Montag, 31. Oktober 2011

Happy Halloween!

Ich wünsche euch allen ein schrecklich-schönes Halloween! Morgen heißt es dann wieder Baba-wien!* :-D

*Ich weiß, der Witz hat schon einen Bart, aber ich finde ihn trotzdem lustig! :-D

Sonntag, 30. Oktober 2011

Schwarz! Rot! Gold...?

Ja, irgendwas stimmt da nicht - denn normal ist meine Lieblings-Farbkombination ja Schwarz-Rot-Silber! Aber im Moment gefällt es mir mit Gold auch sehr gut - wahrscheinlich, weil Weihnachten vor der Tür steht. Aber ich erspare euch das Gequatsche und zeige euch einfach, was ich in letzter Zeit so 'zusammengebastelt' habe. ;-)

Nägel:
Catrice Nail Polish "650 Goldfinger"
Essence "Black & White" LE Nail Polish "01 Black out"
Rote Strass-Steinchen

Montag, 17. Oktober 2011

Könige speisen von goldenen Tellern...

...eine Göttin kocht sogar in goldenen Töpfen! Yeah! Dafür habe ich mir ein paar Style-Points verdient, oder? :-D

Ok, eigentlich mag ich Gold nicht, aber das Teil ist so strange, dass ich es unbedingt haben - und jetzt unbedingt herzeigen - musste, vor allem, da 5,99 Euro wirklich nicht die Welt sind. Und ja, das Ding ist von Ikea, es gibt übrigens auch noch eine Pfanne in dem Style um 7,99 Euro, aber die hab ich mir verkniffen.
Die, die mich kennen, werden sich jetzt wahrscheinlich sich gewundert haben und fragen, wie man mich denn in einen Ikea rein bekommen hat, aber ich kann euch beruhigen, es war keine Waffengewalt im Spiel. :-D
Mir waren nur die Siebe beim Müller zu teuer also hab ich mich ausnahmsweise da rein gewagt - und muss sagen, ich mag den Ikea in Wien Nord viel, viel lieber als den in der SCS, der ist nämlich kleiner und um einiges übersichtlicher, ich hab mich NICHT verlaufen (Premiere!). Aber wie man sieht, es ist auch nicht bei dem geblieben, wofür ich eigentlich hin bin - aber zumindest hab ich das Sieb auch bekommen. Davon, dass ich gesamt billiger gekommen wäre, wenn ich einfach beim Müller das Sieb gekauft hätte, wollen wir jetzt nicht anfangen. Aber dann hätte ich jetzt auch keinen goldenen Topf... und das war es wert. Irgendwie zumindest. :-D

P.s.: Für die, die zu Weihnachten nicht abwaschen wollen, gibt es auch sehr stylische Weihnachts-Pappteller und Becher. :-D

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Champignon-Hühnergeschnetzeltes

So und gleich wieder etwas zum Essen (:-D). Das Rezept hab ich selbst entwickelt (Oho! :-D) und hat mehrere Stufen durchlaufen (= hab mir von allem Möglichen was abgeschaut oder irgendwie rumprobiert :-D), bis ich nun zufrieden damit bin. Begonnen hat es übrigens mit Champignons, Obers und einem Suppenwürfel. :-D

Zutaten für 4 Personen:
650g Champignons
500g Hühnerfleisch
1/2 Zwiebel
100g gefrorene Erbsen
1 Suppenwürfel
2 Stamperl weißer Rum (oder 1/8 Weißwein)
500 ml Obers
Knoblauch (Trockengewürz oder eine Zehe)
Salz
Paprikagewürz
Muskatnuss
Pfeffer

