind dabei.

Ich hab mir den Top & Base Coat aus der LE geholt und möchte euch den gerne vorstellen. Eigentlich hab ich den nur mitgenommen, weil es grad beim Bipa ein Angebot gibt, wo man beim Kauf von 3 Deko-Produkten das günstigste gratis bekommt - meine Erwartungen waren also nicht sonderlich hoch, zu mal ich nicht viel von solchen Top-Base-Kombilacken halte.

Was habe ich mich geirrt! Der ist echt klasse! Ich habe ihn mal nur als Klarlack am Nagel getestet und normal ist bei mir mit einer einzelnen Schicht Klarlack nach dem ersten Duschen die Hälfte weg, der hat ohne nur ein bisschen zu chippen 3 Tage gehalten! Auch die Mani, bei der ich ihn dann getestet habe, hielt deutlich länger als normal (nämlich 3-4 Tage, wo bei mir sonst nach 2 Tagen schon alles splittert). :-o
Nur als Klarlack verwendet trocknet er auch schnell, als Top-Coat braucht er ein bisschen, aber ist immer noch gut - nur mit einem Sally Hansen Insta-Dry kann er da halt nicht mithalten, man sollte ihn auch nicht auf noch feuchten Lack geben, er unterstützt das Druchtrocknen nicht (wie der Insta-Dry), aber das verspricht der Hersteller auch nicht, im Vergleich zu normalen Base- und Topcoats ist er aber recht fix.

Fazit: Ich finde den total super und kann ihn nur empfehlen, gerade für 5,99 Euro bekommt man da wirklich einen tollen Top&Base-Coat, ist sicher auch im Urlaub nett, wenn man nicht zwei extra Flaschen mitnehmen muss. ;-)

Dienstag, 3. Juli 2012

Douglas Box of Beauty Juni 2012 (AT)

So, ich hab es also mal wieder getan (nachdem ich die letzte verpasst habe) und mir die aktuelle Douglas Box of Beauty bestellt. Viel getestet hab ich noch nicht, aber ich möchte gerne meinen ersten Eindruck mit euch teilen und vielleicht interessiert ja einige auch nur, was überhaupt drin ist. ;-)

Douglas "Dress up" Mascara
Eines der beiden Full-Size Produkte, da wusste ich ja schon vorher, was mich erwartet, allerdings erinnere ich mich nicht, ob die genaue Mascara dabei stand. Wie auch immer, Mascara ist immer gut, da teste ich gerne und von der Douglas Eigenmarke wollte ich auch schon immer mal was testen.

Artdeco Ceramic Nail Lacquer „46“
Auch ein Full-Size Produkt, ich wusste es also bis auf die Farbe (abgebildet war ja auch ein Lilaton) auch vorher. Der Ton ist auch ganz nett… allerdings hab ich sowas schon zig Mal und Creme-Lacke stehen bei mir nicht mehr sehr weit oben im Kurs. Zugegeben, es war mir schon klar, dass ich nicht ganz glücklich werde damit, Artdeco hat jetzt keine Lacke, die für mich totale *Haben muss* sind, sonst hätte ich sie mir wohl auch schon zugelegt. Auch der lila Lack wäre jetzt nicht 100% meines gewesen, aber irgendwie hatte ich doch auf eine hübschere/außergewöhnlichere Farbe gehofft.
(Man muss ihnen aber zu Gute halten, die Farbe ist sommerlich und die 0815-Kundin wird das wohl mögen. Ich frag mich auch, ob in jeder Box dieser Ton war oder ob es da Unterschiede gibt…)

Go Smile Luxury Fluride Toothpaste „PM“
Auf so ein Pröbchen hatte ich eigentlich schon bei meiner letzten BoB gehofft, wo es dieses seltsame Röhrchen gab. Eine Zahncreme, auch noch für weißere Zähne, kann man ja immer brauchen. Es handelt sich dabei für eine speziell in der Nacht, aber ich glaub, so streng ist das nicht. Ich werde sie zu meinem Freund mitnehmen, da brauch ich eh immer Minis und für Reisen sind die ja auch toll!
Hier bin ich also zufrieden!

Elizabeth Arden Eight Hour Creme „Skin Protector”
Eine Gesichtscreme für trockene Haut und damit für mich leider unbrauchbar, ich will gar nicht wissen, wie ich mit meiner unreinen und fettigen Haut aussehen würde, wenn ich mir das (vor allem im Sommer, wo es noch schlimmer ist) raufgeben würde. Andere werden es wohl mögen – wird verschenkt.

