Freitag, 31. Dezember 2010

Prosit 2011!

Ich wünsch euch einen guten Rutsch und erfolgreiches Jahr 2011! :-)

Feiert schön - wir lesen uns morgen wieder mit dem neuen Teil für den Jänner! ;-)

Dienstag, 28. Dezember 2010

Sylvanas Windrunner

Nachdem ich mich eh schon als WOW-Spieler geoutet habe, kann ich ja jetzt in die nächste Phase gehen: Ein MU inspiriert bei meinem Lieblings-Charakter - Sylvanas Windrunner, die Banshee-Königin und Anführerin der Verlassenen, jener Untoten, die sich aus der Gewalt des Lich-Königs Arthas befreien konnten.

Sylvanas war die Anführerin der Waldläufer, die Silvermoon beschützen als Arthas im Reich der Hoch-/Blutelfen einfielen. Da Sylvannas im so viel "Ärger" gemacht hatte entriss Arthas ihr ihre Seele und verwandelte sie in eine Banshee, die ihm dienen sollte. Als seine Macht jedoch zu schwinden begann erlangte sie ihren freien Willen wieder zurück und sann auf Rache. Sie holte sich zuerst ihren (nun untoten) Körper zurück und stellte Arthas dann eine Falle, der er jedoch knapp entkommen konnte und er floh zum Kontinent Nordend. Durch seine Abwesenheit erlangten mehrere Untoten der Geisel ihren Willen wieder zurück und sammelten sich unter Sylvannas Führerschaft um Arthas zu besiegen...

Augen:
M.A.C Quad "Boudoir", M.A.C Quad "Demin Dish 2", Essence Liquid Eyeliner "01 Black", Maybelline Expression Kajal "33 Black", p2 "Colours in Motion" LE Eyeliner "010 Percious Gold", No-Name Strasssteine

Lippen:
Maybelline Expression Kajal "33 Black", b:pretty Lipstick "26"

Nägel:
Essence "Black& White" Nagellack "01 Black out" und "02 White hype"

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachtsoutfit

So, der letzte Post für heute (:-D) - mein Weihnachtsoutfit. MU ist nix besonders, deswegen gibt es da kein extra Foto. ;-)

Getragen:
Kleid von Orsay (alt)
Kette und Ohrringe von Six (Kette alt, Ohrringe neu)