Zubereitung:
Hühnerfleisch in Stücke schneiden und mit etwas Salz und Paprikapulver würzen (gut durchmischen). Zwiebel (und eventuell Knoblauch) klein würfeln und Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Erbsen kurz mit heißem Wasser abschrecken und den Suppenwürfel zu Pulver zerdrücken.
In einer heißen Pfanne zuerst Zwiebel (und wenn vorhanden Knoblauch) anschwitzen, dann das Hühnerfleisch dazugeben und anbraten, bis es eine leichte Farbe bekommt. Dann die Champignons dazu - wenn ihr trockenen Knoblauch verwendet, dann jetzt dazu geben - und weiterkochen bis die Flüssigkeit, die aus den Champignons austritt verdampft ist. Nun mit Rum (oder Weißwein) ablöschen und dann Obers, Suppenwürfel und Erbsen hinzufügen, alles einmal gut durchrühren und nun mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Ganze solange kochen bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist und zusammen mit einer Beilage (z.B. Eierspätzle) servieren.

Guten Appetit!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Cooking with Dog

Ich möchte euch heute einen meiner Lieblings-Youtube-Channel vorstellen: Cooking with Dog! Hierbei handet es sich um eine Japanerin, die auch für Ausländer verständlich typisch japanische Gerichte kocht. Erzählt wird das Ganze von ihrem Hund Francis, der die Sachen auf Englisch beschreibt.

Ich muss echt sagen, ich bin da schon stundenlang sabbernd vorm Bildschirm gesessen und habe auch schon etwas nachgekocht: Omu-Rice. Und er ist wirklich lecker geworden - ich kann also nur allen Fans asiatischer Küche den Channel ans Herz legen! :-)

Freitag, 7. Oktober 2011

Black & Silver

Schwarz & Silber ist eine meiner Lieblingskombinationen, die man bei mir auch bei meiner Kleidung sehr oft findet. Ich war also auch ganz fasziniert als ich das Tutorial von KlaireDeLys für das BoA-Game-Amu gesehen habe. Normal feile ich ja an allem immer etwas rum und mache es etwas anders, aber hier bin ich mal wirklich zu 100% der Anleitung gefolgt und ich finde, es ist recht gut geworden. Leider ist das Foto erst entstanden, als ich wieder zuhaue war, also ca. 6 Stunden nachdem ich es geschminkt habe, das merkt mal leider.

Und als Bonus gibt noch ein lustiges Foto, das entstanden ist, als meine Cam meinte, sie braucht plötzlich Blitz... :-D

Verwendet:
BeYu Lidschatten-Quad "3936.02"
p2 "Future Glam" LE Eyeliner "010 Silver Stone"
Essence "Make a Wish" Glitter
Manhattan X-Act Eyeliner "True White 11N"

Montag, 3. Oktober 2011

FlorMar "Miracle Colors" Nagellacke

Bei FlorMar gibt es seit einiger Zeit neue Nagellacke, die von der Textur her sehr an die Orly Cosmic FX und die M.A.C Venomous Villains Collection erinnern: Mircale Colours. Drei dieser Schätzchen durften letztens mit und ich möchte sie euch jetzt kurz vorstellen.


VLNR: U33, U08, U31

Wie es bei Douchrome-Lacken leider der Fall ist, sind die drei wirklich sehr schwer einzufangen und ganz ist es mir auch nicht gelungen, aber nichts desto trotz möchte ich euch ein paar Fotos von ihnen zeigen. Ich habe zum Vergleich auch noch die Orly "Out of this World" geswatcht sowie den M.A.C "Formidable!", auch wenn (leider) kein Dupe (allerdings unbestreitbare Ähnlichkeiten) vorhanden ist. Postiv ist bei den Flormar, dass sie schon mit 2 Schichten decken, bei den anderen zwei haben ich je 3 Schichten aufgetragen, wobei ich finde, der M.A.C bräuchte noch ein paar mehr. Ich habe keinen Topcoat aufgetragen, was meiner Meinung nach aber empfehlenswert wäre, weil sie sonst eine leicht 'raue' Oberfläche haben, was sie Lacke nicht so schön herauskommen lässt. Zur Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen, aber da sind meine Nägel leider eh kein Maß der Dinge.

