Dienstag, 24. Januar 2012

Pink Fusion

Heute mal ein Nail Art, das von Barbie selbst hätte kommen können, oder: Achtung, enthält einen extremen Anteil an Rosa und Pink! :-D

Verwendet:
Astor 60Sec Nail Polish "342"
b.pretty Crackling Nail Polish "8 Coral"
b.pretty Crackling Nail Polish "9 Strong Berry"

Montag, 23. Januar 2012

Feuerzangentasse

Letztens bin ich beim Müller der Beauty-Abteilung mal untreu geworden und bin auf dem Weg zur Schreibwarenabteilung (zwecks eines Ordners) durch die Haushaltsabteilung gestapft. Und was ist meinen entzückten Augen da entgegen gesprungen? Die Feuerzangentasse!
Ich wollte ewig schon mal eine Feuerzangebowle probieren/machen, aber das war mir zu viel Aufwand - gerade wenn man es nur für sich alleine macht. Also hab ich das Teil kurzerhand mitgenommen. Das Set hat 14,99 Euro gekostet und die 20 Zimtzuckerhütchen nochmal 6,99 Euro, sie sind damit beim Müller deutlich billiger als auf der Homepage des Herstellers, wo es jedoch mehr Auswahl gibt (Beim Müller gab es nur die zwei Sachen, die ich gekauft habe!).

Ich hab mir auch gleich noch einen Glühwein in der Flasche (Obwohl ein kleines Heftchen mit Rezepten dabei ist, ich wollte aber vorher mal lieber den Klassiker testen!) und einen hochprozentigen Rum (80% hab ich genommen, 40% brennt nämlich nicht!) gekauft und es konnte los gehen. Glühwein erhitzt, ab in die Tasse und dann das Zimthütchen auf das Metallgestell. Etwas Rum auf das Hütchen und es dann anzünden. Geht schnell und einfach und auch der Zuckerhut schmilzt sehr schnell, ich bin mit dem Fotografieren fast nicht hinterher gekommen, was ich etwas schade fand, denn irgendwie ist es schon ein Spetaktel, dass ich gerne länger beobachtet hätte (Wobei ich hier einräumen muss, dass 54%iger Rum empfohlen wurde, vllt. brennt der langsamer, aber so einen hab ich nicht gefunden).

Bis zu dem Zeitpunkt war ich zufrieden mit der Tasse, der Preis für 2 Tassen beim Müller war auch ok, die Zuckerhütchen fand ich etwas teuer, aber verschmerzbar, ein normaler Zuckerhut ist auch etwas teurer als normaler Zucker. Bis zu dem Moment, wo ich meine Tasse dann zum 2. Mal(!) abgewaschen habe (Einmal hab ich sie ja vor dem Benützen schon gespült.) und da ein Teil der Metallvorrichtung abgebrochen ist, obwohl ich vorsichtig damit umgegangen bin. Ehrlich - die Tasse ist nicht grade ein Schnäppchen und fällt dann beim zweiten Mal Abwaschen auseinander?! Erst da hab ich mir dann die zweite Tasse genauer angesehen und gemerkt, dass bei der die Metallvorrichtung etwas schief ist und nicht besonders gut hält (Kippt immer wieder von alleine nach unten, dabei sollte das halten, damit man den Zuckerhut drauflegen kann!). Wie ihr euch denken könnt, war ich da wirklich grantig - vor allem, weil ich die Rechnung schon weggeschmissen hatte (Normal hebe ich die immer auf, aber dieses Mal... naja, so ist es ja meist, Murphy's Law!) und damit kann ich sie nicht mal umtauschen!

Fazit: Ich finde die Idee wirklich nett, aber die Umsetzung... nein, genauer gesagt die Qualität, ist Mist. Ich hab mir die Stelle, wo das Ding auseinandergebrochen ist genau angesehen, das ist dort total filigran irgendwie leicht zusammengeklebt worden, das KANN gar nicht halten! Dementsprechend kann ich euch nur dringend vom Kauf abraten!

Edit:
Der Hersteller ist wirklich sehr kundenfreundlich und hat mir als Ersatz nicht nur ein großes Set mit 2 Tasse, Glühwein, Rum und Zimtzuckerhütchen, sondern auch eine große Packung Zimtzuckerhütchen (50 Stück) und sogar einer extra schwarzen Tasse ("Fire Mug") zukommen lassen sowie zwei Ersatzzangen für meine Tassen. In Punkto Kundenfreundlichkeit kann ich also hier nur sagen: Daumen hoch - ganz großes Kino!

Desweiteren haben sie mich darüber aufgeklärt, dass die Tassen, die beim Müller verkauft werden, NICHT von ihnen hergestellt werden und damit eine andere Qualität haben.

