Dienstag, 31. August 2010

Sakura Mochi

Wer mir auf Twitter folgt, wird wahrscheinlich schon wissen, worum es geht - denn ich habe vor ein paar Tagen getwittert, dass ich unbedingt ein Sakura Mochi möchte. Nun, gesagt - getan. :-D

Ich war heute also in einem großem Asia-Supermarkt. Viel Hoffnung hatte ich ja ehrlich gesagt nicht, denn Sakura Mochi sind eigentlich Gericht, das traditonell zum Hinamatsuri (Girl's Day) gegessen wird. Und der ist am 3. März - ich bin also nicht unbedingt in der richtigen Saison dafür. ;-D


Trotzdem wurde ich fündig - aber was sind Sakura Mochi eigentlich? Nun, ganz einfach - eine Reismasse gefüllt mit einer süßen, roten Bohnenpaste und einem in Salzwasser eingelegten Kirschblatt drum herum. Klingt total seltsam, schmeckt aber super. Und mit 100 kcal pro Stück sogar figurverträglich. ;-)

Gekostet haben die 4 Stück 5,98 €, was jetzt nicht gerade ein Schnäppchen ist - aber da die direkt aus Japan importiert sind und tiefgekühlt werden müssen, finde ich es akzeptabel. Man gönnt sich ja nicht immer etwas Außergewöhnliches. Gekauft habe ich sie übrigen beim Nakwon Supermarkt.

Freitag, 27. August 2010

Essence "We saw it first" LE

Ebenfalls beim DM in Mariahilf habe ich die Essence "We saw it first" LE gefunden - ich hätte mir ja die "Demin Wanted" gewünscht. Aber so ist es halt im Leben...

Erstmal, die LE ist kleiner als die angekündigte - das Schimmerpuder z.B. fehlt. Eigentlich wollte ich nichts aus der LE, ich hab dann aber spontan doch was mitgenommen - den Matt-Topcoat und einen Nude-Gloss.

Ich liebe ja meinen Essie "All about Matte" über alles - deswegen hab ich bis jetzt alle anderen Matte-Top-Coats ignoriert - auch den von p2 - aber jetzt wollte ich mal sehen, was die günstigen können. Nun, ich finde den Essie besser - er wird matter, trocknet schneller und der Essence wird auch ein bisschen ungleichmäßig. Das lässt sich am Foto allerdings nicht wirklich einfangen - wer aber für wenig Euronen einen Matt-Top-Coat will, ist mit dem sicher gut bedient.

Das ist der XXXL-Nudes-Gloss "01 Pure Beauty" - die hellst der drei Töne. Das, was mir als Erstes aufgefallen ist, ist dass er stark parfümiert ist. Ich mag den Geruch zwar - nicht so künstlich fruchtig, wie sonst, sondern eher schokoladig - aber ein wenig dezenter wäre nett gewesen. Die Verpackung entspricht genau der, der normalen XXL-Glosse. Selbe Menge, selber Applikator.

Der Gloss selber deckt auf den Lippen nur sehr leicht, man sieht ihn aber. Auch der Glitzer hält sich sehr zurück für Essence-Verhältnisse - man sieht ihn aber auch. Mir persönlich wäre ganz ohne Glitzer ja lieber gewesen und dafür mehr Deckkraft.

Fazit: Keine Haben-Muss-Sachen dabei, aber recht nett. :-)

Freitag, 20. August 2010

Dianne Brill Lippenstifte = Fail!

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sauer ich im Moment bin! Zwei meiner Dianne Brill Lippenstifte sind mir gekippt - sie riechen nicht nur furchtbar ranzig, sie haben auch ihre Farbe total verändert (viel dünkler).

Ich würde mich ja nicht so sehr aufregen, wenn es schon sehr alte Lippenstifte wäre, da könnte ich es ja verstehen. Aber die sind maximal 1 1/2 Jahre alt! So schnell ist mir noch kein Lippenstift hin geworden - und das waren allgemein nur sehr weniger, die kaputt wurden. Ich habe M.A.C Lippenstifte, die sind drei Mal so alt und noch zu 100% ok. Und einen L'Oreal, der ist aus den 90igern(!) und ist auch noch fit.