Künstliches Licht, VONU: Formidable!, U33, U08, U31, Out of this World

Künstliches Licht, VLNR: Formidable!, U33, U08, U31

Künstliches Licht, VLNR: Out of this World, U31, U08, U33, Formidable!

Natürliches Licht, VLNR: Out of this World, U31, U08, U33, Formidable!

Natürliches Licht, VLNR: Out of this World, U31, U08, U33, Formidable!

Die Lacke kosten übrigens 3,90 Euro, wobei es gerade eine Aktion gibt, wo man 3 Lacke um 10 Euro bekommt. Eine Liste mit den Countern von FlorMar gibt es übrigens auf deren Homepage. :-)

Samstag, 1. Oktober 2011

8. Loyalty and Sacrifice

Es war ruhig – zu ruhig für ihren Geschmack. Aber es war auch erst 5 Uhr morgens – die ganze Villa würde noch schlafen. Bis auf Mokuba vielleicht, der wohl noch immer auf die Rückkehr seines Bruders wartete.
Dieser war schon durch die Eingangstür vorgegangen – die ihm ausnahmsweise niemand aufhielt - während Kira ihm folgte. Sie konnte sich nicht helfen, aber irgendwie hatte sie das prickelnde Gefühl, dass etwas nicht stimmte – aber vielleicht lag es auch nur daran, dass die Bediensteten noch nicht wach zu sein schienen. Innerlich schüttelte sie den Kopf um ihn frei zu bekommen und setzte hinter ihrem Boss her – er würde sich hier nicht so selbstverständlich bewegen, wenn irgendetwas ungewöhnlich wäre. Trotzdem weilte ihre Hand nicht weit von ihrer Pistole, als sie die Treppen nach ihm hinaufstieg und ihm dann weiter durch die Korridore folgte. Eigentlich müsste sie ihn nicht zu seinem Zimmer begleiten, aber es würde ihre Nerven beruhigen und da er sie nicht weg geschickt hatte – sie noch nicht mal zu beachten schien - setzte sie ihren Weg unbeirrt fort.
Nach einem kurzen Stück fiel ihr jedoch auf, dass er gar nicht zu seinem eigenen Zimmer ging – das lag in einem anderen Flügel. Sein Weg führte ihn zu dem Zimmer seines Bruders.
Als er dort angekommen war, klopfte er kurz und trat dann ein, während sich Kira ein Stück hinter ihm hielt – zumindest, bis sie seinen Gesichtsausdruck sah. Entsetzen spiegelte sich in seinen Augen und schon war sie an seiner Seite – auf das Schlimmste gefasst. Sie musterte den Raum, war aber gleich erleichtert, als sie weder Blut noch eine Leiche sah – irgendwie war ihr der Junge ans Herz gewachsen, auch wenn sie es nicht zugegeben hätte. Hätte sie nicht gewusst, wie ordentlich Mokuba ist, dann hätte sie im ersten Moment wahrscheinlich nichts Auffälliges an dem Raum gefunden – Teenager hielten oft nicht viel vom Aufräumen. Doch selbst dafür war die Verwüstung zu groß – und das weit geöffnete Fenster tat sein übriges. Ihr Boss ging zur Mitte des Raumes, auf dessen Boden auffällig ein Zettel lag – Kira folgte ihm um auch einen Blick darauf werfen zu können. Ein eiskalter Blitz schoss ihr durch den Körper und sie hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können, als sie das Symbol auf dem Papier erkannte.
„That can’t be…“ flüsterte sie mehr zu sich selbst als zu ihrem Boss.