Ich habe mir die Zangen gleich mal genauer angesehen und man sieht schon am ersten Blick, dass sowohl Verarbeitung als auch Material anders sind - ich hab mich mit den neuen Zangen etwas rumgespielt, die sind eindeutig um einiges stabiler. Leider passen sie nicht auf meine alten Tassen, weil die offensichtlich auch etwas anders sind - das macht aber nichts, ich habe ja jetzt 3 neue Tassen, die auch schöner verarbeitet sind!

Auch die Zimtzuckerhütchen sind unterschiedlich, die mir zugeschickten sind etwas größer und brennen auch länger, allerdings hatte ich hier leicht den Effekt, den eine Leserin beschrieben hat und zwar, dass der Zimt etwas verkohlt. Schade, da sind die andere Hütchen wohl besser.

Alles in allem sind die mir zugeschickten Tassen eine wesentlich bessere Qualität und vor allem die schwarze gefällt mir. Wenn sich jemand die Tassen zulegen will, dann macht das direkt beim Hersteller, die vom Müller kann man wie von mir schon erwähnt ja vergessen. Die Hütchen könnt ihr aber gut beim Müller kaufen.

Knapp daneben...

...ist auch vorbei. Ich gehöre zu denjenigen, die aufwenigere Nail-Arts meist vorher am Nail-Wheel testen. Nicht alles, was in der Theorie (und/oder im Kopf) gut aussieht oder klappt, tut es in Echt auch. Mir sind schon einige Pleiten und viel Ablackiererei erspart geblieben und es hat mir oft geholfen, die passenden Farben/Lacke/Uteslilien für mein Vorhaben zu finden.

Und meist ist das Ergebnis dann auf dem Nagel auch so geworden wie am Wheel. Meist - aber nicht immer. Letztens hatte ich einen Fall, wo es auf dem Nagel dann doch anders wurde wie ursprünglich geplant. Der braune Lack hat am Nagel einfach nicht gedeckt und der andere passte dann nicht mehr zum Gold... und rausgekommen ist dann was das (Das Goldpapier war ursprünglich aber schon geplant, ich wollte es nur nicht für das Wheel 'verschwenden', weil es recht teuer ist.):

Macht ihr auch solche Probedurchgänge? Kommt es dann genauso auf den Nagel oder ändert ihr in der 'finalen Version' immer noch was?

Dienstag, 17. Januar 2012

b.pretty Crackling Nail Polish

Es gibt eine neue Nagellack-LE von b.pretty und zwar Crackling-Lacke! Und zwar in vielen, verschieden bunten Farben, die man sonst bei uns eher schwer bekommt - macht schon richtig Lust auf den Sommer!

Ok, ganz neu sind die Sachen nicht, es gab schon mal Crackling-Lacke, aber wenn ich mich richtig erinnere, dann waren es nicht die gleichen Farben (zumindest nicht alle!). Dürften gut gegangen sein, denn sonst hätte p.bretty die LE wohl nicht neu aufgelegt - wer sie also damals verpasst hat, hat hier noch eine Chance. Ihr solltet euch trotzdem beeilen, es ist nämlich leider wieder nur eine LE. Ich verstehe nicht ganz, wieso sie sie nicht ins fixe Sortiment aufgenommen haben, aber ok, der b.pretty-Aufsteller ist nicht sonderlich groß...

Ich habe auch gleich 2 mitgenommen - einen in "8 Coral" (links) und einen in "9 Strong berry" (rechts). Sie cracken zügig und gut, so wie ich es von dem meisten anderen Crackling-Lacken gewöhnt bin. Ich kann hier also nichts negatives sagen - kosten tun sie übrigens 1,99 Euro per Stück und es sind 5ml drin.

Fazit: Natürlich ist Crackling allgemein immer Geschmackssache, aber wer es mag, wird an den Lacken sicher seine Freude haben. Den Preis finde ich ok für die tolle Auswahl, auch wenn 5 ml natürlich wenig sind - aber grad bei Crackling-Lacken würde einem bei einer großen Flasche wahrscheinlich die Hälfte eh eintrocknen, von daher finde ich es nicht so schlimm.

Edit: Ich habe in meinem Bilder-Ordner zum Vergleich noch ein Bild von der alten LE gefunden. Die rechten 4 Lacke sind also neu genau wie der braune, den alten lila und den teal gibt es nicht wieder, der roten leider auch nicht mehr (den hab ich GsD damals gekauft).

Edit 2: Laut dem Bipa Online Shop gibt es den roten Lack "5 Marron" doch wieder (Muss ich wohl übersehen haben.) deswegen hier noch ein Tragebild zu dem.