Wäre das eine Billigmarke, würde ich auch nichts sagen, aber diese Lippenstifte kosten 27 Euro per Stück (und ich habe meine bezahlt - also nix mit Blogger-Gratis-Test-Produkte!), da sollte man eine ordentliche Haltbarkeit erwarten können. Vor allem wenn sie so wie bei mir kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Ach ja, von meinen Essence-Lippenstiften ist mir ürbigens noch keiner gekippt!

Ich überlege mir gerade, eine wütende Mail an den Dianne Brill Kundenservice zu schreiben, aber nachdem es die Marke in Österreich so und so nicht mehr gibt, verspreche ich mir aber nicht viel davon. Ich hab nur gerade um meinen dritten Dianne Brill Lippenstift - ein jüngeres Modell, weil die Farbe erst später raus kam - jetzt echt Angst. Das ist/war mein Liebling von denen - eine echt außergewöhnliche Farbe.

Nun, ich kann nur eindringlich davor warnen, die Lippenstifte zu kaufen, wenn ihr sie noch wo im Abverkauf findet: Ihr werdet nicht lange dran Freude haben. Ach ja, wer wissen will, wie sie ursprünglich ausgesehen habe, auf MACKarrie's Beauty Blog findet ihr Bilder davon, ich hab leider keine.

Top 3 Herbst-Trends!

Die Tage werden langsam wieder kürzer und der Herbst nähert sich in großen Schritten. Die Ankündigungen für die Fall/Winter-LEs überschlagen sich und die Röcke und Ärmeln werden wieder länger. Grund genug, sich anzusehen, was in der kühlen Jahreszeit so richtig heiß ist.

Demin is back - Einigen unter euch wird es sicher schon aufgefallen sein: Der Jeansstoff erobert die Make-Up Welt! Eine Marke nach der anderen kündigt eine Demin-LE an oder hat sie sogar schon heraus gebracht: Bobby Brown, Essence, Esprit ect.
Ein Trend, der mir wirklich gut gefällt, ich liebe Jeans und trage fast immer eine. Leider steht mir Blau um die Augen nur mäßig. Neu ist der Trend aber auch nicht, auf dem Foto seht ihr den M.A.C Demin Dish 2 Quad aus dem Jahr 2002. Alles kommt wieder, nicht? ;-)

Crackle Nagellacke - IsaDora hat einen großartigen Auftackt hingelegt, p2 zieht nach. Auch auf dem ein oder anderem amerikanischen Blog tummeln sich schon Crackle-Lacke.
Auch dieser Trend ist nicht unbedingt neu - es gab sie vor Urzeiten schon mal, allerdings haben sie da eher schlecht als recht funktioniert und sind auch anders gecrakelt, also eher wie trockene Erde und nicht so streifig wie die Neuen. Daumen hoch - selten hat man mit so wenig Aufand einen so coolen Effekt erzielt.

Nude Lips - Irgendwie traue ich mich eigentlich gar nicht, das einen Trend zu nennen. Weil eigentlich Ever-Green, der sich vor allem in der kühlen Jahreszeit schon seit Jahren hält. Vor allem in Kombination Nude-Eyes oder noch besser mit klassichen Smokey Eyes auch dieses Jahr wieder ganz vorne dabei. Ehrlich, damit kann man nicht viel falsch machen, es sieht eigentlich immer gut aus.

Und, was sind eure liebsten Herbst-Trends?