„What?“ fragte er. Wie unwissend er doch war - wie konnte er dieses Zeichen nicht kennen? Doch es erklärte alles – warum diese Männer so hartnäckig gewesen waren, warum sie ihre Spur nicht hatte verfolgen können und warum sie seinen Bruder offensichtlich entführt hatten: Es war das Logo einer der gefährlichsten Attentäter-Gilde der Welt. Profis – absolut tödlich.
Kira hatte bis jetzt nur über Mittelsmänner Kontakt zu ihnen gehabt und vermied es, wann es ging – mit solchen Leuten will man sich nicht einlassen, nicht mal im Guten.
Als Kira ihm nicht sofort antwortete setzte er ungehalten nach: „Do you know who that did? Who dared to kidnap my little brother?“
“Yes…” antwortete sie ihm zögerlich.
„Who?“ schrie er schon fast, als er merkte wie zögerlich sie mit der Information rausrückte.
„No one you could defeat.“ brachte sie die Sache sachlich auf dem Punkt.
Der bestimmte Ton in ihrer Stimme ließ ihn kurz inne halten, doch dann forderte er streng: „Tell me!“
Kira sah ihm direkt in seine tiefblauen Augen und für diesen Moment schien die Welt still zu stehen. Er wusste nicht, was sie in seinem Gesicht zu lesen versuchte, aber er würde seine Antwort bekommen - so oder so.
„Asscentor.“ antwortete sie schließlich. „One of the most dangerous assassin’s guilds ever.”
“Pff.” gab er von sich und verließ den Raum.
„Where are you going?“ rief sie ihm hinterher.
“Saving my brother of course!” antwortete er ihr ohne sich umzudrehen – noch nicht einmal seinen Schritt verlangsamte er – und sie ihm folgte.
„Are you crazy?!“ fauchte sie, schnappte ihn an seiner Schulter und drehte ihn zu sich um.
„This is suicide – you can’t save him!“ warf sie ihm aufgebracht ins Gesicht – sie hatte ihn nicht gerettet damit er nun so leichtfertig sein Leben weg warf.
Er sah ihr nun genauso tief in die Augen wie sie es zuvor bei ihr getan hatte und dann sagte er schließlich: „We are going to see about that!“
Sie hatte wirklich die Nase voll von seiner Sturheit und stellte schließlich eisern fest: „As your bodyguard I can’t take responsibility for that!”
Er drehte sich wieder weg und ging weiter während er sagte: „Then you are fired - I rather die with him than to let him down…!“
Kira sah ihm mit weit aufgerissen Augen nach und ein Frösteln ging ihr durch ihren Körper. Wie konnte das sein? Wie konnte sie sich so geirrt haben?
Sie hatte gedacht, er wäre so wie sie – bereit, alles zu tun, was zum Überleben nötig ist. Bereit, die Schlimmste aller Sünden zu begehen nur den verzweifelten Wunsch zugrunde, nicht zu sterben.
Aber trotz all dem, was er durchgemacht hatte, hat er sich doch dieses Licht in seiner Seele bewahrt. Für die, die vom Leben gesegnet war, war es leicht gut zu sein - aber für Menschen wie ihn oder sie hatte sie es für unmöglich gehalten.
Sie hatte mit dem Glauben gelebt, sie hätte keine andere Wahl gehabt – jeder, der wie sie Leid ertragen hat, hätte genauso gehandelt wie sie… und doch, er tat es nicht.
Why?
Die Frage schnitt sich in ihr Herz und der Kummer – die verdrängte Erinnerung – schienen hoch zu schwappen, sie zu verschlingen und unter sich zu begraben. Die Luft blieb ihr weg als die Stimme der Vergangenheit plötzlich unermesslich schmerzend real anhörte: „Schwester…