Sonntag, 15. Januar 2012

5. Die lange Reise

Der Wind blies mir eisern ins Gesicht – selbst die Kapuze des schweren, edlen verzierten Samtmantels schaffte es nur dürftig etwas von seiner eisigen Kälte abzuhalten. Den fünften Tag waren wir nun schon unterwegs und je nördlicher wir kamen umso kälter wurde es. Unser Reich war an der nördlichsten Küste gelegen und es war auch noch später Herbst – ich musste mich also auf das Schlimmste gefasst machen.
In Yasha hatten Jahreszeiten für mich an Bedeutung verloren, in diesem riesigen Dämonenschloss hatte es immer die gleiche, angenehme Temperatur – zumindest in den Teilen, in denen ich mich aufhielt. Aber in der Welt hier draußen galten andere Gesetze.
Die untergehende Sonne schickte gerade ihre letzten Sonnenstrahlen über die karge Landschaft – hier und da waren ein paar Wiesen, sonst zierten nur düstere Wälder unseren Weg, der nicht mehr war als ein breitgefahrener, unbefestigter Pfad. Zumindest gab es überhaupt Sonne, denn in und um Yasha herrschte ewige Finsternis, nur erhellt von den Lavaströmen, die sich ihren Weg durch die verbrannte Welt bahnten, um unter dem Schloss zu einem riesigen Lavasee zusammenzuflossen. Erst in einiger Entfernung gewann die Sonne langsam wieder an Macht, so dass sich dort auch Menschen ansiedeln konnten – auch wenn diese wohl am Liebsten so weit es ging von Yasha weg waren.
Plötzlich begann sich in der Abenddämmerung die Spitze eines Daches von einem hohen Gebäude abzuzeichnen – wir hatten die letzte Bastion der Zivilisation erreicht, danach würden wir uns durch seit Jahrzehnten unbewohntes Gebiet schlagen müssen.
Doch zumindest in dieser Nacht würden wir noch in den Genuss eines warmen, weichen Bettes kommen – sogar eines edlen, denn wir hielten direkt auf eine Burg zu. Natürlich war es nicht mit Yasha zu vergleichen – nichts war damit zu vergleichen, aber es würde besser sein als die Gasthäuser und Tavernen der Dörfer und Städte, in denen wir die vergangenen Nächte verbracht hatten.
Ich musste fast grinsen bei der Erinnerung an die Gesichtsausdrücke der Menschen, als ihnen bewusst wurde, wenn sie da vor sich hatten. Welcher einfache Gastwirt würde sich schon je träumen lassen, die Kaiserin persönlich und ihr Gefolge bewirten zu dürfen?
Wobei ich nicht viel Gefolge mitgenommen hatte – ich konnte gerne auf Angelika und die anderen Dienerinnen verzichten, die wohl einen Herzinfarkt bekommen hätten, wenn sie gesehen hätte, dass ich selbst zu Pferd saß und nicht in einer Kutsche reiste. Aber auch wenn ich es als Deckung verwendet hatte, dies war keine fröhliche Urlaubsreise sondern eine wichtige Mission.
Aus diesem Grund hatte ich nur Sei und ein Duzend seiner Soldaten mitgenommen – ich wollte auch keine unnötige Aufmerksamkeit auf mich lenken, am Ende hätte Alon und noch schlimmer Eres etwas davon mitbekommen. Nun, zumindest bei Ersteren würde das früher oder später so und so passieren, aber ich hoffte, dass ich das Schwert dann schon in meinem Besitz hatte. Die Zeit lief also in mehr als einem Sinne gegen mich, was ein weiterer Grund war, wieso ich so wenige Leute mit mir nahm: Wir waren viel schneller als ein halber Hofstaat.
Sei ritt schweigend neben mir – ich hatte erwartet, dass er mich ausfragen würde, wohin wir eigentlich reisten, schließlich war er der Einzige, der wusste, dass wir das hier nicht zu Spaß taten. Aber er hatte die ganze Zeit nicht ein einziges Wort darüber verloren sondern schwieg großteils, was mich doch irritierte.
Schließlich ließen wir die letzen Bäume auf dem Weg zu der Burg hinter uns und sie baute sich in voller Größe vor uns auf. Sie war aus grauem Stein gebaut und hatte ihr schweres Metallgitter und ihr Holztor schon für die Nacht heruntergelassen.
Sei gab seinem Pferd die Hufe und ritt voraus um genau vor dem Tor stehen zu bleiben.
„Wer ist da?“ hörte ich eine Stimme von einem der Wachtürme unwirsch rufen. „Was wollt ihr so spät am Abend? Burg Sanham hat bereits für die Nacht geschlossen, kommt morgen wieder!“
Aber Sei wäre nicht Sei gewesen, wenn er so etwas nicht stilvoll gekontert hätte: „Ich bin Sir Sei, Sohn von General Laures und der Ritter der Kaiserin. Und wer seid ihr? Damit ich ihrer Majestät sagen kann, wer dran Schuld hat, dass sie im Freien schlafen muss!“