Mittwoch, 18. August 2010

15. Die furchtbare Wahrheit

Ich hatte wirklich ein Glück gehabt. Als ich hinter dem Dorf wieder aus dem Wald und auf dem Pfad kam, sah ich eine Weggabelung – eine beschilderte Weggabelung. Aber das war noch nicht einmal das Beste – nein, das Beste war: Eine von ihnen wies den Weg nach Sozia. Ich brauchte also nichts anderes tun, als diesem Pfad zu folgen und ich würde auch ohne Karte nach Hause finden.
Ich hatte vor Erleichterung tatsächlich geweint – ich würde wieder nach Hause kommen. Bald, bald würde ich meine Eltern und mein Dorf wieder sehen. Ich freute mich auf jeden Einzelnen von ihnen – selbst auf die alte Emma, die immer an mir herum meckerte. Erst jetzt, wo ich meinem Zuhause wieder so nah war, wurde mir bewusst, wie sehr ich es vermisst hatte.
Light, meine weiße Stutte trabte langsam bergauf – wir hatten Sozia bereits hinter uns gelassen. Ich hatte Gott sei Dank noch genug der Karte im Kopf gehabt, so dass ich wusste, wo die Abzweigung um Sozia herum direkt zu dem Pfad zu meinem Dorf, sich befand.
Der Abend dämmerte bereits und ich freute mich drauf, nach all dieser Zeit endlich wieder in meinem Bett schlafen zu können. Obwohl mir noch die schwerste aller Aufgaben – Sophis Eltern Bericht die furchtbare Wahrheit zu berichten – bevorstand, so erfüllte mich die Aussicht auf Heim und Bett mit Freude und Frieden.
Langsam kamen bekannte Orte in Sichtweite – ein kleiner Schrein zu Ehren der Waldgeister, an denen man zu Lichtgeist beten kam um die Waldgeister milde zu stimmen und ein kleiner Brunnen, der dem Vieh auf längeren Wegen Wasser spendete.
Ich lächelte voller Wehmut, als ich mich erinnerte, wie oft ich hier mit Sophi gespielt hatte, aber ich unterdrückte die Tränen und versuchte an meine Eltern zu denken. Es würde ihnen alles nur schwieriger machen, wenn ich sie weinend begrüßen würde. Zum Weinen hatte ich später mehr als genug Zeit.
Plötzlich lief mir ein eiskalter Schauer dem Rücken hinunter und es kam mir vor, als würde mir ein eiskalter Hauch unter die Haut kriechen. Ich befand mich sehr nah am Dorf und normalerweise würde es um diese Zeit dort sehr geschäftig zugehen – selbst um diese Jahreszeit, denn es konnte unmöglich schon alle Vorbereitungen für den Winter abgeschlossen sein und der erste Schnee war inzwischen auch wieder geschmolzen – es herrschten also perfekte Bedingungen. Doch auf meinem ganzen Weg hatte ich niemand getroffen und es war sehr still. Zu still. Totenstill.
Und mit einem Mal traf mich die Erkenntnis mit einer Wucht wie ein Felsbrocken.
„...es war ein Leichtes, den Rest aus ihr heraus zu bekommen – unter Folter reden sie alle...“
Alon hatte von Sophi alles erfahren, was er wissen wollte! Davon abgesehen, wussten seine Leute sicher, aus welchem Dorf sie Sophi verschleppt hatten! Wahrscheinlich hatte er hier sogar als Erstes nach mir gesucht, als er davon überzeugt war, ich sei diese wiedergeborene Prinzessin – aber vor allem würde er wissen, dass ich hier her kommen würde. Wo sollte ich denn sonst hin, wenn nicht nach Hause?
Wäre ich nicht auf meinem Pferd gesessen, ich wäre zusammen gebrochen. All meine Hoffnungen verwandelten sich in Asche und ließen nur Verzweiflung zurück: Ich konnte nicht nach Hause! Und was noch viel schlimmer war – ich wusste nicht, was Alon ihnen angetan hatte. Oder vielleicht antun würde...
...und wieder traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag. Was würde Alon meinem Dorf, meinen Eltern antun, wenn ich nicht auftauchen würde? Würden sie für meine Flucht büßen und seinen Zorn ertragen müssen? Nach allem, was ich von ihm wusste, war das mehr als wahrscheinlich.
Ich schluckte und für einige Zeit standen wir einfach nur so da, Light schien meine Anspannung zu spüren und wurde unruhig.
Was sollte ich nur tun? Mich Alon stellen und meinem Schicksal fügen? Was konnte ich schon anderes tun? Ich konnte mein Dorf nicht ihrem Schicksal überlassen. Schon gar nicht nachdem diese Sache meine Schuld war.
Meine Gedanken drehten sich im Kreis – Angst und Schuldgefühle kämpften in meinem Inneren. Laures grausamer Blick brannte in mir und ich wäre am Liebsten weg gelaufen – so schnell ich konnte. Doch ich zwang mich zur Beherrschung und schließlich fällte ich einen Entschluss: Ich musste erstmal wissen, wie die Lage war. Dann konnte ich entscheiden, ob es nötig war, mich zu opfern oder ob mein Dorf, so unwahrscheinlich es auch war, auch so verschont blieb.