Es hatte nicht lange gedauert, dann hatte er ihr Hauptquadrier ausgemacht gehabt – schließlich kannte er die richtigen Leute. Und nun stand er da – im Schutz der Bäume und starrte auf den riesigen Komplex, in dem er seinen Bruder vermutete.
Sie hatten sich wirklich einen guten Platz gesucht – weit ab von der nächsten Stadt mitten im Wald war es wie eine Burg gebaut, nur dass der Wassergraben nicht mit Wasser gefüllt war sondern eine tiefe Schlucht und auch das Gebäude selbst eindeutig neumodischer Bauart war, wenn man von den fehlenden Fenstern absah. Die einzige Verbindung zwischen dem Gebäude und der Gegend darum war eine Seilbahn für die Menschen und ein Stück abwärts davon eine Rinne um größere Sachen hinein zu befördern. Die Endpunkte beider waren gut bewacht, wie er von seinem etwas höher gelegenem Versteck aus sehen konnte – das würde alles, aber nicht einfach werden, soviel war sicher!
„Well, well…“ hörte er plötzlich eine Stimme hinter sich höhnen. „Who do we have here?“
Er drehte sich um und sah zwei Männer in Soldatenkleidung, wobei einer von ihnen konzentriert eine Pistole auf ihn gerichtet hatte und der andere ihn sadistisch anlächelte. Der letztere sprach nun weiter und er erkannte, dass es auch seine Stimme war, die er gerade gehört hatte: „Seto Kaiba – well, I guess, you had realized that you haven’t any chance and come to surrender your live freely…?“
“As if!” zischte er, aber er wusste, dass seine Chancen schlecht standen.
Sein Gegenüber lachte nur sadistisch, warf seinem Kumpanen einen vielsagenden Blick und höhnte schließlich zu dem CEO: „Your bad, Mr. Kaiba… well then, good bye.“
Im selben Moment, wo der andere Soldat den Abzug drücken wollte zerriss ein Schuss die Luft und traf genau ihn genau in dem Kopf worauf er tot zu Boden sackte.
„Didn’t your mother teach you that two against one isn’t fair…?” hörte der CEO plötzlich eine bekannte Stimme und drehte sich in die Richtung, aus der sie kam, um.
Kira saß auf dem Ast eines Baums über ihm und lächelte seine verbliebenen Gegner überlegen an. Dieser wollte gerade seine Waffe ziehen, aber Kira war schneller und erledigte auch ihn bevor sie sich neben ihrem ehemaligen Boss zu Boden gleiten ließ.
„Why are you here?“ fragte er sie unverblümt – nicht, dass sie von ihm einen Dank erwartet hätte, aber trotzdem.
„Well…“ stellte sie sich dumm. „…to help you saving your brother, of course.“
„Did you say that this would be suicide?” entgegnete er ihr.
“For you – yes! For me… well, that’s something completely different!” lächelte sie ihn überlegen an.
“As far as I remember I did fire you… so why did you come?” baffte er.
Sie zuckte mit den Schultern und antwortete: “Serious? I don’t know... It sounds like fun! I thought body guarding you would be the most boring thing ever… I guess I was wrong.“
“Pff.” machte er als Antwort – er wusste, dass sie log – die Frage war nur, wieso – aber er hatte jetzt andere Probleme als sich mit ihr rumzuschlagen.
„I don’t need your help.” sagte er kalt und drehte sich von ihr weg.
„You do!“ erwiderte sie kühn. „And you know that!“
„Those guys are absolutely deadly. I’m your only chance of ever seeing your brother again - alive. The question is – what is more important to you: Him or your damned pride?!” stellte sie ihn vor die Wahl.
Er beobachte den Übergang zum Gebäude für eine Weile schweigend und dann sagte er schließlich: “And what’s your plan?”
Kira lächelte triumphierend, was er jedoch nicht sehen konnte, da er ihr den Rücken zugedreht hatte.
„Well.“ begann sie während neben ihn trat. „Just bustin’ in!“
Sie zog ihre Pistolen und erklärte ihm: „I’m going to make a diversion and you slip in the cable car – I’ll meet you on the other side!”