Nagellack:
OPI - Diva of Geneva

20. Die entscheidende Schlacht

Fest umschloss ich den Schwergriff mit meiner Hand – auf diesen Augenblick hatte ich so lange gewartet. Die entscheidende Schlacht stand bevor – danach würde nichts mehr so sein, wie es vorher war, dessen war ich mir sicher. Viele von uns würden nicht zurückkehren und trotzdem konnte es keiner von uns abwarten, sich in die Schlacht zu stürzen. Zu groß war unser Schmerz, als dass die Angst um unser eigenes Leben schwerer wiegen konnte als der Durst nach Rache.
Bert stand auf der Spitze des Hügels direkt vor uns – er hatte das Kommando über unsere Truppe übernommen, war er doch unser Vize-Anführer, Hedriks Stellvertreter. Dieser hatte die Leitung über die andere Front übernommen und wartete unten am Rand des Waldes auf den richtigen Augenblick.
Ich fragte mich, was Hedrik wohl sagen würde, wenn er erfuhr, dass ich hier war – er hatte es schließlich verboten – er hielt es für zu gefährlich, aber Bert hatte mich – nachdem ich lange genug auf ihn eingeredet hatte – trotzdem mitgenommen. Bert war ohnehin nicht damit einverstanden gewesen, mich da zu lassen, denn er wusste, was für eine gute Kriegerin ich geworden war und das wir jeden Mann – in meinem Fall zwar mehr Frau, aber durchaus eines Mannes würdig – brauchten. Doch ich schob den Gedanken beiseite – es gab jetzt wichtigeres, auf das ich mich konzentrieren musste.
Schon vor ein paar Wochen, bevor noch der Frühling ins Land Einzug gehalten hatten, hatten wir durch einen mutigen Spion erfahren, dass Alon hier mit ein paar Männer aufmarschieren wollte um eine kleine Stadt zurechtzuweisen, die ihre - unglaublich hohen - Steuern nicht zahlen wollten.
Eine Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen lassen konnten – normalerweise schickte er für so etwas einen seiner Diener – dass er selbst sich für so etwas die Hände schmutzig machte, war selten. Sie mussten ihn wohl sehr erzürnt haben…
Dann sah ich sie – auf dem Weg unter uns tauchten plötzlich ein paar schwarze Gestalten auf Pferden auf – eine Hand voll, viel weniger als wir. Ich hörte die Männer um mich leise, aber freudig lachen – ich jedoch war nicht so zuversichtlich. Wenn sie es mit einer ganzen Stadt aufnehmen konnten, dann würden sie nicht so leicht zu besiegen sein… und auch Bert schien dieser Ansicht zu sein.
„Nicht übermütig werden… die Schlacht ist noch nicht geschlagen!“ rief er in die Runde – gerade laut genug, das wir ihn alle hören konnten.
Dann wand er sich wieder dem Versteck der anderen Front zu und wartete auf das Signal – das sogleich kam. Diese schwenkten die Signalfahne und stürzte sich dann auf Alon und seine Leute, als auch Bert uns den Befehl zum Angriff gab.
Daraufhin stürmten wir zu beiden Seiten des Hügels den Weg hinunter um uns in die bereits tobende Schlacht zu stürzen. Bert und ich sollten recht behalten – Alons Männer waren stärker als sie aussahen. Sie hielten mühelos mehrere von uns in Schacht – aber auch wir schafften es, uns gut zu verteidigen. Niemand brauchte direkt meine Hilfe – deswegen hielt ich nach dem eigentlichen Grund unseres Angriffs Ausschau: Alon.
Ich drängte mich zwischen den Kämpfenden durch und wich geschickt dem einen oder anderen Seitenhieb aus – ich hatte wirklich viel von Bert gelernt. Doch solange ich auch suchte, ich konnte ihn nicht entdecken. Verzweiflung kam langsam in mir auf – was war, wenn wir uns geirrt hatten und Alon gar nicht hier war?
Doch dann entdeckte ich eine vertraute Silhouette am Rande des Schlachtfeldes – weit genug weg, dass die beschäftigten Kämpfer sie nicht bemerkten, aber nicht weit genug, dass ich sie nicht gesehen hätte. Oder besser gesagt: Ihn. Alon.
Voller Adrenalin schlug ich mich in seine Richtung – er sah mich nicht, da er offensichtlich gerade einen anderen Teil der Schlacht beobachtete… bis ich direkt vor ihm stand.
„Alon!“ rief ich. Die Schlacht tobte zu laut, als das mich irgendjemand anderes gehört haben konnte, aber er tat es und wand sich direkt in meine Richtung. Was mich jedoch verwunderte, war die Ruhe und Gelassenheit, die er dabei ausstrahlte. Er schien nicht im Geringsten besorgt oder gar überrascht.
„Esmeralda…“ sagte er mit einem weichen, aber doch bedrohlichen Ton in seiner Stimme, während er mich mit einem seltsamen Blick musterte.
