Montag, 29. August 2011

p2 Sortimentsumstellung

Eigentlich wollte ich wollte ich aus Protest nix aus dem neuen p2-Sortiment kaufen, weil mir diese stückchenweise Info so auf die Nerven geht. Aber nachdem es - zwar leider nur als LE, aber doch - meinen geliebten Eyebrow-Styler wieder gibt und ich ja total auf Crackling-Lacke stehe, hab ich doch was mitgenommen - vor allem, da wir die Sachen dieses Mal echt früh bekommen haben.

Leider ist das Bild vom Aufsteller etwas verwackelt geworden, aber das Meiste kann man denke ich erkennen. Sehr aufregend ist die Sache ohnehin nicht.

Hierbei handelt es sich um die drei neuen Crackling-Lacke und den Color-Victim "601 Good luck!".

Der Color-Victim-Lack ist in echt heller, aber die anderen drei sind gut getroffen. Jedoch muss ich sagen, dass mir nur die Textur von dem hellblauen wirklich gefällt - der lila ist viel zu sheer, der rote geht grade.

Hier nochmal mit Überlack - ach ja, die Lacke cracklen natürlich nicht auf dem purem Nail-Wheel, ich habe einen Klarlack darunter aufgetragen. ;-)

Hier noch die neuen Nagelsticker und der Eyebrow-Styler im dunklerem Ton.

Fazit: Eher fad, obwohl ich mich über die Crackling-Lacke trotz allem freue. Außerdem muss ich hier eines sagen: Wieso in aller Welt kommt der Eyebrow-Styler nur als LE?! Der soll wieder ins fixe Sortiment und dort auch bleiben!

Essence "NATventURista" LE

Ich habe heute beim Müller Favoritenstraße die neue Essence-LE mit dem Zungenbrechernamen "NATventURista" gesehen - ehrlich, der Name ist schon fast MYN-Niveau. Dafür sind die Sachen hübsch und obwohl der Aufsteller schon etwas geplündert war, habe ich alles bekommen, was ich wollte.

Der Schmuck hat mich nicht weiter interessiert, aber ich habe mir den Blush-Stick, die Lidschatten, Lacke und Gelliner angesehen. Den Stick fand ich eher nicht so aufregend, nett war aber der graue Lack, der hat einen rosa Schimmer - ich habe ihn dann aber nicht mitgenommen.

Was mir aber nach Hause folgen durfte waren die zwei Gelliner, der silberne und der goldene Lidschatten und der grüne Nagellack.

Leider habe ich jetzt nur noch Schatten hier, aber es ist zumindest natürliches Licht. Mit den Gellinern bin ich schon mal zufrieden, sie sind weich, lassen sich gut auftragen und decken gut - außerdem haben sie auch auf meinem Handrücken recht gut gehalten. Die Lidschatten sind sehr schimmrig und weich, aber die Deckkraft könnte etwas besser sein.

Der grüne Lack hat hier zwei Schichten und ist mit Blitz fotografiert, weil der Lack sonst auf dem Foto viel dunkler aussieht als in echt und man den Schimmer nicht gesehen hat.

Fazit: Nette LE mit blödem Namen - wer auf Wald-Töne steht ist hier sicher gut beraten. :-)

Labello "Vitamin Shake" Preiselbeere & Himbeere

Vor ein paar Tagen habe ich beim DM einen neuen Labello entdeckt, der mir sofort ins Auge gesprungen ist - die Sorte "Vitamin Shake" Preiselbeere & Himbeere. Der Grund, wieso das Teil sofort mit durfte liegt in der Optik - ich liebe diesen marmorierten Look einfach total!

Wie ich aber gleich erfahren durfte, ist das nicht der einzige Vorzug des Pflegstifts - ich finde ihn nämlich wirklich angenehm auf den Lippen, richtig cremig - sowas hatte ich bei einem Labello noch nie! Außerdem finde ich, dass er total nach Himbeer-Jogurt riecht - sehr lecker fruchtig!