Ich band Light an einem Baum an und schlich mich so leise wie möglich in den Wald. Mit ihr wäre ich schneller gewesen – aber viel zu laut und ihre weiße Farbe wäre in dem Grün des Waldes viel zu offensichtlich gewesen. Wieso musste es gerade jetzt getaut haben?
Langsam und vorsichtig bewegte ich mich durch den Wald und es kam mir vor, als würde jede Sekunde Stunden dauern und das Klopfen meines Herzen kaum mir so laut vor wie das Hämmer der Äxte beim Holz hacken. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde der Wald lichter und ich wusste, dass ich mich nah am Dorf befand – auch wenn inzwischenzeit die Dunkelheit herein gebrochen war und kaum etwas zu erkennen war.
Dann sah ich endlich die Umrisse der ersten Häuser – doch etwas war komisch: In keinem von ihnen brannte Licht. Ich hatte damit gerechnet, Alon hatte sie eingesperrt, so das sie mich auf dem Weg hier her nicht warnen konnten. Aber wieso brannte dann in den Häusern kein Licht?
Doch plötzlich entdeckte ich in den Schein von Flammen. Mitten auf unserem Hauptplatz standen gut 30 von Alons Leuten – aber sie nahm ich nur am Rande wahr, das was meinen Blick fesselte und mich um ein Haar aufschreien lassen und so verraten hätte, war etwas anderes.
Der ganze Hauptplatz war mit Blut getränkt. Leichen und Leichenteile lagen verstreut – ich erkannte Jacob, Berta und die alte Emma. Doch viele waren so sehr verunstaltet, das ich von hier – vielleicht nicht einmal von nahem – ihre Identität hätte bestimmen können. Die Teile von Häusern, die die Fackeln beschienen, waren teilweise oder sogar ganz abgebrannt. Alles war zerstört und vernichtet. Und sie waren tot – sie alle waren tot. Ich... ich war zu spät.
Tränen schossen mir die Augen und ein leises Schluchzen verließ meine Lippen.Ich war kurz davor mich hemmungslos meiner Trauer hinzugeben, als mich eine eiskalte und vertraute Stimme aus meinen Gedanken riss.
Alon war in den Schein der Fackeln getreten und starrte in den Wald – fast kam es mir so vor, als würde er mir direkt in die Augen sehen, auch wenn ich es für unmöglich hielt, dass er mich entdeckt haben könnte – ich war viel zu weit weg.
„Esmeralda!“ rief er mit seiner schneidenden Stimme. „Ich weiß, dass du hier bist! Ich habe dein Pferd gefunden!“
Light! Ich Dummkopf hatte in meiner Eile und in meinem Schock ganz vergessen, dass sie wohl einer von Alons Leuten finden könnte und nicht dran gedacht, sie im Wald zu verstecken!
„Meine Männer sind bereits überall im Wald verteilt – es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie dich haben! Stell dich freiwillig und deine Strafe wird geringer ausfallen...“ fuhr er fort.
Strafe!
Der Gedanke dran, was mich erwarten würde, schnürte mir die Luft zum Atmen ab und wieder tauchte Laures Blick vor meinem inneren Auge auf.
„Du hast keine Chance zu entkommen und du hast keinen Ort mehr, an dem du zurückkehren könntest! Dein Dorf ist vernichtet und deine Eltern sind tot – sie starben, in jener Nacht, in der du dich mir voller Lust hingabst...“ erläuterte er mit einem bösartigem Lächeln.
Meine Tränen der Trauer wichen Tränen der Wut. Wut auf Alon. Wut auf mich selbst. Ich hatte mit ihm geschlafen während... während... ich konnte, nein, ich wollte es mir nicht vorstellen. Der Schmerz schien mich von innen heraus aufzufressen.
„Als deine kleine Freundin mir von dir erzählte und mir unter Tränen gestand, dass du diese Schlucht hinunter gefallen warst, war ich außer mir vor Wut. Nachdem diese Leute“ - er machte eine ausladende Bewegung mit seinem Arm - „mir gestanden, dass du noch am Leben, aber nach deiner Genesung verschwunden seist, so habe ich ihnen das Geschenk eines sehr schnellen Todes gemacht. Aber es sieht so aus, als wäre ich zu voreilig gewesen – nach deiner Widerspenstigkeit hätte ich sie wohl mehr leiden lassen sollen...“ erzählte er mit seiner mörderischen, messerscharfen Stimme.
Mein ganzer Körper begann zu zittern und ich musste mit aller Kraft das Schluchzen unterdrücken.
„... und wärst du ein braves Mädchen gewesen, hättest du all dies nie erfahren müssen.“ schloss er seine Rede noch mit einem finsterem Lächeln ab.
Am Liebsten hätte ich mich übergeben – der Gedanke dran mit diesem Mann – mit diesem Monster – geschlafen zu haben drehte mir den Magen um. Und die Aussicht drauf, seine Frau zu werden und Nacht für Nacht sein Bett mit ihm teilen zu müssen war für mich furchtbarer als jede Folter. Ich wäre lieber gestorben als mich ihm zu stellen. Die Chancen zu Entkommen mögen gegen Null gegangen sein, aber ich würde nichts unversucht lassen – ganz gleich, was für eine Strafe mich bei meiner Ergreifung erwarten würde! Ich würde nicht aufgeben! Niemals!