„Ayalia!“ korrigierte ich ihn – ich war nicht diese Prinzessin, die ihr Land verraten hatte. Ich würde meine Leute niemals verraten und mich ihm hingeben – darauf konnte er bis in alle Ewigkeit warten!
„Wie auch immer…“ sagte er „Namen sind nur Schall und Rauch, das was zählt… ist eine Seele.“
„Pff.“ machte ich verächtlich – ich würde mich durch seine Worte nicht noch einmal einlullen lassen.
Er schüttelte den Kopf und sprach mit mir wie mit ein alter, weißer Mann mit einem kleinen Kind, mit dem man Geduld haben musste.
„Du willst die Wahrheit also immer noch nicht sehen? Obwohl du die Verachtung deines eigenen Volkes gespürt hast…?“
„Woher…?“ fragte ich, aber weiter kam ich nicht. Ein lauter Knall vom Schlachtfeld unterbrach mich, als einer von Alons Gefolgsleuten einen Zauber beschwor.
„Das ist nicht der richtige Ort für ein Gespräch…“ fuhr Alon schließlich fort und als ich mich ihm wieder zu wendete, merkte ich, dass ihm diese Schlacht wohl nicht weiter interessierte – er hatte mich nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen.
Doch ich lies mich nicht verunsichern und zog mein Schwert.
„Ganz recht – ich bin auch nicht zum Reden gekommen.“ rief ich und stürmte auf ihn zu.
Dann lies ich mein Schwert auf ihn niedersausen… das er lässig mit einer Hand abfing.
„Esmeralda…“ sagte er während er belustigt und zugleich enttäuscht den Kopf schüttelte.
„Lernst du denn nichts dazu?“ fragte er mich, als er mir in die Augen sah. „Ich habe dir schon einmal gesagt, dass du mich mit solch einer Waffe nicht verletzen kannst…“
„…du wirst dich noch einmal dabei verletzen.“ setzte er tadelnd fort – mit einem Blick, als würde ihm der Gedanke dran Schmerzen bereiten.
„Was interessiert es euch ob ich mich verletze?“ fuhr ich ihn an und versuchte vergeblich mein Schwert aus seinem Griff zu befreien.
„Hast du denn erneut alles vergessen?“ fragte er schließlich und ein wenig seiner Ruhe schien von ihm abzufallen.
„Ich könnte dich niemals verletzen...“ Mit diesen Wörtern strich er mir mit seiner freien Hand sanft über das Gesicht.
Ich drehte den Kopf weg – um seine Hand und seinen durchdringenden Blick abzuschütteln.
„Ich habe nichts vergessen!“ schrie ich ihn an, als ich ihm wieder wutverzerrt ansah. „Auch nicht, was ihr mit meinem Dorf gemacht habt und das ihr mir eine grausame Strafe angedroht habt…!“
„Das stimmt... doch ich habe niemals behauptet, diese Strafe würde dir physische Schmerzen zufügen… es gibt andere Wege, dich zu bestrafen…“ sagte er schließlich mit einem finsteren Lächeln auf den Lippen.
Plötzlich hörte ich eine vertraute Stimme durch den Kampflärm meinen Namen schreien.
„Aya!“
Hedrik stürmte auf uns zu, aber er kam nicht weit – bevor er noch sein Schwert heben konnte, wurde er von einem unsichtbaren Wall zurückgeworfen. Alon hatte ihm nur einen kurzen Blick zugeworfen, beachtete ihn aber dann nicht weiter und beugte sich zu mir.
Ich hörte Hedrik erneut meinen Namen schreien.
„Aya! NEIN!“
Doch Alon ignorierte ihn weiter, drückte mir sanft das Schwert aus der Hand, nachdem seine Hand an der Klinge entlang bis zum Griff geglitten war – ohne nur einen Kratzer davon getragen zu haben.
Dann schloss er seine Hand um meine beiden Handgelenke, die gerade noch mein Zweihandschwert, das nun scheppert zu Boden gefallen war, gehalten hatten und zog mich zu sich heran.
Mit der anderen Hand hob er mein Kinn und sah mir tief in die Augen – erneut mit einem leichten Anflug eines finsteren Lächelns. Ich war viel zu gebannt von dem, was gerade geschah, dass ich nicht einmal dran dachte, mich zu wehren, als er mich schließlich küsste. Ich spürte wie sein Umhang uns umwehte und es kam mir vor, als wäre der Wind ganz plötzlich aufgekommen.
Und dann hörte ich sie – die schrecklichsten Schreie, die meine Ohren jemals vernommen hatten. Sie schnitten sich in mein Herz wie Dornenpflöcke und ich wollte mich nur noch losreißen um mir die Ohren zuzuhalten, damit ich sie nicht eine Sekunde länger hören musste, doch Alon lies nicht von mir ab und küsste mich unbeeindruckt weiter.
Schließlich schaffte ich es, dass ich aus dem Augenwinkel die Quelle dieser Schreie vernahm – und wünschte, ich hätte mich einfach diesem Kuss hingegeben. Um nicht in aller Welt hätte ich das sehen wollen – doch was einmal gesehen wurde, dass kann nicht mehr ungesehen werden. Und doch wünschte ich, es gebe einen Weg, diese schrecklichen Bilder aus meinem Kopf zu verbannen – selbst die qualvollen Schreie waren nur ein fahler Beigeschmack ihres Auslösers. Und nichts, was ich je gesehen hatten – nicht die toten Frauen und Kinder, ja selbst mein dahin gemeuchelten Dorf war nicht im Vergleich zu dem, was gerade geschah.