Färben tut er die Lippen nur ganz dezent - das ist nur am Handrücken erkennbar und dort nur sehr schlecht, so dass ich bei einem Swatchversuch leider kein brauchbares Foto zusammengebracht habe. Es ist aber sicher unterschiedlich - je nachdem wie viel roter Teil vom Swirl gerade oben ist.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit dem Stift - er gute, lecker riechende Pflege sucht, ist mit dem Teil sicher gut bedient. Wer Farbe will, sollte sich eher wo anders umschauen, denn sie ist auf den Lippen praktisch nicht zu erkennen, eigentlich nur auf der Haut, wo der Stift eine zarte Rottönung hinterlässt (je nach Swirl). Das Einzige wirkliche Manko ist für mich der Preis - 3,15 Euro sind nicht gerade günstig, da gibt es andere, die gut sind, für deutlich weniger - für Labello ist es aber im Normalbereich.

Donnerstag, 25. August 2011

Donau-Abendrundfahrt

Vor ein paar Tagen habe ich zusammen mit einer sehr guten Freundin eine Rundfahrt auf der Donau gemacht - und es war meine erste! (Da sieht man es wieder, in Rom habe ich damals alles an einem WE gesehen und meine eigene Stadt... tja. ^^") Und wie es sich für ein Wesen der Finsternis gehört (:-D) haben wir die Abendrundfahrt gemacht und ich kann nur sagen: Es war atemberaubend!

Wir sind um 19 Uhr los gefahren, da war es noch sehr hell... ich habe erst kurz vor 20 Uhr begonnen Fotos zu machen, als die Dämmerung eingebrochen ist, weil es da meiner Meinung nach erst wirklich schön geworden ist.

Für meine Cam war die Dunkelheit natürlich eine Herausforderung und ich habe mich ziemlich mit der Belichtung rumspielen müssen und viele Fotos waren auch verwackelt (das Bot bewegt sich ja) ... aber einige sind gerade deswegen toll geworden!

Ich finde es einfach total schön, wie die Lichter hier tanzen... ah! Außerdem muss ich sagen, an diesem heißen Tag war der kühle Fahrtwind über dem Wasser wirklich total angenehm und nachdem wir am Abend gefahren sind, braucht man sich wegen einem Sonnenbrand auch keine Sorgen mehr machen!

Viele Brücken sind von Unten auch wirklich toll beleuchtet und alle meist in unterschiedlichen Farben (rot, blau...) - die Grafitti - von denen einige echte Kunstwerke sind - werden dabei oft super in Szene gesetzt!

Wie hell Wien in der Nacht leuchtet finde ich echt toll... ach, wieso kann nicht immer Nacht sein? (Vor allem im Sommer, wo es in der Nacht eine wirklich wunderbar angenehme Temperatur hat...! *-*)

Mein Lieblingsfoto - es ist etwas verwackelt, aber genau deswegen ist es ja so toll... es sieht ein bisschen wie ein Feuerwerk aus, findet ihr nicht? *-*

Auch die schnöden Büro-Gebäude vollführen in der Nacht eine Verwandlung zu echten Kunstwerken... bevor die ersten Sonnenstrahlen den Zauber vertreiben und der langweilige Alltag zurückkehrt... (Ist übrigens das Gebäude von der Uniqua... eine Versicherung kann sich so einen Schnick-Schnack halt leisten! :-D)

Fazit: Wie gesagt, es war echt toll und ich kann es jedem wirklich empfehlen, wenn er mal nach Wien kommt oder in/um Wien wohnt, so eine Abendrundfahrt zu machen - gerade während es noch so heiß und wolkenlos ist! Kosten tut die 2,5 Stunden lange Fahrt übrigens 18 Euro plus 2 Euro Treibstoffzuschlag. Senioren, Schüler und Studenten bekommen 20% Rabatt (Senioren aber nur unter der Woche.) Meine Freundin und ich hatte aber auch noch einen 1+1 Gratisgutschein von den Wiener Linien (Jahreskarte) und haben so beide zusammen nur 16,40 Euro gezahlt - ich finde aber, es wäre den Vollpreis auch locker wert gewesen! *nick*

Dienstag, 23. August 2011

Essence "I love" LE

Heute war ich zufällig beim kleinem dm neben dem Gerngroß und bin über die neue Essence-LE "I love" gestolpert (Aua! :-D) - wenn man es 'LE' nennen kann, schließlich kommt alles davon ab September ins fixe Sortiment, daher wäre 'Vorschau' eigentlich passender. Wie auch immer, ich hab jedenfalls mein Handy gezückt und sie für euch festgehalten (Sie wollte tatsächlich abhauen, die Böse! :-D).