Montag, 9. August 2010

Crackle in Action - Reloaded!

So, ich hab heute auch noch meinen 2. Crackle-Lack getestet - so toll! *-*

Verwendet:
P2 Nail Polish "220 Hyper"
IsaDora Nagellack "806 Subway Green"

Freitag, 6. August 2010

Crackle in Action

So, ich habe heute den schwarzen Crackle-Lack auf meinen Nägel getestet - einfach cool. :-D

Verwendet:
Flormar Nail Enamel "344"
IsaDora Nagellack "801 Black Tag"

Mittwoch, 4. August 2010

IsaDora "Graffiti Nails"

Sicher haben einige von euch schon von der neuen Nagellack-LE von IsaDora gehört: Graffiti Nails. Dabei handelt es sich um Crackle-Lacke, wie es sie vor einige Jahren schon von verschiedenen Marken gegeben hat.

Wie der Name schon sagt, machen sie einen "Crackle"-Effekt, das heißt kurz nach dem Auftragen bricht der Lack auf und hinterlässt einen Look wie von ausgetrockneter Erde. Durch diese Risse kann man dann den Lack darunter erkennen - man braucht aber die Base-Lacke nicht, das geht mit jedem beliebigen Lack.

Was soll ich sagen? Der Effekt ist einfach nur cool und ich liebe meine zwei Lacke (801 "Black Tag" und 806 "Subway Green"). Ich habe schon lange gehofft, dass das wieder kommen würde und bin jetzt entsprechend happy. Vor allem, weil es auch sehr gut funktioniert - schaut euch einfach nur die Swatches an, mehr muss ich wohl nicht sagen, oder? ;-)

Fazit: Absolute Kaufempfehlung. Ihr müsst aber schnell sein, die gehen weg wie die warmen Semmeln, ich habe heute bei meinem Douglas den letzten(!) schwarzen Lack bekommen und sie haben die Aufsteller erst heute bekommen. Kosten tun sie übrigens 8,90 Euro - für so einen Lack durchaus gerechtfertigt. ;-)