Ein Moment gespenstiger Stille verging, dann hörte ich wie der Ritter von seinem Turm herunter kam um schließlich vor Sei aus der Tür zu platzen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er zuerst Sei und dann mich an, denn ich war inzwischen an seine Seite geritten. Ich zog meinem rechten Handschuh aus, so dass der Soldat meinen Ehering sehen konnte.
Im nächsten Moment fiel er auf die Knie und brabbelte: „Eure Majestät… ich wusste nicht… ich… vergebt mir!“
Ich wollte schon etwas antworten, als Sei mir zuvorkam: „Dann öffnet endlich dieses verdammte Tor, die Kaiserin ist müde und möchte sich von ihrer anstrengenden Reise erholen!“
„Na… natürlich!“ stammelte er noch schnell, sprang auf seine Füße und eilte davon. Im nächsten Moment begann die schwere Holztür und das Eisengitter sich zu heben und wir konnten hinein.
Im Burghof beendenden noch die letzen Angestellten ihre Arbeit für den Tag, aber er war zum größten Teil ausgestorben. Doch jene, die hier waren, hoben verwundert ihren Kopf, als sie uns sahen – es war wahrscheinlich selten, dass sie edlen Besuch wie uns bekamen und noch seltener, dass für jemanden nach Sonnenuntergang die Tore geöffnet wurden.
Wir hielten in der Mitte des Hofes, direkt vor den Stufen, die in das Innere der Burg führten und stiegen ab. Der Soldat, der uns hereingelassen war tauchte wieder an unserer Seite auf – allerdings war er nicht der Einzige, der nun auf der Bildfläche erschien.
Die Tür zu den Innenräumen der Burg flog auf und ein älterer, etwas dicklicher Mann erschien in ihrem Rahmen. Sei graues Haar bildete den perfekten Kontrast zu seinem hochroten Gesicht als er wütenden pfauchte: „Was um alles in der Welt soll das?! Habe ich nicht den ausdrücklichen Befehl gegeben, dass niemand – absolut niemand! – mehr nach Sonnenuntergang in die Burg darf?!“
Dann erfasste sein Blick den armen Soldaten neben uns und pfauchte: „Warst du das?!“
„Nun… Herr… ich…“ stammelte er nun verzweifelt.
„Das wird dir noch leidtun, dass verspreche ich dir! Du kannst dich auf eine Strafe gefasst machen, die dich wünschen lassen wird, du wärst nie geboren worden!“ unterbrach ihn sein Herr schreiend.
Dann wand sich der tobende uns zu und wütete: „Und wer seid ihr?! Was wollt ihr mitten in der Nacht in meiner Burg?!“
Sei wollte ihm etwas antworten, doch ich war schneller. Während ich meine Kapuze abnahm sagte ich ruhig und lächelnd: „Ich bin Esmeralda, Kaiserin von Sato und die rechtmäßige Gemahlin von Kaiser Alon.“
Sämtliche Farbe wich aus dem Gesicht des Burgherrn als sein Blick schließlich auf meinen Finger fiel und ihm bewusst wurde, wen er gerade angeschrien hatte. Er wollte gerade den Mund aufmachen um etwas zu sagen, doch ich fiel ihm ins Wort: „Ich und mein Gefolge…“ - mit einem Arm verwies ich auf Sei und seine Soldaten – „…sind gerade auf einer Reise und suchen ein Quadrier für die Nacht.“
Dann wurden meine Augen etwas schmäler während ich mit einem gefährlichen Ton in meiner Stimme fragte: „Ihr wertet doch sicher einen Platz für uns frei haben, nicht wahr?“
Endlich fing er sich wieder und stotterte: „Aber na… natürlich, euer… euer Majestät!“
Dann winkte er uns hektisch ins Innere und sagte: „Folgt mir nur – ich habe einen wunderschönen Turm, der sicher eure Geschmack treffen wird!“
Dann drehte er sich zu ein paar seiner Diener zu und erteilte ihnen den Befehl, alles herzurichten.
„Hätte ich gewusst, dass ihr kommt, euer Hoheit, dann hätte ich euch natürlich ein Festmahl bereiten lassen.“ erklärte er verlegen. „Aber ich werde euch sofort ein Abendmahl bereiten lassen.“
Im nächsten Moment wand er sich den nächsten freien Diener zu und brüllte ihm den Befehl dafür zu.
Er führte uns in einen großen Festsaal, wo auch sofort Diener kamen um uns unsere Mäntel abzunehmen. Ich merkte, wie der entsetzte Blick des Burgherrn über mich wanderte, als er sah, was ich unter meinem Mantel trug.