Eigentlich wollte ich auch zwei von den Lacken, die mir aber live nicht gefallen haben - irgendwie habe ich sie mir außergewöhnlicher vorgestellt - sodass ich nur die zwei On-Top-Glosse mitgenommen habe. Der Sinn und Zweck dieser Glosse ist einfach, sie über einen Lippenstift (oder einem anderen Gloss, obwohl ich mir das schwierig vorstelle... o.O) aufzutragen um dessen Farbe zu verändern oder im einem speziellen Effekt zu verleihen.

Ehrlich gesagt finde ich die Idee nicht neu, das machen wir ja schon ewig mit unserem normalen Glossen, aber mir haben die Farben gut gefallen, also durften sie zwei mit. Solo wird der schwarze leider recht fleckig, der silberne deckt aber recht gut.

Die Kombination mit Lippenstiften klappt mäßig gut. Mit cremigen bleibt der schwarze eher fleckig und der silberne hat einen rosa dabei sogar ganz überdeckt. Über einem roten, stark pigmentieren und eher trockenen Lippenstift sah die Sache aber anders aus - der silberne machte ein schimmendes Pink daraus und der schwarze macht den Lippe dunkler mit feinem Glitzer, allerdings bin ich dabei auch nicht mehr mit dem Applikator darüber gegangen, sondern habe mir etwas von dem Gloss auf den Handrücken gegeben und es dann aufgetragen, weil ich das Rot sonst sicher nie wieder von dem Schwämmchen runter bekommen hätte. Der Applikator ist bei so einen On-Top-Gloss für mich auch ein großer Minus-Punkt, weil er nur unpraktisch ist - eine Tube wäre besser gewesen, die kann man einfacher reinigen.

Fazit: Wirklich empfehlen kann ich die Glosse nicht - meiner Meinung nach tut es jeder andere Gloss genauso zum Layern. 2, 15 Euro sind für Essence auch nicht grade wenig und nachdem es auch nicht mit jedem Lippenstift hübsch wird bzw. alleine zumindest der Schwarze ein Reinfall ist, würde ich sie mir wohl eher nicht nochmal kaufen...

Montag, 22. August 2011

Carnuntum

Ganz Österreich ist besetzt. Ganz Österreich? Nein! Ein kleines Dorf leistet immer noch erbitterten Widerstand und verharrt in einer Welt vor fast 2000 Jahren. Kurz: Die Chinda war gestern bei einem Gladiatorenkampf in Carnuntum!

Für die, die es nicht wissen - Carnuntum ist die Niederösterreiche Landesausstellung 2011 und in allen 3 Sommermonaten gab es an einem Wochende im Monat Gladiatorenkämpfe. Leider war das schon die letzte Vorführung dieses Jahr, aber ich denke, nächstes Jahr wird es das wohl wieder geben.

Gestern bin ich mit meinem Freund, meinem Vater und meinem Bruder dort gewesen und habe sie mir angesehen - leider bin ich dann gegen Ende in der Sonne gesessen und habe mir, weil ich die Sonnencreme daheim vergessen hatte, den ersten Sonnenbrand seit 15 Jahren geholt, yeah!

Meine Kamera aka Handy hatte mich auch nicht sonderlich lieb, weil der Zoom rumgesponnen hat... deswegen sind die meisten Fotos etwas klein ausgefallen. :-(

Beim Opferritual sieht man leider zusätzlich wenig, weil wir seitlich gesessen sind (dort war Schatten)... ich habe da leider selbst wenig erkennen können. :-(

Dann gingen die Kämpfe los - der Moderator hat immer gut erklärt was für Art vom Kämpfer das waren und den Hintergrund dazu, was mir sehr gut gefallen hat. Überhaupt wurde alles schön erklärt - wie und warum gewisse Sachen damals gemacht wurden.

Der letzte Kampf war dann noch die Verteidigung einer 'Festung', wo es einen kleinen Unfall - einer der Statisten ist etwas unglücklich runter gefallen - gegeben hat, aber es ist Gott sei Dank ist es ohne Verletzungen ausgegangen - wenn man von meinem Sonnenbrand absieht (:-D), aber das war es wert, denn es war echt toll!