Lee Stafford Dry Shampoo „Original“
Und noch ein Griff daneben… das ist leider so ziemlich das einzige Produkt aus dem Lee Stafford Sortiment, mit dem ich nichts anfangen kann. Styling oder Pflege, wäre beides gut gewesen, aber Trockenshampoo verwende ich nicht, das widerspricht meinem Wellness- und Reinlichkeitsprinzipien. Vor allem, ich hab gesehen, er hat auch welche extra für mittlere und dunkle Haare, weil man ja mit dunklen Haaren vom weißen Trockenshampoo oft Rückstände hat. „Original“ ist bei meinen schwarzen Haaren also ganz daneben.
Aber für Leute, die vielleicht campen fahren (ok, ich glaub nicht, dass das die Douglas Zielgruppe ist, aber trotzdem) oder es sonst auf der Reise eilig haben, ist es sicher ganz nett… nur nicht für mich. :-S

John Galliano „Parlez-moi d‘ Amour Eau Fraiche“ Pröbchen + Halskette
Als ich zuerst nur das Pröbchen sah, dachte ich mir: „Klasse, jetzt fangen die so an wie die Glossybox.“ Gut, da war ich zu voreilig, die Halskette gehört dazu und wird auch am Kärtchen als eine Probe aufgelistet. Trotzdem, eine Miniatur wäre mir lieber gewesen… ich meine, die Kette ist jetzt nicht potthässlich, aber ich muss nicht mit einem dicken, fetten Logo um den Hals rumlaufen.
Das Parfum selber ist eine neue Version meines geliebten „Parlez-moi d‘ Amour”, daher hab ich es natürlich schon im Geschäft geschnuppert, es reicht aber nicht an das Original heran, nicht ganz mein Fall, trotzdem nett. Alles in allem ok.

Salvatore Ferragamo „Signorina“ Bodylotion
Noch so ein Fall, wo mir die Parfumminiatur lieber gewesen wäre, ich verwende kaum Bodylotion, vor allem im Sommer, wo man eh schon so genug klebt und dauernd Sonnencreme schmieren muss. Aber im Winter, für einen spezielle Anlass finde ich so parfümierte Bodylotions nicht schlecht, da braucht man nachher auch kein Parfum mehr und riecht gleichmäßig danach. Ist auch ok.

Fazit: Alles in allem finde ich die Box durchschnittlich, es sind zwei Sachen dabei, die mir gut gefallen (Mascara und Zahnpasta) und genauso viele, die leider daneben waren (Gesichtscreme und Trockenshampoo), der Rest ist ok. Ob ich sie gekauft hätte, hätte ich vorher den ganzen Inhalt gekannt? Hmm, gute Frage… keine Ahnung.

Ach ja, die zwei Pröbchen ganz unten sind die, die man sich bei Douglas Online immer aussuchen kann, ich hab sie der Vollständigkeit halber auch abgelichtet (man bekommt sie ja auch, im Vergleich zu anderen Boxen, wo es das nicht gibt, obwohl sie viel teurer sind). Ich finde es ein wenig knausrig von Guerlain, dass sie jetzt diese Abziehproben, die sonst maximal in Zeitschriften waren, jetzt so vergeben. Über die Mini-Sonnencreme freu ich mich aber (im Sommer irgendwie seltsam, dass keine in der Box war o.O), die kann man gut mitnehmen und 50(+) ist auch genau der Faktor, den ich gerne mag. ;-)

Montag, 2. Juli 2012

Schöne Dinge

Meine liebe Hipposchwester Lillith hat mich zum Thema "Schöne Dinge", also Deko mit schönem/r Aussehen/Verpackung, getaggt. Nun, das ist ein Tag, der wirklich laut und deutlich meinen Namen schreit, schließlich bin ich mit ganzem Herzen Verpackungsjunkie, da schlägt meine ästhetische Ader voll durch. Aber eines gleich vorweg: Die Beantwortung ist sicher nicht vollständig, ich habe viele Dinge aus LEs, die im gleichen Look gestaltet sind, wo ich nur stellvertretend ein Teil zeige (z.B. der Blush aus der Essence "It's a girls world" LE, die hab ich nämlich komplett) und es sind mir auch sicher ein paar Dinge durch die Lappen gegangen (z.B. von der M.A.C Antiquitease hab ich erst, nachdem ich alles wieder weggeräumt habe, einen Gloss gesehen, der hätte auch noch hingehört), außerdem sind das wirklich meine liebsten Teile... und zu guter Letzt: Der Tisch war voll. ^^"