14. Die panische Flucht

Mein Herz schlug so schnell, das ich glaubte, es würde jeden Moment aus meiner Brust springen. Keuchend rannte ich so schnell ich konnte über den unebenen Waldboden und stürzte immer wieder – die edlen, hohen Schuhe, die ich trug, waren für die Wildnis, in der ich mich befand, absolut ungeeignet. Doch ich hatte keine Zeit, mich ihrer zu entledigen – mal davon abgesehen, das barfuß wohl kaum besser gewesen wäre.
Immer wieder verhangen sich Zweige in meinem Kleid und meinen Haaren und rissen an mir wie gierige Hände, doch ich lies mich von ihnen nicht aufhalten. Jede Sekunde zählte – es würde nicht lange dauern bis Laures bemerkte, dass ich verschwunden war und sich auf die Suche nach mir machte.
Nicht nur, dass die einzige Chance, die ich wohl je bekommen würde, verloren wäre, wenn er mich fand, nein, er würde meine Flucht sicher als erneuten Verrat an seinem Herrn sehen. Nun, so unrecht hatte er damit auch nicht. Trotzdem, ich wollte mir nicht vorstellen, was mir geschehen würde, würde er wieder seine Beherrschung verlieren – denn ich war mir sicher, dass auch er ein Dämon war.
Mit jedem Schritt schmerzten meine Beine mehr und meine Lunge brannte so sehr, dass kaum noch Luft in meinen Körper drang. Ich wusste, dass ich nicht mehr lange durchhalten würde, doch die Angst trieb mich weiter.
Immer wieder wagte ich einen Blick zurück und hoffte jedes Mal, kein Zeichen zu entdecken, dass ich verfolgt würde – dann wäre alles vergebens. Ein Wettrennen konnte ich nicht gewinnen – meine einzige Chance zu Entkommen bestand darin, nicht gefunden zu werden.
Plötzlich lichtete sich der Wald etwas vor mir und ich kam schließlich auf eine Straße. Für eine Sekunde überlegte ich mir, ob es nicht besser wäre, weiter durch den Wald zu laufen, weil man mich dann wohl nicht so leicht entdeckte.
Doch zum einem wäre es wohl das, was sie von mir erwarten würden und zum anderen war ich auf der Straße schneller. Außerdem würde ich so vielleicht zu einem Dorf kommen – auch wenn es riskant war, mich Menschen zu zeigen, die Laures sicher früher oder später befragen würde, so brauchte ich unbedingt andere Kleidung und am Besten ein Pferd.
Es gab wohl niemanden, der dem Tausch gegen den edlen Schmuck, den ich trug gegen eine einfache Reisekleidung und ein Pferd ausschlagen würde – das war ein mehr als sehr gutes Geschäft.
Reflexartig fragte ich mich, was wohl aus Hope geworden war – der Arme war wahrscheinlich immer noch an meinem Nachtlager angebunden und würde womöglich jämmerlich verhungern. Ich hoffte, das ihn entweder jemand finden würde oder er sich losreißen konnte. Er war mir ein treuer Freund gewesen und ich wollte nicht, dass er so endete.
Mein Tempo hatte sich inzwischen notgedrungen auf Schrittgeschwindigkeit verringert und ich rang immer noch um Atem. Obwohl ich immer noch laufen wollte, konnte ich einfach nimmer. Schließlich beschloss ich es aufzugeben und einfach nur noch zu gehen. Ich sollte meine Kraft für den Notfall sparen – möglicherweise musste ich mich schnell irgendwo verstecken. Es war klüger, mich langsamer, dafür jedoch leiser fort zu bewegen. Ich lauschte sorgfältig auf ungewöhnliche Geräusche, vor allem das Trappeln von Hufen. Doch es war seltsam still – als ob die Welt um mich herum schlafen würde. Immer wieder sah ich mich panisch um und betete, dass sie mich nicht fanden.