Samstag, 20. August 2011

Almost there: Das Fast-Unicorn-Pee-Dupe

Wahrscheinlich bin ich der letzte Nagellackjunkie, der davon gehört hat (mir hat es eine lieben Beauty erzählt) - aber vielleicht interessiert es doch noch wen: Es gibt ein Fast-Dupe zum Clarins 230 aka Unicorn-Pee: den BeYu 209 (INCI 31, der '24' soll den Effekt nicht haben), erhältlich beim heimischen Douglas. Die Grundfarbe ist ein rot statt einem violett und der Glitzer ist feiner - außerdem ist der Effekt nicht ganz so stark (man braucht auf jeden Fall einen dunklen Unterlack - in meinem Fall schwarz - sonst ist der Effekt fast nicht vorhanden), aber in Anbetracht des Preisunterschieds (6,80 Euro zu weit über 100 bei ebay) kann man das finde ich gut verschmerzen.

Ich habe übrigens einen Blog gefunden, der einen Vergleich zum Clarins gemacht hat - allerdings muss ich dazu sagen, ich habe 2 Schichten vom BeYu aufgetragen, sie im Vergleich nur eine, was wie ich finde einen ordentlichen Unterschied macht, weil der Effekt mit 2 Schichten deutlich stärker wird.

Mittwoch, 17. August 2011

Franky "Nameless"

Diesen Franky habe ich schon vor einiger Zeit gemischt - ohne Ziel und einfach nur ein paar 'Restchen' zusammengeschüttet. Der Grund, warum ich ihn bis jetzt noch nicht getragen habe ist, weil ich mir immer noch nicht sicher bin ob ich ihn nun mag oder nicht. Dementsprechend habe ich ihm auch noch keinen Namen geben... obwohl ich 'Nameless' als Name irgendwie auch cool finde - ich mag die Ironie, das wie ein Untoter als Todesritter (=doppelte untot :-D).

Und, was sagt ihr? Top oder Flop?

Samstag, 13. August 2011

Cha no Ma

Heute möchte ich mal über einen Shop schreiben, den ich letztens zusammen mit meinem Freund entdeckt habe: Cha no Ma. Er ist in der Nähe des Naschmarkts und zwar um genau zu sein in der Faulmanngasse 7.

"Cha no Ma" ist japanisch und bedeutet "Das Grün des Tees" und wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt gibt es dort vor allem eines: Grünen Tee - und zwar in allen Variationen. Als normalen grünen Tee in verschiedenen Sorten, mit Milch, warm und kalt, als Smoothie - und sogar als Eis oder Tiramisu. Mein Liebling ist übrigens der Iced Matcha Latte. ;-)

Ein weiteres Schmankerl sind die Onigiri. Wer von euch schon mal einen Anime oder Manga gesehen hat, wird sie wahrscheinlich kennen: Das sind diese dreieckigen Reisbällchen mit unterschiedlichster Füllung und zum Halten (die werden mit der Hand gegessen) ist ein Streifen Nori (das sind diese Algenblätter, die auch bei den Makis außen herum ist) außen herum.

Das Preisniveau ist ca. mit normalen Coffee-Shops vergleichbar, mein großer Iced Matcha Latte kostet 4,10 Euro und es sind 400ml drin. Ein Onigiri kostet ca. zwischen 1,50 Euro und 3 Euro, je nach Füllung. Nett finde ich die Stempelkarte, wo man nach 10. Stempeln einen Tee gratis bekommt.

Besonders gefallen hat mir auch, wie super freundlich die Leute dort sind - leider ist das nicht überall so, da habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Das Einzige, was mich stört, ist das sie nur sehr wenige Sitzplätze haben und die meist belegt sind. Außerdem haben sie nur bis 18 Uhr offen - selbst unter der Woche, was ich schade finde. :-(