Trotzdem denke ich, ich habe zumindest einen guten Überblick über das gegeben, was ich so habe. Wie man sehr schön sieht, liebe ich die Verpackung der Too Faced und Benefit Sachen, genauso wie die früheren LEs von Catrice, sowie p2 und essence einen Platz in meinem Junkie-Herz haben. Ein paar Special Packings von M.A.C sind auch dabei, von der Playboy Serie hab ich auch noch den Lippenstift. Ein paar Sachen Yves Rocher und Clairs sind auch dabei, genauso natürlich die Dianne Brill Kosmetik. Ein paar einzelne Dinge von Tokyomilk, Emily the Strange, Lola und anderen, sowie No-Name Sachen, sind auch noch dabei. Sehr homogene Mischung, wie ich finde - von günstig bis teuer, von kleinen bis großen Marken, hier ist alles vertreten. ;-)

Und, ganz fies wie ich bin, tagge ich auch ein paar Leute, deren Schätzchen mich interessieren:
Chamy,
Lewelya,
amusedPolish,
und jeden, der sich getaggt fühlen will. ;-)

Sonntag, 1. Juli 2012

9. Der falsche Verrat

Meine Augen wollte mir gerade endgültig zufallen, als ich spürte, das Sei seinen Arm ruckartig von mir wegzog. Überrascht sah ich zu ihm auf und folgte dann schließlich seinem angespannten Blick - genau zu der Stelle, wo ich in meinem Halbschlaf gemeint hatte, Alon zu sehen… und immer noch stehen sah.
Der Mund stand mir im nächsten Moment vor Überraschung offen, als mir klar wurde, dass dies kein Trugbild war, geschaffen durch meine tiefsten Sehnsüchte! Nein, er war wirklich hier!
„Alon!“ schrie ich und all meine Erschöpfung war vergessen. Ich erhob mich sofort auf die Beine und lief auf ihn zu, als er aus den Schatten trat – nur um im nächsten Augenblick wie erstarrt stehen zu bleiben.
Seine eiskalten Augen durchbohrten mich mit einer Härte, wie ich sie noch nie gesehen hatte – nicht wenn er jemand anderen ansah, geschweige denn mich. Mir hatte er immer nur liebevolle und sanfte Blicken zugedacht.
„Alon?“ fragte ich verunsichert.
„So viel also zu der Liebe, die du mir geschworen hast…“ begann er und seine Stimme war schneidend wie ein Messer, als er auf mich zu kam, aber in einiger Entfernung stehen blieb.
Mein Magen verkrampfte sich zu einem Knäuel und mir wurde schlecht – Alon wusste schon von dem zerbrochenen Ring und meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich: Er war unsagbar wütend auf mich!
„Doch, ich liebe dich – mehr als…“ versuchte ich die richtigen Worte zu finden, aber er fuhr mir eisern über den Mund: „Schweig!“
„Kaum bin für einige Zeit nicht in Yasha… schon brennst du mit einem Halbdämonen durch! Und das nennst du Liebe?!“ fuhr er fort und wirkte dabei rasend wie ein Stier, obwohl er sich keinen Millimeter bewegt hatte.
„Was?!“ fragte ich überrascht. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Alon hatte gesehen wie Sei mich im Arm gehalten hatte und er wusste natürlich auch nichts von dem Schwert! Ich konnte mir denken, was das für ihn für einen Anschein gehabt haben musste.
„Das ist nicht das, wonach es aussieht…“ fing ich an.
„Lügnerin!“ fuhr er mich an. „Selbst wenn ich dich nicht auf frischer Tat ertappt hätte, der Ring ist Beweis genug!“
Überrascht sah ich ihn an, doch bevor ich fragen konnte kam auch schon die Antwort.
„Dein Schwur war Treue zu mir und meiner, dein Leben zu beschützen… nun, wie ich sehen kann, erfreust du dich bester Gesundheit, also ist wohl offensichtlich, wer von uns beiden seinen Schwur gebrochen hat!“ erklärte er und mein Blick fiel auf seine Hand – sein Ehering war ebenso wenig an seinem Platz. Sie mussten wohl beide gleichzeitig zersprungen sein, kein Wunder, sie waren schließlich durch Magie miteinander verbunden. Das erklärte auch, wieso Alon hier war, er hatte mich gesucht… und gefunden.
„Ich…“ begann ich zu stottern und suchte nach den richtigen Worten um ihm zu erklären, was wirklich geschehen war, aber mein Kopf wollte nicht mehr richtig funktionieren, genauso wenig wie meine Stimme und der Rest meines Körpers.
„Genug!“ schnitt er mir erneut das Wort ab und wand sich in den Wald, wo sogleich ein paar Soldaten erschienen, denen er sich zu wand. „Nehmt sie fest!“
„Nein!“ schrie ich mit aufgerissen Augen – so würde ich keine Chance haben, Alon die Wahrheit zu erzählen! Hilfesuchend drehte ich mich zu Sei um, doch dieser war verschwunden.
„Sieht so aus, als hätte dich dein Liebhaber im Stich gelassen… nun, das hast du davon!“ schloss Alon mit einem bösen Lächeln und im selben Moment fühlte ich, wie mir Handschellen angelegt wurden. Ich wollte weiter protestieren, aber ich wurde schon davon geschleppt und im nächsten Augenblick war Alon verschwunden.