Hedriks Männer – die für mich inzwischen so etwas wie eine Familie geworden waren… schmolzen. Ganz langsam schmolzen ihnen zuerst die Haut und dann das Fleisch von den Knochen, bis nur noch ihre Gebeine übrig blieben und als bleiche Knochen zu Boden fielen. Sie griffen sich reflexartig ins Gesicht, das sich aufzulösen begann und wanden sich vor Schmerzen, während sie eben jene furchtbaren Schreie ausstießen, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließen.
Der Anblick hatte mich so paralysiert, dass ich gar nicht bemerkte, wie sie schließlich alle zu stummen Knochenhaufen zusammengesunken waren und Alon mich schließlich los gelassen hatte – erst seine Worte holten mich zurück in die Wirklichkeit: „Wie ich schon sagte… es gibt andere Wege, dich zu bestrafen… wärst du brav mit mir gekommen, dann hättest du das hier niemals erleben müssen…“
Ich drehte mich reflexartig Alon zu, der mich finster anlächelte.
„Du…“ setze ich voller Wut und Schmerz an.
„A… aya.“ hörte ich schließlich eine Stimme nicht weit von mir und drehte mich überrascht um. Ich sah Hedrik, wie er geschockt auf dem Boden saß und mich ansah. Ich starrte zurück und verstand die Welt nicht mehr.
Wieso hat er Hedrik verschont?
„Du bist wirklich ein Narr. Ein Narr und ein Pechvogel. “ hörte ich Alon neben mir sagen – doch seine Worte waren nicht an mich gerichtet, denn er sah Hedrik an.
„Dich in die Frau zu verlieben, die für mich bestimmt ist! Also ob du ihrer je würdig sein könntest… pah!“ fuhr Alon fort.
Verliebt? Hedrik… in mich?
Nun, wenn ich wirklich ehrlich war, so hatte ich es schon die ganze Zeit geahnt… nur ich wollte es nicht wahr haben. Denn was Alon sagte, war falsch – nicht Hedrik war es, der meiner nicht würdig war – sondern umgekehrt. Trotz allem, was er für mich getan hatte, konnte ich ihn nicht lieben… nicht als Mann. Ich wusste nicht wieso – wäre die Welt, wie sie sein sollte, dann hätte ich es müssen. Doch ich tat es einfach nicht, so sehr ich es mir auch gewünscht hatte…
„Wie auch immer… niemand begehrt mein Weib und kommt mit einem so schnellen, sauberen Tod davon. Du wirst leiden!“ fuhr Alon schließlich fort und hatte sein magisch leuchtendes Schwert gezogen, mit dem er auf Hedrik deute.
„NEIN!“ schrie ich und packte Alons Schwertarm. „Nein! Bitte nicht! Ich… ich tue auch alles, was du von mir verlangst. Ich komme mit dir nach Yasha und werde deine Gemahlin, wenn du das möchtest. Aber bitte – verschone sein Leben!“
Tränen schossen mir aus den Augen und versperrten mir die Sicht, trotzdem hielt ich Alons Arm, der sich selbst durch mein Gewicht nicht einen Millimeter bewegte, weiter umklammert. Niemand durfte mehr wegen mir leiden – schon gar nicht Hedrik, der so viel für mich geopfert hatte!
Er senkte schließlich den Arm und beugte sich mir zu um mir ein paar Tränen aus dem Gesicht zu wischen.
„Esmeralda, Liebste…“ begann er sanft. „Deine Einsicht erfreut mich, aber ich denke, du missverstehst die Situation…“
Ich starrte ihn verständnislos an.
„Der Grund, wieso ich diesen… Mann so sehr hasse, ist, weil er wagt, dich begehrt…“ fuhr Alon fort. „Wenn ich nun noch sehen muss, wie wichtig er dir ist, dann macht seine Situation nicht besser…“ Dann wand er sich Hedrik zu und seine Stimme wurde mit einem Mal eisig und er funkelte ihn böse an. „…im Gegenteil, es schürt meinen Hass noch viel mehr!“
Ich machte reflexartig ein paar Schritte zurück, als mir voller Schrecken bewusst wurde, das jeglicher Schmerz, denn Hedrik nun erleiden würde, meine Schuld war und es nichts gab, dass ich daran ändern konnte. All das war meine Schuld!
Dann fing ich Hedriks Blick auf – kein Blick voller Angst über die bevorstehenden Qualen, sondern ein fester und entschlossener Blick.
„Lauf!“ rief er schließlich und starrte mir noch für eine halbe Sekunde fest in die Augen. Dann drehte ich mich um und stürzte in den Wald, während mir erneut die Tränen über die Wangen liefen.
Selbst in seiner letzten Stunden dachte Hedrik noch als Erstes an mich… und trotz allem… ich konnte ihn noch immer nicht lieben…