Fazit: Mein neuer Lieblings-Getränke-Shop. :-D

Mittwoch, 10. August 2011

6. King and Queen

Wie jeden Tag wartete Kira in der Eingangshalle der Villa auf ihren Boss. Das, was am Abend davor passiert war, geisterte immer noch in ihrem Kopf herum: Was hatte das zu bedeuten gehabt? Ihr war völlig klar, wieso ihr das so zusetzte: Sie war sein Bodyguard - sollte er wirklich Gefühle für sie entwickeln, dann musste sie etwas dagegen unternehmen!
If he can’t see me taking bullets for him I can’t bodyguard him!
Plötzlich kam er die Treppe hinunter und es war offensichtlich, dass er noch schlechter gelaunt war als normal – er würdigte sie keines Blicks während er ihr sie anblaffte: “You can take the day off – I don’t need you today!”
„What?“ war ihre überraschte Antwort. Nachdem dem, was am Tag davor geschehen war konnte er doch nicht wirklich ohne seinen Bodyguard vor die Tür wollen? Wenn diese Leute schon so weit gingen, eine ganze Veranstaltung zu stürmen würden sie nun sicher nicht aufgeben.
„I won’t say it again!“ zischte er im Weitergehen und seine Stimme war dabei scharf wie eine Rasierklinge.
„You joking, aren’t you? Did you forget what happened yesterday?“ fragte sie nun aufgebracht, nachdem sie ihren ersten Schock überwunden hatte. Eigentlich wollte sie ihn behutsamer auf die ganze Sache ansprechen – sie wusste, dass er sonst wahrscheinlich abblocken würde, aber das hier war einfach zu ernst.
Er blieb stehen und drehte sich zu ihr um. Sein Blick glühte vor eiskalter Wut während er sich in ihre Augen bohrte und strafte seinen sonst gleichgültigen Gesichtsausdruck Lüge.
„I am very well aware of what happened yesterday!” zischte er. “You did completely disgrace me – and I won’t let happen this again!”
Kira starrte ihn fassungslos an. Das war der Grund, wieso er am Vorabend so wütend gewesen war? Weil sie ihn vor diesem Polizisten blamiert hatte? Wie sehr sie sich doch getäuscht hatte!
„Fine.“ sagte sie schließlich bitter und wand sich in Richtung der Treppen. „But if you die it’s your own fault!“ setzte sie noch giftig nach und war verschwunden bevor er noch etwas sagen konnte.

Kira saß in der großen Bibliothek der Villa und las ein Buch, das sie sich ausgeborgt hatte. Der Bibliothekar hatte einen halben Herzinfarkt bekommen, als Kira hereingestürmt war und anstatt seine Frage, wie er ihr denn helfen könnte zu beantworten einfach mit zwei gezielten Sprüngen die Bücherwand hinauf, sich ein Buch schnappte und mit einem Salto grazile am Boden neben ihm gelandet war.
„Kira-san?“ holte sie der Klang von Mokubas Stimme wieder in die Wirklichkeit zurück. Der Junge stand in der Tür und schaute sie schüchtern an.
„What is it?“ fragte sie als Antwort schroff.
„Nii-sama… isn’t home jet…“ stammelte er und ihr Seitenblick fiel auf die Uhr - es war halb 11. Selbst ihr Boss, der dazu neigte, lange in der Firma zu bleiben war um diese Zeit normalerweise schon daheim.
„…and I tried to call him severely times – he… he… isn’t in his office… I have a bad feeling… something happened to him – I know it!“ flehte er und seine Verzweiflung wurde mit jedem Wort offensichtlicher.
“Pfft!” machte Kira, die sich davon nicht beeindrucken ließ. „I told him when he leaves without me, he’s going to die!“
Das letzte Wort aus ihrem Mund zeigte eine Wirkung auf Mokuba, als hätte man ihm den Boden unter den Füßen weg gezogen und das Entsetzen spiegelte sich in seinem Gesicht.
“Please!” flehte er. „Save my brother! I beg you!“
Kira zuckte gleichgültig mit den Schultern. „It is own fault. Beside that after what he said to me this morning tell me one good reason why I should go after him?”
Das versetzte Mokuba einen Dämpfer, aber nur kurz – dann setzte er fort: “ I know he can be harsh – but he isn’t a bad person! He did become like this just to give us a better life!”
“A better life? You are born in luxury – what do you know about the hard life?!” schoss sie wütend dazwischen. Sie hätte es nicht zugegeben, aber sie war neugierig. Sie wusste, dass ihr Boss seine einzige Familie war… aber dennoch erklärte es nicht ganz, wieso er gar so an ihm hang - vor allem nachdem er so kalt war.
„Nii-sama and I are adopted!” erklärte Mokuba reserviert. “Our mother died giving birth to me and five years later our father in a car accident. After this our remaining relatives did take away our heritage and send us to an orphanage. When Gozabura Kaiba – the former CEO of Kaiba Corp and chess champignon – visited the orphanage for publicity, Nii-sama challenge him to a chess game with the constraint if Nii-sama wins he had to adopt us. Well, as you see, he did. But Gozabura was a cruel man – he let Nii-sama learn and work day and night in order to make him a proper heir for Kaiba Corp. But he didn’t see that he raised his own rival. Nii-sama managed to overthrow him und became president of Kaiba Corp.. Gozabura couldn’t deal with that and committed suicide!”
Kira ließ es sich nicht anmerken, aber sie war beeindruckt. Sie hatte immer gespürt, dass irgendwas an ihm anders war als an anderen CEOs – der er anders war als diese verwöhnten Söhne reicher Männer, denen alles in den Schoß gelegt wird. Er war nicht mit dem silbernen Löffel im Mund geboren, er war tief gefallen - ganz tief – und hatte sich aus eigener Kraft und unter Qualen herausgearbeitet… er war wie sie!
„Hff.“ machte Kira, stand auf und legte ihr Buch auf den Tisch - dann ging sie Richtung Ausgang.
Mokuba sah ihr irritiert nach und rief: „Where are you going…?!“
Sie drehte sich nochmal zu ihm um und sagte mit einem finsterem Lächeln: „Well, saving you brothers ass, I guess!“