Ohne seine Antwort abzuwarten sprang sie nach unten und erledigte in ihrem ersten Salto schon ein paar der Männer – der Überraschungseffekt war immer ein Vorteil, den man nutzen musste. Dann lief sie in Richtung der Warenbeförderungsrinne und die anderen Wachen folgten ihr in einem wilden Gefecht währen ihr Ex-Boss – den nun niemand beachtete – den Abhang hinunter direkt auf den Seilbahnwagon zulief. Was für eine andere Wahl hatte er auch gehabt?
Er stieg ein und starte die Maschinerie. Dann warf er Kira wieder einen Blick zu, die sich nun bis zum Anfang der Rinne durchgekämpft hatte. Plötzlich sah er einen Hubschrauber hinter der Rinne auftauchen, der im nächsten Moment eine seiner zwei Raketen zündete und die Rinne damit in der Mitte durchbrach. Kira, die das rechtzeitig bemerkt hatte, sprintete auf seinen Wagon, der sich schon in Bewegung befand, zu, während sie noch ein paar Verfolger erledigte. Mit einem gekonnten Sprung landete sie am Dach des Wagons und wand sich in Richtung des Helikopters, der sie verfolgt hatte.
Quälend langsam bewegte sich die Seilbahn – zu langsam, als das sie rechtzeitig auf der anderen Seite sein würden um dem Angriff ihrer fliegenden Gegner zu entgehen.
Kira riss das Fenster des Waggons auf und schrie dem CEO, während sie ihm eine ihrer Hände reichte, zu: „Hurry!“
Er ergriff widerwillig ihre Hand und ließ sich von ihr auf das Dach des Waggons ziehen, aber es war bereits zu spät: Der Hubschrauber hatte schon seine zweite Rakete gezündet.
In den letzten Moment schleuderte Kira ihren Ex-Boss in die Höhe und sprang selbst während die Rakete den Waggon in tausend Teile zerriss. Für einige Sekunden wurde sie wild durch die Luft geschleudert bevor sie ihren Körper wieder unter Kontrolle hatte, doch da hatte ihr tödlicher Sturz in die Tiefe bereits begonnen. Mit einer Hand schaffte sie es, sich ein Stück abwärts am Seil der Bahn festzuhalten, mit der anderen fing sie ihren ehemaligen Boss an einer seiner Hände auf und befand sich damit in einer denkbar schlechten Situation: Sie hatte keine Hand mehr frei und der Helikopter würde das Feuer auf sie eröffnen, sobald der Rauch der Explosion des Waggons abgezogen war und ihre Feinde sehen würden, dass sie überlebt hatten. Kira sah sich um und entdeckte nicht weit von ihnen den Überrest der Rinne, der noch an dem Gebäude hing – er war ein paar Meter entfernt, aber es war ihre einzige Chance. Kira fing an zu schwingen, deutete dem CEO – der sie entsetzt anstarrte - mit ihrem Kopf in Richtung der Rinne und schrie: „Jump!“
Bevor er etwas antworten konnte, waren ließ Kira ihn schließlich los – der Rauch war schon bedrohlich lichte geworden – und er flog direkt auf die Rinne zu, landete direkt darin und rutschte in das Gebäude hinein. Als der Rauch endgültig verschwunden war, musste die Mannschaft des Hubschraubers schließlich mit Entsetzen feststellen, dass Kira nicht nur noch lebte sondern direkt auf den Kopf des Piloten zielte. Sie drückte ab und mit dem Tod des Piloten geriet die Maschine außer Kontrolle, stürzte ab und explodierte am Boden der Schlucht. Dann sprang Kira selbst in die Rinne, rutschte in das Haus hinein und während sie neben ihrem Ex-Boss landete, zerschoss sie noch die Türsteuerung der Rinne, worauf sich diese sich schloss. Der CEO kauert noch am Boden und funkelte sie sie an, während er versuchte wieder zu Atem zu kommen: „You are insane!“
Sie sah ihn an und erwiderte kalt: „No one said that this would be easy – and let me tell you, that was just the beginning. But after all - you said you want to safe him no matter what… so that’s it!”
Ohne auf seine Antwort zu warten drehte sie sich um und ging weiter: „Move – they’re going to be here soon!“
Er stand auf und folgte ihr schweigend – Umkehren wäre auch nicht mehr möglich gewesen selbst wenn er es gewollt hätte, der einzige Weg führte sie gerade aus zu einem Ziel, dass sie beide nicht kannten.