Frohes Winterhauchfest!

So, jetzt hab ich mich geoutet: Ja, ich bin WOW-Spieler! Allen Nicht-WOWler da draußen wünsche ich hiermit auch noch frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest! ;-)

Für die Leser meiner Stories gibt es noch ein kleines Weihnachtsgeschenk: Heute kommt noch ein neues, extra-langes Kapitel online - Viel Spaß beim Lesen! ;-)

P.s.: Für die Horde! *hüst* *Insider*

Und nochmal Tchibo...

Ich hab mir echt überlegt, ob ich mir wirklich die Mühe machen soll, das zu posten, weil die Sachen in meinen Augen alle total langweilig sind.

Wer hat das schönste Bad im ganzen Land? - Badmöbel, Handtücher und ein paar Deko-Sachen... sehr fad alles. Die Idee mit dem Buchhalter ist interessant, aber ich hätte viel zu große Angst, dass das Buch nass wird und warum nur ein Weinglashalter? Davon abgesehen sind 27 Euro etwas heftig und außerdem hab ich eh keine Wanne.

Mach mal Yoga! - Ne, ganz sicher nicht! Ich hab nie verstanden, was man an einem dermaßen faden 'Sport' finden kann... ich hab das Zeug also keines Blickes gewürdigt.

Frühstück im Blauen - Küchenmöbel (Wie einfallsreich, hatten wir beim Bad auch!), Geschirr mit (hässlichem) Muster... wieso gibt es nicht wieder mal eine Küchen-Woche wie die Asia damals mit der Geisha-Eieruhr anstatt mit einem Muster, dass selbst meine Oma als altmodisch ansehen würde?!

? - Eine namenlose Woche mit Unterwäsche die geschmacklich in der selben Liga spielt wie die Frühstückssachen...

Ich frag mich, wann endlich wieder hübsche Sachen kommen, so wie die ersten Wochen, die ich euch gezeigt habe, echt schade. Ich werde es wohl in Zukunft so halten, dass ich euch nur mehr Wochen zeige, die ich hübsch/interessant finde...

Dienstag, 21. Dezember 2010

Catrice "Urban Baroque" LE

Ebenefalls heute neu entdeckt habe ich die Catrice "Urban Baraque" LE - die eigentlich auch für den Jänner bestimmt war. Auf die habe ich mich besonders gefreut - das ist ja wie Weihnachten! :-D

Mitgenommen habe ich das Illuminating Powder, den Pinsel (Der übrigens sehr weich ist!), zwei Lacke und die Tattoos. Die Lippenstifte haben mich live dann leider gar nicht angesprochen, den Marie Antoinette fand ich viel zu orange und den Viktoria zu braun, schade - außerdem hab ich so ähnliche Farben haufenweise!