Sein Kopf dröhnte wie die Hölle und als er sich auf die Stirn griff entdeckte er Blut auf seiner Hand. Langsam richtete er sich auf und sah sich um – im ersten Moment wusste er nicht was passiert war, aber dann sickerten langsam die Erinnerungen zurück in sein Gedächtnis.
Er hatte einen geschäftlichen Termin gehabt – sein Partner hatte ihn abgeholt, doch statt ihm zu seiner Firma zu bringen war er in einer abgelegen Villa gelandet. Er hatte versucht zu fliehen, aber es waren einfach zu viele und sie hatten ihn außer Gefecht gesetzt – aber zumindest hatte er ein paar davon bewusstlos schlagen können.
Und nun befand er sich in einer kleinen, muffigen Zelle aus altem Gestein mit einer schweren Holztür, die oben eine Ausfassung hatte, die mit Gitterstäben ausgefasst war und gegenüber der Tür nahe der Decke ein Fenster, dass ebenfalls Gitterstäbe besaß.
„Ah, Mister Kaiba! You are finally awake!“ höhnte plötzlich eine Stimme von der Tür – die nun geöffnet war - her. Der Mann mittleren Alters, dem die Stimme gehörte, lächelte den jungen CEO sadistisch an und hielt eine Pistole auf ihn gezielt in seiner Hand. Mit der anderen Hand wies er auf die Tür und sagte: „Follow me!“
„Who are you? And what do you want?“ fragte Seto Kaiba während er dem anderen Mann einen langen Gang entlang – er verachtete diese Spielchen. Im Augenwickel konnte er beobachten wie sich zwei weitere Männer, die noch viel schwerer bewaffnet waren als der erste und auch eine Kampfrüstung statt einem Anzug trugen, ihnen anschlossen und somit jeden Fluchtversuch sinnlos machten.
Der Mann, der sich offensichtlich von der schroffen Art des CEOs nicht beeindrucken ließ, antwortete bloß vergnügt „Kaiba Corp., of course, what else?“ und lachte.
Aus diesem Mann würde er keine vernünftigen Informationen herausbringen, soviel war ihm nun klar – aber eine Frage brannte ihm dennoch auf der Seele.
„Why didn’t you kill me in that house?“ fragte er schließlich seinen Entführer. Nach den versuchten Attentaten, die auf ihn schon verübt worden waren, wunderte es ihn nun, dass sie ihn nicht umgebracht hatten.
„Well, my boss didn’t want to have blood stains in his mansion…” antworte dieser und lachte wieder.
Der junge CEO schnaufte genervt und folgte dem anderen nun schweigend.
Inzwischen waren sie zu einer großen, runden Halle gekommen, die in einiger Höhe Balkone, die an allen Seiten die Wand entlang ging und schließlich direkt unter der Decke ein großes, buntes Glasfenster hatte. Wie auch der Gang war die Halle in einer Mischung aus barocken und gotischen Stil gehalten und auch das Fenster selbst hätte aus einer alten Kirche stammen können, aber dies war offensichtlich keine. Auf den Balkonen standen gut ein Duzend schwer bewaffnete Männer, die mit ihren Scharfschützengewehre auf den jungen CEO zielten, sobald er den Raum betreten hatte.
Der Mann mit der Pistole blieb in der Mitte des Raumes stehen und wand sich seinem Gefangen zu während die anderen zwei Männern sich ihren Gefährten auf den Balkonen anschlossen.
„It’s ironic, isn’t it?“ fragte der Mann nun und musterte den schweigenden CEO sadistisch.