Nicht, dass meine Kleidung nicht edel gewesen wäre, nein, es war etwas anderes, dass ihn so irritierte: Ich trug eine robuste Lederhose und dazu ein paar kniehohe, geschnürte, schwere Stiefel, die noch ein paar Schnallen darüber hatten. Einen Gürtel, an der eine Scheide mitsamt einem Schwert befestigt war. Als Oberteil hatte ich eine langärmliche Bluse mit einer Lederkorsage, die ebenfalls ein paar Schnallen hatte, darüber an – zudem trug ich ein Collier und ein paar passender Ohrringe sowie eine Stirnkette, die meine Krone vertrat. Meine langen, schwarzen Haare hatte ich zu einem mittelhohen Pferdeschwanz zusammengebunden, wobei ich die Stirnpartie hatte herausfallen lassen – alles davon war in schwarz gehalten zusammen mit silberfarben Verzierungen.
Kurz gesagt, ich war ganz und gar nicht wie eine Frau gekleidet! Aber wer war er schon, dass er seiner Kaiserin hätte sagen können, was sie zu tragen hatte? Eben! Und die sperrige Kleidung, die ich bei Hof immer trug, war auf einer Reise wie der unseren einfach nur unpraktisch – nie hätte ich mit meinen weiten Kleidern reiten können, nein, dafür brauchte ich solche Kleidung, auch wenn es sie für eine Frau – insbesondere die Kaiserin – nicht ziemte, ja gar verboten war!
Sei und ich setzten uns an die Tafel, unsere Soldaten waren im Hof zurückgeblieben und würde wohl irgendwo anders verköstigt werden. Sogleich kamen einige Diener heran, die uns Speisen und Getränke brachten und wir konnten zu Essen beginnen. Das Gebrabbel unseres Gastgebers, der sich nun wieder gefasst hatte, beachtete ich gar nicht weiter, er würde nur versuchen, sich ein zu schleimen und darauf konnte ich gut und gerne verzichten – ich hatte jetzt auch wirklich keinen Kopf dafür.
Als ich fertig war, unterbracht ich ihn sogar unhöflich und sagte: „Ich bin müde von der weiten Reise – würdet ihr uns nun unsere Gemächer zeigen?“
„Aber natürlich, euer Majestät! Folgt mir!“ antwortete er mit einer übertrieben zuckersüßen Stimme, dass mir fast schlecht drauf wurde. Aber ich tat was er sagte – schließlich würde ich ihn dadurch schneller los werden und außerdem war ich wirklich sehr müde, denn sie Tage zu Pferd waren sehr anstrengend. Und ich würde meine Kräfte noch dringend brauchen, soviel war sicher.
Er führte mich ein paar Gänge entlang und schließlich einen Turm hinauf, in dem sich ein zugeben recht hübsches, Zimmer befand. Natürlich, wieder nicht mit Yasha zu vergleichen und es hatte auch nur einen kleinen Baderaum, aber es war bei weitem besser als das, was die Gasthäuser zu bieten hatten – dort hatte ich mich damit begnügen müssen, mich mit einem heißen Lappen zu waschen.
Der Burgherr verabschiedete sich mit einer Verbeugung und den Worten: „Wenn ihr noch irgendetwas braucht, euer Hoheit, dann zögert nicht, mich rufen zu lassen.“
Den Teufel würde ich tun, dieser Kerl war mir schon genug auf die Nerven gegangen – Alon hätte ihn wohl schon zehn Mal hinrichten lassen, vor allem nach der Szene im Hof. Ich seufzte bei dem Gedanken an Alon und begab mich zum südlichen Fenster des Zimmers. Irgendwo dort war Alon – im Kampf mit Eres, in wer weiß welcher Gefahr, vielleicht sogar verletzt, denn bis ich es – besonders hier – erfahren würde, würde es ewig dauern. An Schlimmeres wollte ich gar nicht denken und spürte, wie mir eine Träne die Wange hinunter lief, als ich meinen Kopf schüttelte um diese schrecklichen Gedanken zu vertreiben. Wie sehr wünschte ich mir, ich könnte mich jetzt in seine Arme kuscheln? Darin versinken ohne je dran denken zu müssen, wieder aufzustehen?
Plötzlich klopfte es an der Tür, was ich mit einem „Herein!“ beantwortete. Sei trat ein und fragte: „Ihr wolltet mich sehen, Herrin?“
Das hatte ich schon ganz vergessen – während unseres Abendmahls hatte ich Sei gesagt, er solle danach in meine Gemächer kommen. Schließlich musste ich ihm endlich erklären, wohin wir eigentlich reisten und wieso.
„Ja.“ sagte ich und wand mich schweren Herzens vom Fenster ab und mein Blick streifte das gegenüberliegende, als ich mich an Sei richtete – es zeigte genau dorthin, wohin wir reisen würden. In die Tiefen eines lang vergessenen Reiches auf der Spur eines noch länger vergessenen Schwertes – und, was für mich das Schwerste von allem war: Noch weiter weg von Alon…