Ich weiß nicht, wie lang ich so gegangen war, doch es brach bereits die Dämmerung herein, als ich vor mir die Umrisse von Häusern erkennen konnte – ein Dorf. Ich hoffte, dass Laures noch nicht hier war um nach mir zu suchen oder gar auf mich wartete. Doch ich musste er riskieren – ohne ein Pferd hatte ich keine Chance dauerhaft zu entkommen.
Langsam näherte ich mich dem Dorf und bald kamen auch erste Menschen in mein Sichtfeld, die gerade ihr Tageswerk beendeten. Als sie mich entdeckten, hielten sie plötzlich überrascht inne und musterten mich argwöhnisch. Ich konnte mir gut vorstellen, wie ich auf sie wirkte – seltsam, exotisch und vor allem nicht geheuer. Einerseits war ich gekleidet wie eine Prinzessin, anderseits war ich verschlissen und voller Dreck wie ein Bettler. Ihre Blicke brannten mir unangenehm auf der Haut, aber ich versuchte dies so gut es ging zu ignorieren. Zumindest war weit und breit nichts von Laures oder irgendwelchen von Alons Soldaten zu sehen.
Vor mir entdeckte ich ein paar Marktstände und hielt direkt auf selbige zu. Unter anderem hatten sie Kleidung und Pferde – also genau das, was ich brauchte. Ich blieb vor einem der Stände stehen und blickte dem verwunderten Händler in die Augen. Mir war durchaus bewusst, dass uns alle Leute beobachtet und jedes Wort gehört werden würde – schließlich hatte meine Ankunft alle anderen Gespräche beendet.
Ich nahm mein Kollier ab und hielt es dem Händler hin.
„Meint ihr, ihr könnt mir hierfür eines euer Pferde und bequeme Kleidung überlassen?“ fragte ich ihn gerade heraus.
Seine Augen weiteten sich vor Überraschung und er starrte mich einige Sekunden an, bevor er antwortete.
„Ja... ja, natürlich, Herrin...“ antwortete er überfreundlich.
Herrin?
Trotz all dem Schmutz musste wohl das majestätische in meiner Erscheinung überwogen haben, so dass er mich wohl trotz allem für eine Adlige hielt. Eigentlich war das egal – Hauptsache, er gab mir, was ich wollte.
Er gab mir ein einfaches Kleid und feste Stiefel sowie einen Umhang.
„Ihr könnt euch in dieser Hütte hier umziehen, wenn ihr möchtet, Herrin...“ sagte er dann und wies auf ein kleines Häuschen.
Ich nickte und ging in die Hütte um mich um zu ziehen.
Als ich wieder zurück kam, lies er mich eines der Pferde auswählen – ich entschied mich für eine kräftige, weiße Stute. Sie musste einiges aushalten können – wir hatten einen langen und beschwerlichen Weg vor uns.
An einem weiteren Stand erwarb ich für einen Ohrring genug Proviant für mehrere Wochen und verstaute ihn in den Seitentaschen meines Pferdes zusammen mit dem restlichen Schmuck – dem Diadem und dem anderen Ohrring. Ich war mir sicher, dass ich das wohl noch brauchen würde.
Mein Kleid überließ ich dem Händler – ich brauchte es nicht, es wäre mir nur im Weg gewesen. Dann verschwand ich genau in der selben Richtung aus dem Dorf in der ich hinein gekommen war. Ich würde sobald ich außer Sichtweite war einen Weg durch den Wald um das Dorf herum einschlagen und hoffte, so meine Häscher auf eine falsche Fährte zu locken, wenn sie sich in dem Dorf nach mir erkundigten – ich war mir sicher, sie würden früher oder später hier auftauchen.
Doch eine Frage beschäftigte mich noch: Wo befand ich mich eigentlich und wo wollte ich hin? Letzteres war einfach: Ich wollte einfach nur nach Hause. Zu meiner Mutter und meinem Vater – einfach in ihre Arme fallen und weinen. Weinen um Sophie. Um die Frauen. Um die Kinder. Und um mich selbst.