Das Erste, was mir aufgefallen ist, als ich das Puder aufgemacht habe, ist, dass sehr stark duftet - nach was, kann ich nicht sagen, aber irgendwie pudrig/blumig. Ich finde den Duft ok, aber empfindliche Nasen könnten sich daran stören.

Der Swatch ist leider nicht besonders gut geworden, aber ein bisschen was man erkennen. Das Puder ist sehr dezent, hat eine leicht silbrig schimmernde Base und ganz feinen türkisen und rosa schimmerden Glitzer drin. Dabei macht es nur einen minimalen Unterschied welche Flecken man erwischt - alles in allem ein schönes Puder, wenn man es lieber dezent hat, aber kein Haben-Muss (außer vielleicht wegen der Optik).

Ich habe mir die zwei hellesten Lacke (C01 Pearls & Chains und C02 Rock Barock) mitgenommen - die zwei sind sehr sheer (3 Schichten am Swatch!), aber das habe ich schon vom Fläschen her gesehen. Trotzdem gefallen sie mir - wenn ich es mal lieber dezent will oder für ein Frensh. Was man am Bild leider nicht sieht ist, dass sie zwei ganz leichten, sehr feinen Glitzer drin haben. Trockenzeit war ok!

In den Tattoos ist übrigens nicht nur ein sondern alle 4 verschieden Bögen drin - sonst wären 3 Euro wohl echt eine Frechheit!

Fazit: Eine sehr hübsche, dezente LE - wer so was mag, wird sicher fündig. Ein richtiges Haben-Muss ist nicht dabei (außer vielleicht das Puder), aber trotzdem schön. :-)

Essence "Black&White" LE

Dieses Mal ist Essence wirklich fix - es gibt jetzt schon die LE vom nächsten Monat und das ist grade eine, auf die ich mich sehr gefreut habe: Die "Black&White" LE.

Mitgenommen habe ich die zwei "Soft Touch"-Lacke (Die ein semi-mattes Finish haben sollen!) die zwei Lippenstifte ("Stift" ist hier wörtlich gemeint!) und die Wimpern mit den weißen Kugeln an den Spitzen.

Ich muss sagen, ich war ja zuerst skeptisch, weil sich "semi-matt" für mich irgendwie nach einen Nepp anhörte (Und dieser Holo-Topcoat, denn es in der LE auch gibt eindeutig einer ist - der macht einfach nur einen leichten blauen Schimmer, nix mit Holo!) - ich dachte, dass sind einfach matte Lacke, die einfach nicht ganz so matt sind. Aber ich muss sagen, ich bin positiv überrascht - sie haben wirklich ein eignes Finish und fühlen sich glatt an, sind aber nicht so glänzend. Am Besten finde ich aber, dass sie mit einer Schicht perfekt decken und auch recht schnell - wenn auch nicht ganz so schnell wie normale Matte-Lacke - trocken. Daumen hoch!

Die Lippenstifte sind ok - ich hatte befürchtet, sie würden gar nicht decken, was nicht der Fall ist. Aber für meinen Geschmack könnte die Deckkraft besser sein...

Fazit: Empfehlen kann ich die Lacke (Allerdings muss man so ein Finish mögen!) und die Wimpern, die wirklich hübsch sind - hätte ich nicht noch so viele Einzelwimpern, hätte ich die sicher auch mitgenommen. Der Rest der LE ist so lala - ok, aber nix besonderes.

Montag, 13. Dezember 2010

Weihnachtstag

Ich hab ja geahnt, dass es noch kommen wird - ein Weihnachtstag von Chamy. Was hat eine dunkle Göttin bitte mit Weihnachten am Hut? Mehr als man ahnt... :-D

1. Magst du Weihnachten?
Kommt drauf an WANN man mich das fragt. :-D
Anfang November, wenn so langsam die Straßen und Geschäfte dekoriert werden und alles irgendwie besinnlich aussieht, mag ich Weihnachten sehr gerne - das nimmt dann mit Stress und Hektik langsam, aber deutlich ab, bis ich am Heilig Abend total froh bin, dass der ganze Zirkus wieder vorbei ist und man gefahrlos über Einkaufsstraße wusseln kann. ;-)

2. Kam in deiner Kindheit das Christkind oder der Weihnachtsmann?
Das Christkind - den Weihnachtsmann gab es damals bei uns ja praktisch noch nicht... ich glaub, ich werde alt. ^^"

3. Schmückst du gerne zu Weihnachten das Haus/ bzw. dein Zimmer?
Generell schmück ich schon gerne, aber nicht selten speziell zu Anlässen, sondern einfach was mir gefällt - so steht die Figur mit der schwarzen Katze am Kürbis auch das ganze Jahr auf meinem Fensterbrett. ;-)

4. Backst du gerne Plätzchen?
Nö, ich esse lieber welche - außerdem heißt das in Österreich Kekse, so! :-D
Im Ernst - ich mach meinem Freund jedes Jahr irgendwelche Weihnachbäckerei - das sind nicht immer Kekse, sondern auch mal gezuckerte Mandeln oder sonst irgendein Konfekt gewesen. ;-)