Dienstag, 10. Januar 2012

Nobel Metal

Gold. Silber. Kupfer. Die Klassiker unter den edlen Metallen - und wie ich finde, machen sich die drei zusammen wirklich gut. Was meint ihr? ;-)

Verwendet:
Essence "Circus Circus" LE Color³ Nail Polish "02 Don't feed the Tiger"
No-Name Nail Art Metallic Folie "Gold"
No-Name Nail Art Metallic Folie "Silber"
No-Name Nail Art Metallic Folie "Kupfer"

Mittwoch, 4. Januar 2012

Weltuntergang... oder so.

Jetzt ist es also da. 2012. Das Schicksalsjahr. Ende des Maja-Kalenders. Weltuntergang. Mal wieder.

Ich muss ja sagen, es wird auch schon mal wieder Zeit - der letzte, große Weltuntergang ist ja schon mehr als ein Jahrzehnt her. Ok, hier und da gab es vielleicht ein paar kleine Weltuntergängchen und eine nette, kleinen Finanzkrise hatten wir auch. Aber was ist das schon im Vergleich zu einem richtig gescheiten Weltuntergang aller 'Chaos, Panik, Desaster'? Eben!
Und dieser fällt auch noch wirklich klasse - am 21.12.2012! Endlich mal ein entspannter Advent, wo man nicht auf Geschenkejagt gehen muss und sich für Weihnachtvorbereitungen abhetzen muss - da gibt es die Welt ja gar nicht mehr! Stattdessen kann man das Weihnachtsgeld für sinnvollere Dinge ausgeben - Make-Up, Nagellacke und Pflegezeugs! Auch kann man ungehemmt bei dem verführerischen Weihnachtsgebäck zuschlagen. Wer braucht noch eine Bikini-Figur, wenn der nächste Sommer gar nicht mehr kommt? Genau!
Der Weltuntergang ist also durchaus postiv zu sehen - was aber nicht heißt, dass man sich nicht darauf vorbereiten sollte! Stichwort: Vorratshaltung! Nein, nein und nochmals nein - nicht Essen, Wasser oder irgendso ein Klumpert! Ich, als verantwortungsbewusster Beautyjunkie habe natürlich das Wichtigste schon seit Jahren in rauen Mengen zu bunkern begonnen (In weiser Vorraussicht natürlich, von wegen ich kann mich einfach nicht einbremsen!): Duschgel!
Ja, Duschgel - für die einen ist es die Sinflut, die die Menschheit auslöscht, für die anderen die wahrscheinlich größte Dusche der Welt! Was wäre also schlimmer, als nicht mit genug Duschgel dafür gerüstet zu sein? Exakt!
Und am 22.12.2012 können wir dann stolz behaupten, ganze 2 Weltuntergänge überlebt zu haben (Ok, ich rechne jetzt einfach mal, dass niemand unter 12 hier mitliest. ;-D). Oder in meinem Fall sogar 61. Sind wir hart im Nehmen oder sind wir hart im Nehmen?! ;-)

An dieser Stelle ein Dank für die Inspiration an Schokoschiiirmchen und meine Hippo-Schwester Papyra. ;-)
Ach ja, und für den Fall, dass es irgendjemand nicht mitbekommen haben sollte, dieser Text ist ironisch zu seh... äh, lesen. ;-)

Winter Rose

Und noch ein Nail Art - wieder mit Stamping, ich glaube, ich hab Blut geleckt (:-D). Dieses Mal hab ich mal etwas Neues ausprobiert: Das gleiche Stamping 2x übereinander um den Effekt einer verwobenen Rosenhecke zu erzielen und das sehr dezente Stamping etwas auffälliger zu machen. Ach ja, man sieht es nicht so gut, aber die Grundfarbe des Stamping-Lacks ist rose. ;-)

Verwendet:
Essence "Crystalliced" LE Nail Polish "05 Frosted Champaign" (5 Schichten!)
Mango Nails Schablone "H22"
S-he Nail Polish "010"

Dienstag, 3. Januar 2012

Change?!

Etwas spät, aber hier möchte ich euch noch meine Silvester-Mani zeigen - ich finde, ein Duochrome Lack passt da sehr gut, er verkörpert gut den Wechsel von alten Jahr ins neue. Außerdem ist der Jahreswechsel immer ein guter Anlass darüber nachzudenken, was sich in den letzten 12 Monaten so verändert hat und was man in den nächsten 12 verändern möchte. Den Glitzer gibt es noch aus Draufgabe, weil an Silvester muss es einfach glitzern. ;-D

Verwendet:
Look by Bipa Special Effect Nagellack "10 Bronze Changer"
Essence Nail Art Twins Glitter Topper "07 Blair"

