Dienstag, 1. März 2011

Prolog

Wie konnte das passieren? Es war ein ganz normaler Tag gewesen – zumindest im Leben eines CEOs einer der größten Konzerne der Welt, der Kaiba Corporation. Und doch endete er so… tragisch. Obwohl, er hatte Glück im Unglück gehabt. Er lebte noch.
Seto Kaiba‘s entfuhr ein Ton zwischen Schmerz und Verärgerung, als er sich aufsetzte - er hatte es nicht kommen sehen. Schon oft hatte er sich in lebensgefährlichen Situationen befunden, aber so weit war es noch nie gekommen. Vor allem nicht so hinterlistig.
Wut stieg in ihm auf, als ihm bewusst wurde, wie ehrlos man ihn meucheln wollte. Bis jetzt hatten seine Feinde wenigstens den Stolz bewiesen, sich ihm in einem Duell zu stellen. Aber die Zeiten änderten sich offensichtlich – die Schusswunde in seiner Schulter war der Beweis dafür.
„Nii-sama! Nii-sama!“ preschte Mokuba Kaiba durch die Tür des Krankenzimmers und hätte um ein Haar einen der Doktoren, die seinen Bruder umkreisten, damit am Kopf getroffen.
„Mokuba…“ stöhnte dieser und wunderte sich, dass ihm auch das Sprechen ihm Schmerzen bereitete.
„Nii-sama! Wie geht es dir? Ich habe gerade erfahren, was passiert ist! Ich hatte solche Angst um dich, als ich erfahren habe, dass man dich angeschossen haben!“ sprudelte es aus dem kleinen Bruder heraus und Tränen stiegen ihm in die Augen.
„Mir geht es gut…“ sagte Seto und versuchte aufzustehen, doch der über ihn hereinbrechende Schmerz ließ sofort wieder zusammensinken.
„Nii-sama!“ schrie Mokuba geschockt, als schließlich ein Arzt an seiner Seite auftauchte.
„Mr. Kaiba, I strongly recommend you to rest… the wound could open again otherwise.“ sagte dieser mit respektvoller Stimme. Niemand würde es wagen Seto Kaiba Befehle zu geben – nicht, wenn er seinen Job behalten und ein angenehmes Leben führen wollte.
„Hmpf.“ murrte dieser nur zur Antwort. Diese Hilflosigkeit widersprach all seinen Prinzipen.
„Bitte hör auf den Arzt, Nii-sama!“ bat Mokuba ihn dann mit einer besorgten Stimme und Seto konnte nicht anders als ihm einen liebevollen Blick zu geben.
Egal, was auch passierte, Mokuba war immer an seiner Seite und sorgte sich um ihn. In dieser Welt voller Hass und Verrat war er sein Licht der Hoffnung, der einzige Mensch, dem er vertrauen konnte. Der Einzige, mit dem er noch dasselbe Blut teilte.
Inzwischen flossen Tränen über Mokubas Wangen. „Ich hatte solche Angst, dass du sterben könntest…“ sagte er schließlich.
„Das wird nicht passieren!“ beruhigte Seto seinen Bruder – wenn auch auf seine typisch schroffe Art, aber Mokuba war das egal – er kannte seinen Bruder gut genug um zu wissen, dass er es nicht so meinte.
„Und was ist, wenn sie es nochmal versuchen?!“ fragte ihn Mokuba voller Sorge. „Bitte… besorg dir einen Bodyguard… und zwar den besten, denn es gibt!“ setzte er dann noch verlegen nach – er wusste, der Vorschlag würde seinem Bruder nicht gefallen. Seto war niemand, der sich gerne auf jemand anderes verlies.
„Pff. Als ob mir so eine Pfeife etwas bringen würde…“ antworte Seto darauf abwertend.
„Bitte, Nii-sama! Für mich – ich wüsste nicht, was ich ohne dir tun soll!“ flehte Mokuba, dem wieder Tränen über die Wangen liefen.
Auch wenn er es nie hätte zugeben wollen – die Worte seines Bruders berührten ihn, die Tatsache, wie er sich um ihn sorgte.
„Ok, von mir aus… wenn du dann beruhigt bist…“ sagte Seto genervt und verdrehte dabei die Augen.
„Danke, Nii-sama!“ rief Mokuba freudig und umarmte seinen Bruder, der daraufhin wegen den Schmerzes zusammenzuckte, worauf ihn Mokuba sofort wieder los lies.