5. Machst du dir Stress bei dem Geschenkekauf für deine Lieben?
Nö, ich hab nämlich immer späterstens Ende November alles zusammen - ich schmeiß mich doch nicht an einem Samstag im Dezember ins Getümmel auf die Mariahilfer Straße oder in die SCS... ich häng an meinem Leben. ^^"

6. Deine Lieblingsweihnachtsnascherei?
Ich muss mich für EINE entscheiden? T.T
Ich mag eigentlich fast alle Kekse... was ich nicht mag ist Christstollen, der ist so trocken und ich mag weder Rosinen gerne noch Orangat. >.<

7. Machst du dir vorher Gedanken, was du zu Weihnachten anziehst? Bzw. machst du dich schick, ziehst du dir "normale" Kleindung an?

Klar, alleine schon um meine Schwester zu ärgern mit dem, was ich anziehe. ;-)
Im Ernst, bei mir muss Weihnachten ein großen und glamouröses Fest mit vielen Leuten und sehr gutem Essen sein, damit es mir gefällt und da muss natürlich auch die Kleidung passen. ;-)

8. Dein liebster Weihnachtsduft?
Eigentlich alles... Zimt, Lebkuchen, Glühwein, Vanille, Mandarine/Orange, Schokolade...

9. Schenkst du, oder bekommst du lieber Geschenke?
Kommt drauf an. Wenn ich mir sehr viel Mühe bei einem Geschenk mache und der Beschenkte freut sich sehr darüber, dann zieh ich das einem lieblosem Geschenk für mich natürlich vor. Wenn derjenige sich gar nicht freut, aber ich was tolles bekomme, dann ist beschenkt werden natürlich schöner. Ich würde also sagen: Unentschieden. ;-)

10. Habt ihr einen Weihnachtsbaum? (echter/Kunstbaum)
Da wir (fast immer) bei meiner Schwester feiern, habe ich keinen Baum - nur letztes Jahr haben wir bei mir gefeiert, da hatte ich einen ganz kleinen Baum.

11. Dein Lieblingsweihnachtslied?
It's December von Audrey Hannah und - ganz klassisch - Last Christmas von Wham! ;-)

12. Dein schönstes Geschenk, das du jemals zu Weihnachten bekommen hast?
Gute Frage. Ehrlich gesagt, erinnere ich mich eher an die Pleiten. :-D
Als ich klein war, hab ich mir mal so eine Baby-Puppy gewünscht - eine ganz besondere, die hatte ich in so einem Prospekt gesehen und natürlich meinen Eltern gezeigt, die mir dann irgendwie vermittelt haben, ja, ich bekomme die - ihr wisst schon, diese eindeutigen Andeutungen. ;-D
Ich hab mich natürlich sehr auf die gefreut und konnte es schon gar nicht mehr bis Weihnachten aushalten. Dann sitz ich da endlich unter dem Baum und pack das Geschenk aus und... es war eine ganz andere Puppe (so eine 'Billigmarke') und dafür noch ein Kinderwagen dazu (Die haben sich wahrscheinlich gedacht, sie nehmen lieber die günstige und dafür noch den Kinderwagen, da hab ich mehr davon...).
Meine Eltern haben sich natürlich erwartet, ich freu mich total, weil ich habe ja noch einen Kinderwagen dazu bekommen und für sie war das im Prinzip eh die gleiche Puppe - aber wir wissen ja alle, wie das ist, wenn man sich etwas ganz Bestimmtes wünscht/haben will, oder? (Ich sag nur ein Wort: LE! ;-D)
Ich war natürlich furchtbar enttäuscht und beleidigt - ich kam mir betrogen vor, wo sie mir doch praktisch genau DIESE Puppe versprochen hatten - und war halt wütend und traurig.
Zu deren total Unverständnis, die haben sich wohl gedacht, ich merk den Unterschied eh nicht (Irgendwie glauben manche Menschen, kleine Kinder wären da irgendwie dumm und nicht so genau... sind sie aber nicht, im Gegenteil!) und in ihren Augen war ich natürlich total undankbar - Stimmung war natürlich im Eimer und Weihnachten gelaufen.
Rückblickend betrachtet war das Problem einfach eine total verschiedene Erwartungshaltung, Interpretationsfehler und einen Kommunikationsproblem... aber erklär das mal einer 5-Jährigen. :-D

13. Bist du aufgeregt an Heiligabend?
Nö, wieso sollte ich? o.O

14. Gehst du gerne auf den Weihnachtsmarkt?
Ich liebe Christkindelmärkte (so, wieder österreichisiert :-D) - leider hab ich es dieses Jahr noch auf keinen geschafft, ich will aber unbedingt noch. Mein liebster Christkindelmarkt ist übrigens der in Spittelberg - ich kann nur jedem Wiener empfehlen, dort mal vorbei zu schauen. Es ist zwar immer total voll, aber wirklich wunderschön und nicht nur immer der selbe Ramsch sondern viele, tolle, handgemachte Sachen und super Essen und Trinken - und ganz wichtig: Eine tolle Atmosphäre! *-*