Tropf. Tropf. Tropf.

Ein kleines Rinnsal suchte seinen Weg über den kahlen Stein um dann in unerträglicher Monotonie auf den dreckigen Boden zu tropfen. Wie viele Tage hatte ich hier schon verbracht? Es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Vielleicht war es auch so? Schließlich war ich zurück in Yasha, wo es kein natürliches Licht gab und Tag und Nacht sich nicht bestimmen ließen, auch wenn mir dieser Teil der Festung bis jetzt unbekannt war: das Verlies.
Ich saß am Boden und hatte meinen Kopf auf die Knie gelegt und in meinen Armen vergraben, die Ketten, die an meinen Handgelenken befestigt waren, hingen seitlich hinunter und waren im unebenen Stein verankert.
Verzweifelt seufzte ich, als ich mich an die Reise hierher zurückerinnerte – Alons Soldaten hatten mich abtransportiert, mir meine Waffen abgenommen und mich in eine vergitterte Kutsche gesteckt. Kaum hatten wir Yasha erreicht, schon wurde ich in den Kerker geworfen und seitdem war ich nun hier, in dieser modernden Zelle.
Die Luft stank abgestanden und war zum Schneiden. So weit unten in der Burg merkte man schon die Hitze des Lavasees, auf dessen Insel sie erbaut wurde. Selbst die unendlich vielen Tränen, die ich geweint hatte, waren längst getrocknet und zu salzigem Staub zerfallen, der an meinen Wangen getrocknet war.
Plötzlich hörte ich Schritte, die sich den Gang entlang meiner Zellentür näherten und ich schaute zu ihr auf. Jedes Mal, wenn jemand kam, hoffte ich aus tiefsten Herzen, dass es Alon sein würde – seit unserer Begegnung im Wald hatte ich ihn nicht mehr gesehen und mein Herz schmerzte mit jeder Sekunde mehr. Alles, was ich brauchte, war eine Gelegenheit, Alon zu berichten, was wirklich passiert war – ja, wenn er mich nur angehört hätte!
Doch jedes Mal, wenn das Schloss aufging, wurde ich enttäuscht – denn es war nur der grimmige Wächter, der mir wortlos eine Schüssel widerlichen Brei brachte, die er erst wieder abholte, wenn er mit der nächsten kam.
Aber etwas irritierte mich – die Schritte hörten sich anders an - leichter, schneller. Außerdem war es sicher noch nicht so lange her, dass ich meine letzte Schüssel bekommen hatte, die immer noch unberührt in einiger Entfernung stand. Trotzdem versuchte ich, Ruhe zu bewahren – ich wollte mir keine Hoffnungen machen, die am Ende ohnehin enttäuscht wurden.
Dennoch fühlte sich der Moment, von dem das Schloss in der Tür umgedreht wurde bis zu dem Zeitpunkt, wo die Tür aufging und die Person hereintrat, wie eine halbe Ewigkeit an, die mich zu zerreißen schien.
Erleichterung und unendliche Freude überschwemmten mich, als ich sah, dass all meine Hoffnungen wahr geworden waren und ich rief: „Alon!“
Ich wollte aufstehen, auf ihn zustürmen und mich in seine Arme werfen, aber die Ketten hielten mich am Boden und der Blick, mit dem er mich bedachte, machte es auch nicht gerade besser – in seinen Augen spiegelte sich die Abscheu, die er mir gegenüber empfand und schnitt sich grausam meine Seele.
Er trat herein und schloss die Tür hinter sich, dann drehte er sich wieder zu mir um und begann mit eisiger Stimme: „Nun, was hast du mir zu sagen?“
Der Wärter muss Alon doch gesagt haben, dass ich angebettelt habe, er solle ihm sagen, dass ich ihn sprechen muss!