„You one of the most powerful man of the world – even more powerful than a king - and you are going to die here alone and without any help…” führte er nun weiter aus. “…well, how do you chess player say? Checkmate!”
Er wollte gerade lachenden den Abzug drücken als ein lautes Krachen über ihnen ihn reflexartig aufschauen ließ – das Glasfenster war in tausend Teile zerbrochen und aus ihm schoss ein Motorrad hervor. Auch die Scharfschützen schauten verblüfft auf, als die junge Frau, die auf dem Bike saß, ihre Pistolen zog und einen nach den anderen erschoss, während ihr Motorrad einen Salto in der Luft vollführte.
Die Leichen regneten nur so am Rand der Halle hinunter und der CEO drehte sich reflexartig nach einer, die knapp hinter ihm gelandet war, um bevor er seinen Blick wieder zur Mitte der Halle richtete, wo das Bike und seine Fahrerin, die ihre Pistolen nun auf seinen Entführer gerichtet hatte, gelandet war. Er brauchte noch eine Schrecksekunde, dann erkannte er sie: Es war Kira – in ihrer typischen Uniform und mit der markanten Sonnenbrille.
Der andere Mann schaute sich entsetzt um, als könnte er nicht glauben was gerade passiert war – und als er sich wieder fasste blickte er direkt in den Lauf von Kiras Waffen.
„That isn’t nice boys – throwing a party and don’t inviting me…!” scherzte sie finster.
„Who are you?!“ schrie der Entführer sie nun an und war nun plötzlich gar nicht mehr erheitert.
Kira lächelte sadistisch und antwortete: „Your death!“
Als sie jedoch abdrücken wollte schrie ihr Boss: „Wait!“
Sie sah ihn an und zog eine Augenbraue hoch.
„He may know who is behind all of this…” führte er nun aus.
“Pah!” machte der ältere Mann. „I won’t tell you anything!“
Kira steckte daraufhin eine ihrer Pistolen weg und zog eines ihrer Messer.
„Oh, you will!“ säuselte sie sadistisch.
Panisch schoss er auf sie, aber sie wich gekonnt aus und schlug ihm mit einem Tritt die Pistole aus der Hand und warf ihn zu Boden und drückte ihm den Lauf der Pistole direkt ins Gesicht.
„How shall we beginn? Your eyes? Oder maybe you fingers?” fragte sie wütend.
„No!“ wimmerte er als Antwort, aber Kira ließ sich davon nicht beeindrucken und wollte gerade anfangen, als sich ihr Boss einmischte: „We take him with us!“
Kira sah ihn ungläubig an, doch dann richtete sich – während ihre Pistole immer noch auf den Kopf des wimmenden Mannes unter ihr gerichtet war - auf und zischte ihm zu: „You heard him – on your feets and walk!“
Als er nicht sofort reagierte, versetzte sie ihm einen Tritt, worauf er sich dann langsam aufrichtete.
Ihr Boss schaute noch einmal zurück zu den toten Männern und während er seinen Blick wieder zu Kira schweifen ließ dachte er: Well, the strongest pawn isn’t the king… it’s the queen!

Montag, 8. August 2011

Burning to Ash

Die Inspiration für dieses AMU ist wahrscheinlich nicht schwer zu erkennen: Feuer und Asche. Mir war es dabei wichtig, die Asche nicht nur schwarz darzustellen, denn jeder, der schon mal etwas Verbranntes gesehen hat, weiß, dass die Ränder da oft fast weiß sind (gerade bei Papier z.B.) und auch der Rest eher ein dunkles Grau als Schwarz... und das wollte ich einfangen. ;-)

Verwendet:
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