Ring. Ring. Ring.
Das Handy blinkte wie verrückt und vibrierte, während sich der einfache Klingelton in dem kargen Raum verteilte. Ein einfaches Bett mit einem schlichten Metallrahmen stand an einer Wand, gegenüber einer schmuckloser Holzkasten. Dazwischen ein bodenlanges Fenster, das von einer heruntergelassen Rollo verdeckt wurde – der ganze Raum wurde nur von einer kleinen Nachtischlampe, die sich auf einem Tisch neben dem Bett befand, erleuchtet.
Ring. Ring. Ring.
Eine junge Frau mit brustlangen, creme-blonden Haaren kam durch die Tür und schmiss ihr Handtuch auf das Bett – sie tropfte noch von der Dusche, die sie gerade hinter sich hatte. Doch statt sich dem rebellierendem Handy zu widmen ging sie zum Schrank und öffnete ihn. Sie nahm ein paar schwarze, leicht glänzende Kleidung heraus und begann sich anzuziehen.
Ring. Ring. Ring.
„Argh!“ murrte sie wütend und griff schließlich nach dem Handy. Sie sah kurz auf das Display und hob dann ab.
„I told you to don’t call me again!“ schimpfte sie in das Telefon. “This is the last time I…”
“Claim down, Kira, I have a job for you!” sagte eine männliche Stimme auf der anderen Seite, die trotz dem Ärger ihres Gesprächspartners amüsiert klang.
„Didn’t I told you I out of that business?“ schrie sie nun – es war eindeutig, dass sie ziemlich wütend war.
„It’s not like that. Don’t you watch the news? This about this CEO whom got shot, a few of his man were here – they searching for a bodyguard…“ erklärte der Mann.
Mit einem Mal begann die Frau schallen zu lachen: „A bodyguard? I’m a assassin for god’s sake!“
“Didn’t you just say you’re out of that business?” antwortete der Mann überlegen.
“Goodbye, Mark…” sagte sie und wollte schon auflegen.
„Wait!“ schrie er. „What do you want to do for living now? Job as a waitress? Come on, this isn’t like you!”
“I don’t need a job.” antwortete sie genervt – es war nur wahr, ihr letzter Auftrag hatte ihr genug Geld eingebracht, dass sie sich darum keine Sorgen mehr machen musste. Aber bei Gott, das war den Ärger trotzdem nicht wert gewesen!
„Beside that, why do you insist anyway? Call someone else!” sagte sie abschließend.
„Simply – because the asked for the best – and that’s you!“ antwortete er. “Please – it’s important for me to make this work!” flehte er. “I’m out of here when I mess this up! You own me that!”
“I own you nothing!” she said – aber auch, wenn sie es nie zugegeben hätte, es schmeichelte ihr, dass er sie als die Beste sah, also kamen ihr die Worte nicht so scharf über die Lippen wie sie gewollt hatte.
Er merkte das natürlich sofort und witterte seinen Sieg: „Kira! Please!“
„Fine!“ seufzte sie. „I’ll go there and look what I can do – but I don't promise anything!” setzte sie noch nach.
“Great! Thank you!” sagte er freudig. „The address is…”

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Netter Auftakt :-)

Ich bin gespannt wie's weitergeht :-D

Lg, Philyra

Chinda-chan hat gesagt…

Danke. ;-)

Anonym hat gesagt…

Super! Zack! und man ist mitten in der Story drin. Sehr schöner Beginn!
Bin gespannt, wie das weiter geht. :-)
Verspricht aber, interessant zu werden.
Die englischen Passagen bereiten auch keine Probleme für jemanden, der einigermaßen Englisch kann.
Weiter so!

LG Papyra

Chinda-chan hat gesagt…

Danke. :-)

SO gut kann ich ja leider eh nicht englisch, ich hoffe nur, ich schreib da net irgendwann totalen Mist zusammen. ^^"