Ich schluckte und versuchte meine Gedanken zu sammel, dann begann ich so ruhig wie möglich zu erklären: „Ich… ich weiß, ich hätte Yasha nicht verlassen dürfen, aber… ich habe mich an ein Schwert erinnert, das mein Vater – der in meinem ersten Leben – in einer Gruft versteckt hatte, ein Engelsschwert… ich, ich wollte dich nur im Kampf gegen Eres unterstützen! Und als ich es aus seiner Fassung zog… ist mein Ehering zersprungen! Ich… ich hatte keine Ahnung, dass das passieren würde, bitte… ich weiß, dass es dumm war, aber ich wollte nur helfen!“
Dann schob ich noch etwas panischer nach: „Ich habe dich nicht mit Sei betrogen, er hat mich nur gewärmt – ich liebe dich, ich würde nicht einmal im Traum dran denken, dich zu betrügen!“
Nun schluckte ich erneut und versuchte in seinen Augen eine Reaktion abzulesen, aber sie waren absolut unergründlich. Nach etwas, was mir wie eine Ewigkeit vor kam, kniete er sich zu mir hinunter und flüsterte mir ins Ohr: „Ich hätte wirklich gedacht, du nutzt das letzte Mal, wo du mich sehen wirst, besser als mir eine so schlechte Lüge aufzutischen!“
Entsetzt weiteten sich meine Augen und ich hatte das Gefühl, als wäre mein Herz stehen geblieben. Er glaubte mir nicht - nein, das konnte nicht sein, das durfte nicht sein!
„Ich sage die Wahrheit!“ kreischte ich schließlich, als sich meine Schockstarre etwas löste und er sich wieder vor mir aufgerichtet hatte.
Alon zog überlegen eine Augenbraue hoch und fragte schließlich mit einem gefährlichen Lächeln in der Stimme: „Wenn du die Wahrheit sagst, wo ist dann besagtes Engelsschwert?“
Mein Herz fiel mir in die Hose und ich musste beschämt meinen Blick gegen Boden richten, als ich zugaben: „Ich… ich habe es verloren… wir haben Eres Soldaten im Wald gesehen und sind vor ihnen geflüchtet und als ich dabei mit meinem Pferd über eine Schlucht gesprungen bin, hat es sich von meinem Gürtel gelöst!“
Ich erinnerte mich dran, wie ich über dem Abhang gebaumelt war und wünschte mir plötzlich, dass Sei mich nicht gerettet hätte und ich dem Schwert und meinem Pferd in die Tiefe gefolgt wäre, nur damit ich das hier nicht erleben musste.
Dann sah ich wieder zu Alon auf, auch wenn ich keine Hoffnung hatte – ich wusste, wie blöd es klang, auch wenn es die Wahrheit war.
„Lebwohl, Esmeralda!“ sagte er schließlich ruhig während er mich mit ausdruckslosen Augen ansah und dann wieder durch die Tür verschwand, die er hinter sich zuschloss.
Nein!“ bettelte ich verzweifelt und meine Stimme verwandelte sich in ein verzweifeltes Kreischen. „Alon!“
Doch seine Schritte entfernten sich immer weiter und verhallten in der Stille.
„Bitte! Bitte geh nicht!“ wimmerte ich und krümmte mich am Boden zusammen. Meine Gedanken drehten sich im Kreis und ich begann mich vor Selbsthass zu zerfressen.
Wieso? Wieso war ich nur so blöd gewesen? Wäre ich nur in Yasha geblieben, dann wäre das alles niemals passiert! Hätte ich seinem Befehl nur Folge geleistet!
Plötzlich hörte ich erneut Schritte, aber es waren weder Alons noch die des Wärters und mit einem Mal wurde mir mit schrecklicher Gewissheit klar, was Alons Worte wirklich zu bedeutet hatten, als er mir sagte, dass ich ihn nie wieder sehen würde.
Die Schritte verstummten abrupt und ich hörte, wie sich das Schloss erneut öffnete, doch dieses Mal hatte ich keine Hoffnungen, ich wusste, was mich erwartete – für den Verrat, den ich Alons Überzeugung nach begangen hatte, gab es nur eine Strafe.
Merkwürdig ruhig sah ich zu meiner Zellentür auf, als sich diese öffnete, um meinem Henker in die Augen zu schauen…