My "Cherry Kiss" Lippenpflegestift

Sieht so aus, als hätte My meinen Wunsch nach mehr LEs schon erhört - ich habe heute beim Bipa einen LE-Lipbalm von My gefunden und der musste gleich mit: My "Cherry Kiss" Lippenpflegestift.

Und der Name ist hier Programm - das Erste was mir auffällt, nachdem ich den Balm aufgemacht habe, war der Kirschgeruch. Ich finde, er riecht sehr gut - richtig schön nach Kirsche. Mit Beduftung kennen sich die My-Leute offensichtlich aus. Allerdings riecht er schon eher stärker, wobei ich ihn auf den Lippen nicht mehr rieche. Sehr empfindliche Nasen könnten sich aber vielleicht gestört fühlen.

Der Balm fühlt sich auf den Lippen gut an und die Pflegewirkung ist ok. Nichts besonderes - für richtig trockene Lippen sicher zu wenig, aber für normale Lippen ok. Die Farbabgabe und der Schimmer sind recht dezent gehalten, so wie es bei Lippenpflegestiften ja normal ist. Er betont nur leicht die Lippen, also lasst euch nicht von der leuchtend pinken Farbe des Stiftes täuschen.

Die Verpackung gefällt mir auch hier sehr gut - wobei der Karton finde ich schöner gemacht ist als der Stift. Da wäre ein bunter Aufdruck nett gewesen, aber das haben Pflegestifte ja eher selten.

Fazit: Ok, wer Kirschgeruch gerne mag und auf dezente Lippen steht, findet an dem Balm sicher gefallen. Für 1,25 Euro kann man auch nicht viel falsch machen.

FlorMar

Nun, eigentlich gibt es den Stand bei uns ja schon länger und ich hab ihn auch schon öfter aus der Ferne beäugelt - aber irgendwie hab ich mich dann nie hin getraut, weil es recht teuer ausgesehen hat. Nachdem ich gestern aber auf einem englischen Blog (Emerald Sparkled) von einem tollen Lack, den sie führen, gelesen habe, musste ich mal hinschauen - die Rede ist von der Marke "FlorMar".

Ich habe auf der Internet-Seite gesehen, dass es bis jetzt nur einen Counter in Österreich gibt, aber der ist Gott sei Dank in Wien (im Donauzentrum). In Deutschland haben sie leider noch keinen Standort - schade, weil die Sachen sind ziemlich hübsch.


Vom Preisnivau liegt ungefähr bei Manhattan - vielleicht ein wenig drüber - der Nagellack (Farbe: 344) hat 2,99 Euro gekostet (War aber in Aktion, normal kostet er 3,99 Euro!) und das Terracotta Powder (Farbe: 22) 8,49 Euro. Sie führen neben diversen Nagellacken auch Lidschatten, Blush, MU, Eyeliner und so weiter. Das ganze Programm eben - toll finde ich, dass sie auch gebackene Sachen (Blush, Puder und Lidschatten) haben.

Fazit: Die Damen dort waren auch sehr freundlich und hilfsbereit, da kann man nicht meckern. Ich werde in Zukunft sicher öfter mal dort vorbei schauen.

Für mehr Informationen: www.flormar.com

Edit: Es scheint die Marke nun auch in Deuschland beim Douglas zu geben - Quelle Lipgloss Ladys

Dienstag, 3. August 2010

My "Pink Lady" und "Pina Colada" Dusche

Für die unter euch, die "My" nicht kennen - das ist eine Eigenmarke vom Bipa. Normal kaufe ich eher selten was von My, weil ich die DM-Marken bevorzuge. Aber da sie nun auch mal ein paar LE-Sachen herausgebracht haben, musste ich mir die Sachen mal genauer ansehen.

Gekauft habe ich zwei Duschen - die Aktiv-Dusche "Pink Lady", die nach Granatapfel und Himbeeren duften soll soviel die Creme-Dusche "Pina Colada", die aus Ananas und Cocos besteht.

Was soll ich sagen? Ich habe ihnen Unrecht getan, sie sind echt toll. Die Creme-Dusche könnte dafür, dass sie 'Creme' ist etwas pflegender sein, aber sie ist auch nicht austrocknend oder so. Schäumen tun auch beide sehr gut, sogar ohne meinen Duschschwamm. Und der Duft macht so und so alles weg: Die beiden riechen echt himmlisch. Pina Colada trifft es wirklich und Pink Lady ist schön fruchtig! Echt gut getroffen! Hut ab!

Fazit: Absolute Kaufempfehlung - vor allem für den Preis von gerade mal 85 Cent! Ich hoffe, My bringt in Zukunft öfter LEs heraus!