15. Dein [größter] Wunsch zu Weihnachten 2010?
Eine Zeitmaschine hätte ich gerne... zum Zeit anhalten, vor- und zurückspulen. Alternativ nehme ich auch einfach etwas Ruhe und Frieden und ein Handy mit leerem Akku. ;-)

Ich tagge dann mal Eava, Viva und Lillith.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

19. Die seltsame Prophezeiung

„Ahh!“ schrie ich als ich schmerzhaft auf meinen Hintern landete, doch ließ ich meinen Stab nicht los -so viel hatte ich schon gelernt, der nächste Angriff würde nicht lange auf sich warten lassen.
Als ich meinen Blick nach oben wand, sah ich Bert auch schon über mir, wie er mit seinem Stab ausholte – aber ich war schneller und blockte den Schlag ab.
„Sehr gut!“ rief er, während er mir die Hand hin hielt um mir beim Aufstehen zu helfen.
„Du lernst wirklich schnell!“ setze er noch nach, als ich seine Hand ergriff und mich hochziehen ließ.
„Danke…“ antwortete ich verlegen. „Du bist aber auch ein guter Lehrer!“
„Ich muss zugeben, als ich hörte, dass sich eine Frau unserer Truppe anschließen will, war auch ich sehr skeptisch…“ setzte er verlegen fort. „…aber du bist wie für das Kämpfen geboren. Hätten wir mehr Leute wie dich, wäre die Schlacht gegen diesen miesen Dämon ein Klacks!“ lachte er – doch ich erkannte die Verbitterung in seiner Stimme.
Wir beide wussten, dass der Krieg gegen Alon alles, aber kein Klacks werden würde – nur die wenigstens von uns würden lebend zurückkehren – falls es überhaupt jemand schafte und wir unser Leben nicht völlig sinnlos gaben… nein, das war so nicht richtig, sinnlos würde es so und so nicht sein, denn wir hatten es zumindest versucht!
„Lass uns eine Pause machen und etwas essen gehen!“ schlug er vor und ich nickte, bevor ich ihm vom Übungsplatz Richtung Lager folgte.
Während mein Blick über das kleine Walddörfchen – ein paar Häuser zum Schlafen, eine Suppenküche und ein Waffenlager, sowie Aussichtsposten auf den hohen Bäumen über uns - glitt, schweiften meine Gedanken den vergangen Monat zurück, denn so lange war es her, dass mich Hedrik im verwunschen Wand gefunden und hier her zurück gebracht hatte.
Die ersten Tage hatte ich fast nur geschlafen und mich erholt – ich wollte auch nicht wirklich aufstehen und zwang mich dann nur Hedrik – der so viel riskiert hatte um mich zu retten - zuliebe dazu. Alles kam mir so sinnlos vor und auch die Tatsache, dass mich auch Hedriks Bemühungen nicht trösten konnten, machte es nur noch schlimmer – er hatte das nicht verdient! Und trotzdem fiel es mir so schwer mich zusammen zu reißen…
Doch dann hörte ich zufällig, wie einige Männer über den bevorstehenden Angriff auf Alon redetet und fällte augenblicklich meine Entscheidung: Er hatte mir alles genommen… aber nicht mein Verlangen nach Rache - so wie die meisten hier – und bat darum, sie im Kampf unterstützen zu können.
Sie waren zwar erfreut über jede Hilfe, die sie bekommen konnten – aber auch skeptisch, ob ich wirklich nützlich war. Vor allem, da ich drauf bestand, mich aktiv im Kampf zu beteiligen!
Hedrik war strikt dagegen, aber Bert meinte, er würde mir eine Chance geben und ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich ihm dafür bin. Und bei den Fortschritten, die ich machte, würde auch Hedrik bald nicht darum herumkommen, es gut zu heißen.
Mit dieser freudigen Erwartung trat ich also zusammen mit Bert in die Suppenküche und entdeckte Hedrik, der mit ein paar anderen Männern, die ich nicht so gut kannte zusammen saß – als er mich entdeckte, lächelte er mich an, entschuldigte sich bei den anderen und kam auf mich zu.
„Aya…“ sagte er freundig. „Wie geht es dir?“
„Danke, sehr gut! Bert sagt, ich mache große Fortschritte.“ strahlte ich ihn erwartungsvoll an.
Seine Stimmung schlug im augenblicklich um und er flüsterte düster - mehr zu sich selbst als zu mir: „Bert…“
„Hallo Hedrik!“ sagte dieser, der plötzlich mit zwei Schüsseln Eintopf und etwas Brot hinter mir aufgetaucht war und auch seine Stimmung war plötzlich eisig – die beiden starrten sich an, als ob sie erbitterte Erzfeinde wären. Und das, obwohl ich immer wieder hörte, dass die zwei angeblich die besten Freunde wären – doch das konnte ich mir so, wie sie nun miteinander umgingen, beim besten Willen nicht vorstellen.
Bert wand sich dann mir zu und sagte - auf einmal wieder sehr freundlich: „Aya, ich hab uns was zum Essen geholt – kannst du uns das schnell zu unserem Tisch tragen?“
Ich nickte und nahm ihm die Sachen ab, warf Hedrik noch einen freundlichen Blick zu und verabschiedete mich bei ihm, bevor ich mich zu einem der großen Esstische begab. Nachdem ich die Sachen dort abgestellt hatte, warf ich noch einen Blick auf die Zwei, denn ich hatte ein ungutes Gefühl – aber Bert hatte sich schon von Hedrik abgewandt und kam auf mich zu.
Irgendwie hätte es mich schon interessiert, was die beiden noch geredet hatten – aber Bert hat mir mehr als deutlich gemacht, dass das nicht für meine Ohren bestimmt war, also riss ich mich zusammen. Ich hatte ihnen allen so viel zu verdanken, dass alles andere nur furchtbar undankbar gewesen wäre.
Er setze sich gegenüber von mir hin und begann wortlos zu essen – die Luft war fast zum Schneiden und ich erkannte, als ich vorsichtig ab und zu meinen Blick hob, dass er wirklich wütend war. Die Frage nach dem Grund brannte mir auf der Zunge – aber ich wagte es nicht, sie zu stellen. Und bald musste ich auch erkennen, dass dies auch gar nicht nötig war.
„Ach verdammt!“ sagte er plötzlich und ließ seinen Löffel in den Eintopf fallen.
„Es ist mir egal, was Hedrik sagt – Anführer oder nicht – du verdienst es, die Wahrheit zu wissen!“
Ich sah ihn zugleich erschrocken als auch erwartungsvoll an, doch er schaute sich zuerst einmal um und ich bemerkte erst jetzt, dass wir inzwischen alleine waren – es war schon Nachmittag und alle anderen waren schon mit dem Essen fertig gewesen.
„Also…“ begann er dann und beugte sich zu mir, während er die Stimme senkte.
„…dir wird schon aufgefallen sein, das Hedrik von deinem Training nicht sonderlich begeistert ist…“
Ich nickte – ja, das war unverkennbar, auch wenn ich einfach nicht verstand wieso.
„…zum einen macht er sich Sorgen, dass du dabei verletzt wirst, es liegt ihm viel an dir, er…“ – Bert wand kurz den Blick ab und setzte dann fort – „…aber da ist noch ein anderer Grund! Es geht um eine Prophezeiung… um ein magisches Schwert, das nur von einer Jungfrau gelenkt werden kann und unglaubliche magische Kräfte besitzt… doch der Preis für diese Macht ist die eigene Seele. Und er glaubt, dass du es bist, die dafür bestimmt ist, dieses Schwert zu lenken und er will das um jeden Preis verhindern!“
Ich wusste nicht ob ich zu lachen oder zu weinen beginnen sollte – ich konnte unmöglich die Jungfrau aus der Prophezeiung sein… denn ich war keine mehr! Alon hatte mir selbst das geraubt, doch ich hatte mich davor gehütet, irgendjemand zu erzählen, was in dieser Nacht geschehen war und auch von Alons Lügen hatte ich ihnen nichts erzählt – am Ende hätten sie sie noch geglaubt!
Diese lächerlichen Prophezeiungen fingen langsam, aber sicher, an mich zu nerven – ich war nur ein einfaches Bauernmädchen, das in etwas hinein geraten war, das viel größer war als sie… ein kleines, unbedeutendes Zahnrad im riesigen Getriebe der Welt! Wieso nur verstand das niemand?!
„Und was hältst du von der Geschichte?“ fragte ich ihn schließlich skeptisch.
„Nichts – ein albernes Ammenmärchen, aber Hedrik glaubt fest dran und meint, dich davor beschützen zu müssen… als könntest du nicht auf dich selbst aufpassen! “ sagte er mit einem Grinsen und rieb sich die Seite, wo ich ihm heute einen Stoß mit meinem Stab versetzt hatte.
Ja, das ist der Bert den ich kenne.
„Gut!“ sagte ich lächelnd und erleichtert. „Für Märchen sind wir doch wohl schon zu alt, oder?“
„Meine Rede!“ lachte er und klopfe mir mit seiner riesen Pranke auf die Schulter, so dass ich glaubte, die Bank würde gleich unter mir zusammenbrechen – doch ich stimmte ihn sein Lachen mit ein. Es hatte etwas unglaublich befreiendes, einfach nur normal zu sein - auch wenn ich wusste, dass die Zeit gegen uns arbeitete und die Schlacht immer näher kam…

Joyeux Noël!

Gebe es einen Award für den Weihnachts-Nagellack 2010, ich tät meine Stimme sofort dem "Party Hearty" von China Glaze geben! Er ist so vielseitig einsetzbar und gibt jeder Mani einen weihnachtlichen Touch - so auch einer klassischen French Manicure - in dem Sinne: Joyeux Noël! ;-)

Verwendet:
Bourjois "French Manucure" Nail Polish "91 Blanc Raffine"
China Glaze Nail Polish "Party Hearty"
Look by Bipa Nail Tattoo Liner "02 Gold"
Essence "Happy Days" LE Nagellack "01 So Pure"