Sonntag, 1. Januar 2012

4. Die wahre Herrscherin

„Das kommt gar nicht in Frage!“ polterte Kesus um Haltung bemüht – wahrscheinlich hätte er mich lieber gefragt, ob ich total verrückt sei. „Das ist mein letztes Wort zu dieser Sache!“
Nüchtern betrachtet hätte ich wissen müssen, dass es nicht so einfach sein würde – wir befanden uns mitten in einem Krieg, das war nicht gerade der beste Zeitpunkt um als Kaiserin einen ‚kleinen Ausflug‘ zu machen.
Die Wahrheit hätte ich allerdings auch nicht sagen können, denn dann hätte er mich erst recht nie gehen lassen – viel zu gefährlich war es, was ich vor hatte. Aber wer außer mir hätte diese Aufgabe schon erfüllen können? Es ging hier um ein heiliges Schwert, ein Dämon hätte es nicht mal berühren, geschweige denn führen können!
Nein, diese Mission musste ich selbst ausführen – nur leider wollte mich der Vorstand von Alons Hofstaat nicht gehen lassen. Kurz gesagt: Ich saß hier fest!
Frustriert zog ich von dannen und begab mich auf den Weg zurück in meine Gemächer, in dessen Empfangshalle Sei auf mich wartete – ich hatte gehofft, dass wir gleich aufbrechen können würden.
Er sah meinen deprimierten Gesichtsausdruck und zählte eins und eins zusammen.
„Es hätte mich auch gewundert, wenn der alte Kauz ‚Ja‘ gesagt hätte…“ fing er an. „Aber macht euch nichts daraus, seine Majestät wird Eres sicher besiegen, Prinzessin…“
„Prinzessin?!“ pfauchte ich wütend – er hatte sich wahrlich den falschen Zeitpunkt ausgesucht um mich zu ärgern. „Ich bin deine Kaiserin!“
„Ist das so?“ antwortete er sarkastisch. „Wieso lasst ihr euch dann von so einem kleinen Wicht unterkriegen? Eine wahre Herrscherin würde ihm zeigen, wo sein Platz ist!“
Seis Augen funkelten mich herausfordernd an, dann sagte er: „Wenn ihr mich nun entschuldigen würdet, da es mit unserer Reise nichts wird, würde ich mich gerne anderen Dingen zuwenden…“
Ich entließ ihn und sah ihm verblüfft nach… denn er hatte Recht! Wer war ich, dass ich mir von diesem Kerl sagen lassen konnte, was ich zu tun hatte?!
Das Problem war nur, dass ich nichts dagegen tun konnte… oder doch?
Ich befahl meinen zwei Wachen mich zur Bibliothek zu begleiten, die sich in einem anderen Flügel des Schloss es befand. Jedes Mal, wenn ich sie betrat, war ich von Neuem überwältigt – sie war ein riesiges Netz von verschieden, unglaublich hohen Räumen, deren Wänden mit Regalen vollgepflastert waren. In den zahllosen Nebenhallen standen auch im Raum noch viele Regale, in denen immer mehr Bücher, Schriften und Texte gelagert wurden. Alles war edel verziert, in jedes Regal waren wunderschönen Verzierungen eingeschnitzt, der Boden war ein edles Mosaik, das ein fantastisches Muster beinhielt. Die Decke, die in dem halbdüsteren Licht, das außerhalb meiner Gemächer – denn mich machte dieses Halbdunkel auf Dauer wahnsinnig – überall im Schloss herrschte, kaum zu erkennen war, war ebenfalls reichlich verziert.
Ich hielt mich jedoch nicht lange damit auf, sondern ging gezielt auf ein Regal in der Haupthalle zu, während meine Wachen in einiger Entfernung auf mich warteten.
Ich ließ meinen Blick über die wunderschönen, edel verzierten Einbände streifen bis ich das Buch gefunden hatte, das ich suchte. Sachte zog ich es heraus und blätterte es durch. Es war in einer sehr alten Sprache geschrieben, trotzdem konnte ich es entziffern – ich hatte in den letzten Jahren genug Zeit, mich dem Lernen dieser zu widmen.
Ich stieß einen freudigen Laut aus, als ich die Stelle gefunden hatte, die ich suchte – ich legte ein Lesezeichen hinein, klappte das Buch zu und gab es einem der Wachen zum Tragen. Kesus würde sich auf etwas gefasst machen können, soviel war sicher!
Mit meinen zwei Wachen im Schlepptau machte mich zu einem erneuten Treffen mit ihm, eine Welle von aufgeregte Vorfreude überschwappte mich – ich konnte nicht umhin, er hatte es wirklich verdient!
Ich erwischte ihn gerade, als er mit ein paar höheren Rittern die Lage um Yasha besprach – er war einst auch einer von Alons Generälen gewesen, aber war in einem Kampf so verwundet worden, dass er nicht mehr in den Krieg ziehen konnte und verwaltete deswegen die Angelegenheiten in Yasha und hatte auch die Befehlsgewalt über das Schloss, solange Alon und Laures nicht da waren.
„Meine Kaiserin!“ sagte er, als ich eintrat, nachdem seine Diener mich angekündigt hatten – der Sarkasmus in seiner Stimme ließ sich nicht überhören, doch ließ mich nicht davon beeindrucken.
„Ich hoffe, es geht nicht wieder um dasselbe Thema, ich denke, ich habe mich klar genug ausgedrückt…“ setzte er an.
„Das habt ihr in der Tat…“ unterbrach ich ihn mit einem erhabenen Lächeln auf meinen Lippen. „…nur leider ist, was ihr sagt, völlig belanglos!“
Für einen Moment wirkte er total überrumpelt, aber er fasste sich sofort wieder und donnerte wütend: „Was?
Ich winkte den Wachen mit dem Buch heran und ließ es mir geben. Dann klappte ich es auf und setzte siegessicher an: „Dieses Gesetzbuch, das Alon bei seiner Krönung übernommen und signiert hat, besagt, dass wenn der Kaiser und seine rechte Hand nicht in Yasha verweilen, die Herrschaft über das Schloss automatisch dem hochrangigsten Mitglied der königlichen Familie zufällt.“
Kesus starrte mich unglaublich und geschockt an.
„Und wie der Zufall es so will bin das ich.“ sagte ich mit unglaublicher Genugtuung.
„Das ist lächerlich!“ tobte er – doch ich sah seine Fassade bröckeln. „Ihr seid eine Frau – ihr könnt nicht herrschen!“
„Dann zeigt mir den Paragraph, der dies besag!“ antwortete ich mit einem bösen Lächeln und warf ihm das Buch zu, dass er reflexartig auffing. „Aber lasst euch sagen, ich habe bereits jede Seite des Buchs durchsucht, ihr werdet nichts finden!“
„Ich…“ fing er an und ich sah, wie ihm langsam seine Situation bewusst wurde: Ich hatte ihn genau dort, wo ich ihn haben wollte.
„Ich werde mich keiner Frau beugen – schon gar keiner menschlichen!“ polterte er schließlich als seine letzte Selbstbeherrschung brach.
Nicht, dass ich nicht gewusst hätte, was die Generäle von mir hielten – aber es so ins Gesicht gesagt zu bekommen war nochmal etwas anderes!
„Dann ist das Verrat – und ihr kennt die Strafe dafür!“ erwiderte ich messerscharf.
Er wirkte wie zur Salzsäule erstarrt – und ich beschloss, meinen Sieg auszukosten!
„Ihr werdet euch mir beugen – auf eure Knie!“ befahl ich – ich musste hart sein, wenn ich meinen Plan nicht gleich wieder begraben wollte.
Er sah mich an, als wäre ich endgültig verrückt geworden – und drehte sich zu seinen Rittern um, wo er geschockt feststellen musste, dass einer nach den anderen vor mir auf die Knie ging.
Dann wand er sein Gesicht wieder mir zu und es spielte jede Emotion ab, bevor er schließlich vor mir auf die Knie ging.
„Wir ihr wünscht, euer Hoheit!“ drückte er widerwillig und voller Verachtung heraus.
„Gut - ich werde ich nun die Vorbereitungen für meine Abreise fortsetzen.“ stellte ich noch fest und ging schließlich. Als ich durch die Tür hinaustrat, sah ich, dass Sei dort auf mich wartete und ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen trug.
„Ich muss gestehen, ich bin beeindruckt, Herrin – das war einer wahren Herrscherin würdig!“ lobte er mich – ich hätte wissen müssen, dass er das Gespräch belauscht hatte, aber ich war ihm deswegen nicht böse. Nein, dafür war ich ihm zu dankbar!
„Danke!“ sagte ich mit einem freundlichen Lächeln. „Hättest du mir nicht ins Gewissen geredet, dann wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen… nun, eigentlich war es ohnehin deine Idee.“
Es war nur wahr, hätte er sich nicht auf dieses Gesetzbuch berufen, als er mich als seine Herrin erwählt hatte, hätte ich nie geahnt, dass es eine solche Passage geben könnte.
Er lachte jedoch nur frustriert und schüttelte den Kopf.
„Ich war wohl doch vorschnell – zu einer wahren Herrscherin habt ihr noch einen weiten Weg vor euch, wenn ich euch bei eurem Diener bedankt.“ erwiderte er bissig.
„Wie auch immer…“ setzte er dann noch nach. „…ich denke, wir haben noch einiges zu erledigen, wenn wir morgen früh aufbrechen wollen, nicht wahr?“
Dann wand er sich zum Gehen und ließ mich stehen, aber wieder kam ich nicht umhin mir einzugestehen, dass er Recht hatte: Ich hatte als Herrscherin noch viel zu lernen!
Die Zeiten, wo ich an Alons Rockzipfel hängen konnte, waren vorbei – ich hatte mich dazu entschieden, ihn zu unterstützen anstatt mich in meinem Bett zu verkriechen und selbst zu bemitleiden, also musste ich nun meine Frau stehen und mich dieser harten Welt stellen. Was für eine Hilfe hätte ich ihm auch sein können, wenn ich mich immer nur hinter ihm versteckte?
Ich werde eine Frau werden, die es wert ist, Alons Gemahlin und Kaiserin von Sato zu sein!
Mit diesem Schwur in meinem Herzen setzte ich Sei nach um die Vorbereitungen selbst zu überwachen – ich würde ihm und allen anderen beweisen, was für eine Herrscherin ich war!